Unter­brin­gung – und die Erle­di­gung durch Zeit­ab­lauf wäh­rend des Rechts­be­schwer­de­ver­fah­rens

Mit der Erle­di­gung der ange­grif­fe­nen Maß­nah­me durch Zeit­ab­lauf kann der Betrof­fe­ne nach § 62 Abs. 1 FamFG die Fest­stel­lung bean­tra­gen, dass die Ent­schei­dung des Gerichts ihn in sei­nen Rech­ten ver­letzt hat.

Unter­brin­gung – und die Erle­di­gung durch Zeit­ab­lauf wäh­rend des Rechts­be­schwer­de­ver­fah­rens

Die­se Vor­schrift ist im Rechts­be­schwer­de­ver­fah­ren ent­spre­chend anzu­wen­den [1].

Stellt der Betrof­fe­ne einen sol­chen Antrag trotz ent­spre­chen­den Hin­wei­ses nicht, ist die Rechts­be­schwer­de unzu­läs­sig.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 24. Juni 2020 – XII ZB 561/​19

  1. BGH, Beschluss vom 08.06.2011 – XII ZB 245/​10 , FamRZ 2011, 1390 Rn. 8 mwN[]