Ver­sor­gungs­aus­gleich im öffent­li­chen Dienst

Bei der zeitra­tier­li­chen Ermitt­lung des Ehe­zeit­an­teils eines betrieb­li­chen Anrechts beein­flusst eine Teil­zeit­be­schäf­ti­gung des Ver­sor­gungs­be­rech­tig­ten die Dau­er sei­ner Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit grund­sätz­lich nicht [1].

Ver­sor­gungs­aus­gleich im öffent­li­chen Dienst

Eine zum 31. Dezem­ber 2001 nach § 75 VBL-Sat­zung ermit­tel­te Besitz­stands­ren­te ist auf ein vor die­sem Stich­tag lie­gen­des Ehe­zei­t­en­de zurück­zu­rech­nen. Die Rück­rech­nung ist grund­sätz­lich anhand des Ver­hält­nis­ses des gesamt­ver­sor­gungs­fä­hi­gen Ent­gelts zum 31. Dezem­ber 2001 zum gesamt­ver­sor­gungs­fä­hi­gen Ent­gelt bei Ehe­zei­t­en­de durch­zu­füh­ren. Hat der Anspruchs­in­ha­ber aber bereits bei Ehe­zei­t­en­de eine Ver­sor­gungs­ren­te nach § 40 VBL-Sat­zung a.F. bezo­gen, kann die Rück­rech­nung anhand der Stei­ge­rungs­ra­ten der (Bundes-)Beamtenversorgung im Zeit­raum Ehe­zei­t­en­de bis 31. Dezem­ber 2001 erfol­gen [2].

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 22. Juli 2009 – XII ZB 176/​06

  1. im Anschluss an BGH, Beschluss vom 24.07.2009 – XII ZB 160/​07[]
  2. im Anschluss an BGH, Beschluss vom 06.05.2009 – XII ZB 24/​07FamRZ 2009, 1312[]