Bei­zie­hung und Beschwer­de­be­rech­ti­gung im Betreu­ungs­ver­fah­ren

Das Recht der Beschwer­de gegen eine von Amts wegen ergan­ge­ne Ent­schei­dung steht im Inter­es­se des Betrof­fe­nen des­sen nächs­ten Ange­hö­ri­gen gemäß § 303 Abs. 2 Nr. 1 FamFG zu, wenn sie im ers­ten Rechts­zug betei­ligt wor­den sind. Maß­ge­bend hier­für ist die tat­säch­lich erfolg­te Betei­li­gung.

Bei­zie­hung und Beschwer­de­be­rech­ti­gung im Betreu­ungs­ver­fah­ren

Die Nicht­er­wäh­nung im Rubrum des amts­ge­richt­li­chen Beschlus­ses steht einer tat­säch­li­chen Hin­zu­zie­hung zum Ver­fah­ren im Sin­ne des § 7 FamFG nicht ent­ge­gen 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 6. Juli 2016 – XII ZB 131/​16

  1. BGH, Beschluss vom 03.02.2016 – XII ZB 493/​15 Fam­RZ 2016, 626 Rn. 6 mwN[]