Ori­gi­nal­be­schlüs­se in der Frei­wil­li­gen Gerichts­bar­keit

Im Ver­fah­ren der frei­wil­li­gen Gerichts­bar­keit ist § 541 Abs. 2 ZPO ent­spre­chend anwend­bar, wonach der Ori­gi­nal­be­schluss mit den Unter­schrif­ten der Rich­ter zu den Sam­mel­ak­ten des Gerichts genom­men und dafür eine beglau­big­te Abschrift in die Gerichts­ak­te ein­ge­hef­tet wird.

Ori­gi­nal­be­schlüs­se in der Frei­wil­li­gen Gerichts­bar­keit

Der Beschluss ist also nicht des­we­gen nicht rechts­wirk­sam gewor­den, da in der Akte kein rich­ter­lich unter­schrie­be­ner Ori­gi­nal­be­schluss, son­dern nur eine beglau­big­te Abschrift vor­zu­fin­den ist.

Es ent­spricht dem im Ver­fah­ren der frei­wil­li­gen Gerichts­bar­keit ent­spre­chend anwend­ba­ren § 541 Abs. 2 ZPO, dass der Ori­gi­nal­be­schluss mit den Unter­schrif­ten der Rich­ter und dem vom Urkunds­be­am­ten unter­schrie­be­nen Ein­gangs­ver­merk zu den Sam­mel­ak­ten des Gerichts genom­men und dafür eine beglau­big­te Abschrift in die Gerichts­ak­te ein­ge­hef­tet wird (vgl. auch § 4 Nr. 7 AktO) 1. Das ist hier gesche­hen.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 6. Juli 2016 – XII ZB 131/​16

  1. BGH, Beschluss vom 12.02.2004 – IX ZR 350/​00 BGHR ZPO § 311 Abs. 2 Urteils­ver­kün­dung 1[]