Ver­sor­gungs­aus­gleich und Anwart­schaf­ten in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung (West)

Bei Anrech­ten in der all­ge­mei­nen gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung, die jeweils in den alten Bun­des­län­dern erwor­ben wur­den, han­delt es sich um Anrech­te glei­cher Art im Sin­ne des § 18 Abs. 1 VersAus­glG.

Ver­sor­gungs­aus­gleich und Anwart­schaf­ten in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung (West)

Maß­geb­li­che Bezugs­grö­ße für die gesetz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung im Sin­ne des § 5 Abs. 1 VersAus­glG sind Ent­gelt­punk­te (§§ 63, 64 Nr. 1 SGB VI); für die Beur­tei­lung, ob die Baga­tell­gren­ze über­schrit­ten ist, ist der Kapi­tal­wert her­an­zu­zie­hen.

Auf Anrech­te glei­cher Art im Sin­ne von § 18 Abs. 1 VersAus­glG fin­det § 18 Abs. 2 VersAus­glG, der den Aus­gleich "ein­zel­ner" Anrech­te regelt, kei­ne Anwen­dung.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 30. Novem­ber 2011 – XII ZB 328/​10