Nachehelicher Unterhalt – und der Versorgungsausgleich in der zweiten Ehescheidung

Bei der Berechnung des nachehelichen Unterhaltsbedarfs ist die Kürzung der Altersbezüge des Unterhaltspflichtigen, die durch den zugunsten einer späteren Ehefrau durchgeführten Versorgungsausgleich erfolgt ist, als nicht eheprägend anzusehen, so dass das Einkommen des Unterhaltspflichtigen entsprechend zu erhöhen ist.

Nachehelicher Unterhalt – und der Versorgungsausgleich in der zweiten Ehescheidung

Die Einkommensverminderung ist allein im Rahmen der Leistungsfähigkeit von Bedeutung1.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 14. Mai 2014 – XII ZB 301/12

  1. im Anschluss an BGH, Urteil vom 07.03.2012 XII ZR 145/09 , FamRZ 2012, 951 []