Die vor­ge­zo­ge­ne Betriebs­ren­te im Ver­sor­gungs­aus­gleich

Ist ein betrieb­li­ches Anrecht wegen einer vor der Regel­al­ters­gren­ze lie­gen­den Inan­spruch­nah­me unmit­tel­bar gekürzt wor­den, so hat die Kür­zung im Ver­sor­gungs­aus­gleich außer Betracht zu blei­ben, soweit die für den ver­min­der­ten Zugangs­fak­tor maß­geb­li­chen Kalen­der­mo­na­te außer­halb der Ehe­zeit lie­gen 1.

Die vor­ge­zo­ge­ne Betriebs­ren­te im Ver­sor­gungs­aus­gleich

Im öffent­lich-recht­li­chen Ver­sor­gungs­aus­gleich ist auch im Abän­de­rungs­ver­fah­ren der Ehe­zeit­an­teil einer bereits lau­fen­den Ren­te grund­sätz­lich auf sei­nen bei Ehe­zei­ten­de bestehen­den Wert zurück­zu­rech­nen 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 29. April 2009 – XII ZB 182/​07

  1. im Anschluss an BGH, Beschlüs­se vom 4. März 2009 – XII ZB 117/​07 – zur Ver­öf­fent­li­chung bestimmt; vom 29. Okto­ber 2008 – XII ZB 69/​06 – Fam­RZ 2009, 107 ff.; vom 1. Okto­ber 2008 – XII ZB 34/​08Fam­RZ 2009, 28 ff.; vom 9. Mai 2007 – XII ZR 77/​06Fam­RZ 2007, 1542 ff. und vom 22. Juni 2005 – XII ZB 117/​03Fam­RZ 2005, 1455 ff.[]
  2. im Anschluss an BGH, Beschluss vom 14. Janu­ar 2009 – XII ZB 74/​08Fam­RZ 2009, 586 f.[]