Der Schei­dungs­be­schluss – und das Rechts­mit­tel des Antrag­stel­lers

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs kann gegen einen Schei­dungs­aus­spruch des Fami­li­en­ge­richts auch der Ehe­gat­te Rechts­mit­tel ein­le­gen, der selbst die Schei­dung bean­tragt hat.

Der Schei­dungs­be­schluss – und das Rechts­mit­tel des Antrag­stel­lers

In die­sem Fall muss der Rechts­mit­tel­füh­rer das Ziel der Auf­recht­erhal­tung der Ehe jedoch ein­deu­tig und vor­be­halt­los ent­we­der durch Rück­nah­me sei­nes Schei­dungs­an­trags oder Ankün­di­gung eines Ver­zichts ver­fol­gen 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 17. Okto­ber 2018 – XII ZB 641/​17

  1. BGH, Beschlüs­se vom 02.08.2017 XII ZB 190/​17 Fam­RZ 2017, 1764 Rn. 8; und vom 26.06.2013 XII ZR 133/​11 Fam­RZ 2013, 1366 Rn. 11 mwN[]