Wer ist der Infor­mant?

Wer wegen Steu­er­ver­kür­zung beim Finanz­amt ange­zeigt wor­den ist, kann vom Finanz­amt nicht die Benen­nung des Infor­man­ten ver­lan­gen, wenn die Infor­ma­ti­on im Wesent­li­chen zutrifft Darf das Finanz­amt die Iden­ti­tät eines Anzei­ge­er­stat­ters gegen­über dem ange­zeig­ten Steu­er­bür­ger geheim hal­ten? Die­se Fra­ge hat der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt für den Fall bejaht, dass der Infor­mant im

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Pflicht­an­ga­ben für geschäft­li­che eMails

Was bis­her bereits für die papie­re­ne Geschäfts­post galt, gilt wegen einer zum 1. Janu­ar 2007 in Kraft getre­te­nen Geset­zes­än­de­run­gen der §§ 37a HGB, 35a GmbHG und 80 AktG nun auch für eMails: Alle Geschäfts­post, egal ob Brief oder eMail, müs­sen daher fol­gen­de Anga­ben ent­hal­ten:

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Chi­le­ni­sche Prä­fe­renz­nach­wei­se

Auf­grund des Beschlus­ses 2/​2006 des Asso­zia­ti­ons­ra­tes EU-Chi­­le wur­den ver­blei­ben­de Zoll­prä­fe­ren­zen, wel­che Chi­le bis­her noch im Rah­men des all­ge­mei­nen Prä­fe­renzssys­tems (APS) gewährt wer­den und noch nicht vom Asso­zia­ti­ons­ab­kom­men berück­sich­tigt sind, mit Wir­kung zum 16. Okto­ben 2006 nun im bila­te­ra­len Frei­han­dels­ab­kom­men auf­ge­nom­men.

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Klein­be­trags­rech­nun­gen

Durch Arti­kel 9 des "Ers­ten Geset­zes zum Abbau büro­kra­ti­scher Hemm­nis­se ins­be­son­de­re in der mit­tel­stän­di­schen Wirt­schaft" ist mit Wir­kung zum Jah­res­wech­sel 2007 die für die Rech­nun­gen über Klein­be­trä­ge i.S.d. § 33 USt­DV maß­geb­li­che Gren­ze auf 150 € ange­ho­ben wor­den. Bis zu die­sem Betrag ist es für einen Vor­steu­er­ab­zug nicht erfor­der­lich, dass die Rech­nun­gen

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Che­mie­waf­fen-Über­ein­kom­men

Mit den Komo­ren und der Zen­tral­afri­ka­ni­schen Repu­blik sind zwei wei­te­re Staa­ten dem Che­­mie­waf­­fen-Über­­ein­­kom­­men bei­getre­ten. Das Che­mie­waf­fen­über­ein­kom­men (CWÜ) vom 13.01.1993 ist ein Abrüs­­tungs- und Rüs­tungs­kon­troll­ver­trag, des­sen Zie­le ein welt­wei­tes Ver­bot che­mi­scher Waf­fen und die Ver­nich­tung vor­han­de­ner Che­mie­waf­fen­be­stän­de sind. Das CWÜ ent­hält außer dem Ver­bot che­mi­scher Waf­fen auch ein umfang­rei­ches Mel­­de- und

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Ände­run­gen bei den Waren­ta­rif­num­mern

Der Welt­zoll­rat hat Ände­run­gen an der durch die Welt­zoll­orga­ni­sa­ti­on ver­wal­te­ten, welt­weit gül­ti­gen Nomen­kla­tur des Har­mo­ni­sier­ten Sys­tems zur Bezeich­nung und Codie­rung von Waren des inter­na­tio­na­len Han­dels beschlos­sen. Die­se Ände­run­gen sind nun­mehr zum Jah­res­be­ginn 2007 durch die "Ver­ord­nung (EG) Nr. 1549/​2006 vom 17. Okto­ber 2006 zur Ände­rung des Anhangs I der Ver­ord­nung (EWG)

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Pan­eu­ro­pa-Mit­tel­meer-Ursprungs­ku­mu­lie­rung

Der EU-Rat hat die Ver­ord­nung (EG) Nr. 1207/​2001 hin­sicht­lich der Aus­wir­kun­gen der Ein­füh­rung der Pan­eu­ro­­pa-Mit­­­tel­­meer-Ursprungs­­ku­­mu­­lie­­rung geän­dert. Mit der Ver­ord­nung (EG) Nr. 1207/​2001 des Rates über Ver­fah­ren zur Erleich­te­rung der Aus­stel­lung von Waren­ver­kehrs­be­schei­ni­gun­gen EUR.1, der Aus­fer­ti­gung von Erklä­run­gen auf der Rech­nung und Form­blät­tern EUR.2 sowie der Ertei­lung bestimm­ter Zulas­sun­gen als aner­kann­ter

