UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on ohne Vor­be­hal­te

Der Bun­des­rat begrüßt in einer heu­te gefass­ten Ent­schlie­ßung die beab­sich­tig­te Rück­nah­me der deut­schen Vor­be­halts­er­klä­rung zur UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on.

UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on ohne Vor­be­hal­te

Die bei der Rati­fi­zie­rung der UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on im Jahr 1992 von der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land abge­ge­be­ne Vor­be­halts­er­klä­rung [1] hat von Anfang an ledig­lich klei­ne Teil­be­rei­che der deut­schen Rechts­ord­nung betrof­fen und hat sich durch zwi­schen­zeit­li­che Geset­zes­re­for­men erüb­rigt. So wur­den etwa durch das Kind­schafts­rechts­re­form­ge­setz von 1998 für ehe­li­che und nicht­ehe­li­che Kin­der wei­test­ge­hend glei­che recht­li­che Rah­men­be­din­gun­gen geschaf­fen. Seit dem Jahr 2001 gilt auch ein abso­lu­tes Gewalt- und Züch­ti­gungs­ver­bot in der Kin­der­er­zie­hung.

  1. Erklä­rung der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land vom 6. März 1992 zum Über­ein­kom­men über die Rech­te des Kin­des (UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on).[]