Kin­der vor dem Fami­li­en­ge­richt

Min­der­jäh­ri­ge Kin­der sind in allen ihre Per­son betref­fen­den Ver­fah­ren Betei­lig­te gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 1 FamFG.

Kin­der vor dem Fami­li­en­ge­richt

Sind bei­de Eltern in einem die Per­son des Kin­des betref­fen­den Ver­fah­ren selbst Betei­lig­te, kön­nen sie bei gegen­sätz­li­chen Inter­es­sen ein Kind im sel­ben Ver­fah­ren nicht gesetz­lich ver­tre­ten

Als Betei­lig­te müs­sen sie in die­sen Ver­fah­ren gesetz­lich ver­tre­ten sein. Sind die Eltern als gesetz­li­che Ver­tre­ter nach §§ 1629 Abs. 2, 1795, 1796 BGB von der Ver­tre­tung aus­ge­schlos­sen, bedarf es der Bestel­lung eines Ergän­zungs­pfle­gers. Der Ver­fah­rens­bei­stand ist nicht gesetz­li­cher Ver­tre­ter.

Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg, Beschluss vom 26. Novem­ber 2009 – 14 UF 149/​09