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SEED-on-Euro­pa

Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on hat das Nach­schla­gen und Kon­trol­lie­ren von Ver­brauch­steu­er­num­mern der Wirt­schafts­teil­neh­mern ermög­licht, die zur Erzeu­gung, Lage­rung, Beför­de­rung und/​oder zum Emp­fang ver­brauch­steu­er­pflich­ti­ger Waren unter Steu­er­aus­set­zung berech­tigt sind. Die­ser Inter­­net-Zugang zu "SEED-on-Euro­­pa" ermög­licht es, die Gül­tig­keit der Ver­brauch­steu­er­num­mern der Wirt­schafts­teil­neh­mer sowie die Waren­ka­te­go­ri­en, für die die­se Berech­ti­gun­gen gel­ten, zu über­prü­fen.

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Bul­ga­ri­en, Rumä­ni­en und das Ver­sand­ver­fah­ren

Rumä­ni­en und Bul­ga­ri­en sind zum Jah­res­wech­sel 2007 der EU bei­getre­ten. Hier­aus erge­ben sich auch im Zusam­men­hang mit dem gemein­schaft­li­chen Ver­sand­ver­fah­ren eini­ge Ände­run­gen. Rumä­ni­en war bereits zum 01. Janu­ar 2006 den Über­ein­kom­men EWG-EFTA "Gemein­sa­mes Ver­sand­ver­fah­ren" sowie "Ver­ein­fa­chung der Förm­lich­kei­ten" bei­getre­ten, so dass die nun­mehr erfor­der­li­chen Anpas­sun­gen vor allem auf­grund des Bei­tritt

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Reform des Ver­si­che­rungs­ver­trags­ge­set­zes

Ver­si­cher­te sol­len gegen­über Unter­neh­men der Ver­si­che­rungs­wirt­schaft in Zukunft deut­lich gestärkt wer­den. Dies sieht ein jetzt in den Deut­schen Bun­des­tag ein­ge­brach­ter Gesetz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung vor. Ins­be­son­de­re das Recht der Lebens­ver­si­che­rung soll refor­miert wer­den.

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Steu­er­aus­fäl­le 2005

Von den im Jahr 2005 fäl­li­gen Steu­ern, die Bund und Län­dern zuflie­ßen, sind rund 6,17 Mil­li­ar­den Euro nicht gezahlt wor­den. Dies geht aus der Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf eine Klei­ne Anfra­ge im Deut­schen Bun­des­tag her­vor. Fäl­lig gewe­sen wären eigent­lich rund 346,15 Mil­li­ar­den Euro. Bei den Steu­ern han­delt es sich unter

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Ein­heit­li­ches euro­päi­sches Ver­trags­recht

Ein ein­heit­li­ches euro­päi­sches Ver­trags­recht stre­ben der­zeit weder die EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten noch die EU-Kom­­mis­­si­on an. Dies betont die Bun­des­re­gie­rung in ihrer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge im Deut­schen Budes­tag. Ange­sichts der unter­schied­li­chen Zivil­rechts­kul­tu­ren in Euro­pa hät­ten ein sol­ches Vor­ha­ben nach Ein­schät­zung der Regie­rung zur­zeit auch kei­ne Erfolgs­aus­sich­ten, es sei der­zeit auch nicht

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Rom II

Ges­tern hat das Par­la­ment den Gemein­sa­men Stand­punkt des Rates zum Erlass einer Ver­ord­nung über das auf außer­ver­trag­li­che Schuld­ver­hält­nis­se anzu­wen­den­de Recht nur mit zahl­rei­chen Ände­rungs­an­trä­gen gebil­ligt. So soll die Ver­ord­nung unter ande­rem auch das auf bestimm­te gesetz­li­che Schuld­ver­hält­nis­se, wie etwa uner­laub­te Hand­lun­gen, Geschäfts­füh­rung ohne Auf­trag und unge­recht­fer­tig­te Berei­che­rung, anwend­ba­re Recht bestim­men.

