Exter­ne Tei­lung auf Ver­lan­gen des Ver­sor­gungs­trä­gers – und die Wert­gren­ze

Die Fra­ge, ob der Aus­gleichs­wert die Wert­gren­ze für eine ein­sei­tig auf Ver­lan­gen des Ver­sor­gungs­trä­gers durch­zu­füh­ren­de exter­ne Tei­lung (§§ 14 Abs. 2 Nr. 2, 17 VersAus­glG) über­schrei­tet, beur­teilt sich nach der Bewer­tung des Anrechts zum Ende der Ehe­zeit 1.

Exter­ne Tei­lung auf Ver­lan­gen des Ver­sor­gungs­trä­gers – und die Wert­gren­ze

Wird dage­gen im Rah­men einer Abän­de­rung nach § 51 Abs. 1 VersAus­glG erst­mals der vol­le Aus­gleichs­wert des Ehe­zeit­an­teils zum Ren­ten­be­ginn oder ein nach Bar­wert­min­de­rung ent­spre­chend gerin­ge­rer Wert auf den Aus­gleichs­be­rech­tig­ten über­tra­gen, dürf­te es aus Rechts­grün­den nicht zu bean­stan­den sein, den inso­weit ermit­tel­ten Aus­gleichs­wert mit der Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze in der All­ge­mei­nen Ren­ten­ver­si­che­rung nach §§ 159 160 SGB VI zum Zeit­punkt des Ren­ten­be­ginns zu ver­glei­chen.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 24. April 2019 – XII ZB 185/​16

  1. im Anschluss an BGH, Beschluss vom 24.08.2016 XII ZB 84/​13 Fam­RZ 2016, 2000[]