Betriebs­ren­te, Vor­ru­he­stand und Ver­sor­gungs­aus­gleich

Ein dem Ver­sor­gungs­aus­gleich unter­lie­gen­des Anrecht ist grund­sätz­lich nur dann inner­halb der Ehe­zeit begrün­det wor­den, wenn der für sei­ne Ent­ste­hung erfor­der­li­che Akt inner­halb die­ses Zeit­raums erfolgt ist.

Betriebs­ren­te, Vor­ru­he­stand und Ver­sor­gungs­aus­gleich

Für die Been­di­gung der Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit im Sin­ne von § 1587 a Abs. 2 Nr. 3 lit. b BGB ist auf das tat­säch­li­che Aus­schei­den aus dem Unter­neh­men abzu­stel­len. Ist der Inha­ber eines betrieb­li­chen Ren­ten­an­rechts durch eine Vor­ru­he­stands­re­ge­lung aus dem Betrieb aus­ge­schie­den, ist die Zeit zwi­schen dem Aus­schei­den und dem Errei­chen der Alters­gren­ze nicht als gleich­ge­stell­te Zeit bei der Ermitt­lung des Ehe­zeit­an­teils zu berück­sich­ti­gen 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 24. Juni 2009 – XII ZB 137/​07

  1. im Anschluss an BGH, Beschluss vom 05.11.2008 – XII ZB 181/​05, Fam­RZ 2009, 296 ff.[]