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Wirt­schafts­prü­fer aus Dritt­län­dern

Die EU-Kom­­mis­­si­on hat eine öffent­li­che Kon­sul­ta­ti­on über ihre künf­ti­ge Stra­te­gie im Hin­blick auf Abschluss­prü­fun­gen im Zusam­men­hang mit Dritt­län­dern begon­nen. Die Kon­sul­ta­ti­on dient der Ein­ho­lung von Stel­lung­nah­men zu mög­li­chen Durch­füh­rungs­maß­nah­men zu Art. 45 – 47 der am 29. Juni 2006 in Kraft getre­te­nen Richt­li­nie über Abschluss­prü­fun­gen (2006/​43/​EG). Art. 45 und 46 der Richt­li­nie betref­fen

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Steu­er­ent­las­tung durch Ver­lust­vor­trä­ge

Die höchs­te Steu­er­ent­las­tung durch so genann­te Ver­lust­vor­trä­ge gibt es in den Län­dern mit dem höchs­ten nomi­na­len Steu­er­satz. Dar­auf ver­weist die Bun­des­re­gie­rung in ihrer Ant­wort (16/​3942) auf eine Klei­ne Anfra­ge der Links­frak­ti­on (16/​3401). Ver­lust­vor­trä­ge sind in der Ver­gan­gen­heit ent­stan­de­ne Ver­lus­te, die mit erwar­te­ten Gewin­nen in der Zukunft ver­rech­net wer­den kön­nen, um

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E‑Justice in Euro­pa

Die Jus­tiz­mi­nis­ter der Euro­päi­schen Uni­on sind auf ihrem infor­mel­len Tref­fen in Dres­den über­ein­ge­kom­men, die gegen­sei­ti­ge grenz­über­schrei­ten­de Unter­stüt­zung der Jus­tiz durch Infor­­ma­­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gi­en (E‑Justice) wei­ter aus­zu­bau­en.

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Jagd­ge­nos­sen­schaf­ten

Nach dem Bun­des­jagd­ge­setz bil­den zusam­men­hän­gen­de Grund­flä­chen mit einer land‑, forst- oder fische­rei­wirt­schaft­lich nutz­ba­ren Flä­che von min­des­tens 75 ha, die im Eigen­tum ein und der­sel­ben Per­son ste­hen, einen Eigen­jagd­be­zirk. Alle Grund­flä­chen einer Gemein­de, die nicht zu einem Eigen­jagd­be­zirk gehö­ren, bil­den einen gemein­schaft­li­chen Jagd­be­zirk, wenn sie im Zusam­men­hang min­des­tens 150 ha umfas­sen.

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Par­ti­kel­fil­ter-Nach­rüs­tung von Die­sel-Pkw

Die Bun­des­re­gie­rung will die Nach­rüs­tung von die­sel­be­trie­be­nen Pkw mit Russ­par­ti­kel­fil­tern steu­er­lich för­dern. Dazu hat sie einen Gesetz­ent­wurf zur Ände­rung des Kraft­fahr­zeug­steu­er­ge­set­zes in den Deut­schen Bun­des­tag ein­ge­bracht. Hal­ter von Die­­sel-Pkw, die bis Ende 2006 erst­mals zuge­las­sen wor­den sind, sol­len bis Ende 2009 einen Kfz-Steu­er­­nach­­lass von bis zu 330 Euro erhal­ten, wenn

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Jah­res­sta­tis­tik des Bun­des­fi­nanz­hofs

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne Jah­res­sta­tis­tik für 2006 ver­öf­fent­licht. Die­ser läßt sich nicht nur ent­neh­men, dass 2006 ins­ge­samt 3.386 Ver­fah­ren beim Bun­des­fi­nanz­hof neu ein­ge­gan­gen und ins­ge­samt 3.468 Ver­fah­ren im Ver­lauf des Jah­res erle­digt wur­den. Inter­es­sant sind auch fol­gen­de Zah­len: Die durch­schnitt­li­che Ver­fah­rens­dau­er der im Jahr 2006 erle­dig­ten Ver­fah­ren liegt bei 10

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"Kör­per­schaft­steu­er-Mora­to­ri­um" ver­fas­sungs­ge­mäß?

§ 37 Abs. 2a KStG 2002 i.d.F. des StVer­gAbG vom 16. Mai 2003, der aus­schüt­tungs­be­ding­te Min­de­run­gen der Kör­per­schaft­steu­er im Hin­blick auf nach dem 11. April 2003 und vor dem 1. Janu­ar 2006 erfol­gen­de Gewinn­aus­schüt­tun­gen aus­schließt ("Kör­per­­schaf­t­­steu­er-Mor­a­­to­­ri­um"), ist nach Ansicht eines jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteils des BFH mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar.

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Betriebs­aus­ga­ben­pau­scha­le bei Aus­lands­di­vi­den­den

Nach § 8b Abs. 7 KStG 1999 gel­ten 5% von den Divi­den­den aus Antei­len an einer aus­län­di­schen Gesell­schaft, die nach einem Abkom­men zur Ver­mei­dung der Dop­pel­be­steue­rung von der Kör­per­schaft­steu­er befreit sind, als Betriebs­aus­ga­ben, die mit den Divi­den­den in unmit­tel­ba­rem wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen. Dar­aus wird in der Pra­xis der Finanz­ver­wal­tung gefol­gert, dass

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