Voll­stre­ckung von Ehe­gat­ten­un­ter­halt nach Besol­dungs­ver­ord­nung

Eine 1972 von einem Notar auf­ge­nom­me­ne Urkun­de, in der sich der Schuld­ner ver­pflich­tet, an den Gläu­bi­ger Unter­halt in Höhe der Brut­to­be­zü­ge eines ledi­gen Regie­rungs­ra­tes der Besol­dungs­grup­pe A, letz­te Dienst­al­ters­stu­fe (14) der Saar­län­di­schen Besol­dungs­ord­nung gemäß Gesetz Nr. 935 zuzüg­lich Orts­zu­schlag I. b, Stu­fe 1 zu zah­len, genügt jeden­falls dann nicht mehr den Bestimmt­heits­an­for­de­run­gen für voll­streck­ba­re Urkun­den im Sin­ne von § 794 Abs. 1 Nr. 5 ZPO in der bis zum 31. Dezem­ber 1998 gel­ten­den Fas­sung, wenn die zum Zeit­punkt der Klau­seler­tei­lung gel­ten­de Besol­dungs­ord­nung kei­nen Orts­zu­schlag mehr ent­hält.

Voll­stre­ckung von Ehe­gat­ten­un­ter­halt nach Besol­dungs­ver­ord­nung

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 11. Febru­ar 2010 – VII ZB 102/​08