Schen­ge­ner Infor­ma­ti­ons­sys­tem

Die neu­en EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten sol­len dem Schen­ge­ner Infor­ma­ti­ons­sys­tem I (SIS I) mög­li­cher­wei­se doch bereits im kom­men­den jahr bei­tre­ten kön­nen. Ein ent­spre­chen­der Vor­schlag Por­tu­gals, ein Sys­tem SIS 1 Plus, wird nach Aus­sa­ge des Bun­des­in­nen­mins­ters im Moment geprüft. Die Zahl der an SIS I ange­schlos­se­nen Mit­glied­staa­ten ist der­zeit auf 18 Län­der begrenzt. Des­halb war vor­ge­se­hen,

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Rück­stel­lung für Betreu­ungs­pro­vi­sio­nen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat im Juli 2004 ent­schie­den, dass ein Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter, der vom Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men Abschluss­pro­vi­sio­nen nicht nur für die Ver­mitt­lung von Lebens­ver­si­che­run­gen, son­dern auch für die wei­te­re Betreu­ung die­ser Ver­trä­ge erhält, für die Ver­pflich­tun­gen aus der künf­ti­gen Ver­trags­be­treu­ung Rück­stel­lun­gen wegen Erfül­lungs­rück­stand zu bil­den hat. Hier­zu weist das Bun­des­fi­nanz­mins­te­ri­um nun­mehr nach einer

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Pro­gramm­ab­lauf­plan Lohn­steu­er

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat Pro­gramm­ab­lauf­plan für die Her­stel­lung von Lohn­steu­er­ta­bel­len zur manu­el­len Berech­nung der Lohn­steu­er für das Jahr 2007 bekannt gemacht. Wer sich ein­mal mit eige­nen Augen davon über­zeu­gen möch­te, wie ein­fach doch die Steu­er­be­rech­nung ist, fin­det dem Plan im Inter­­net-Ange­­bot des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums.

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Rit­ter-Cou­lais

Nach dem "Ritter-Coulais"-Urteil des Euro­päi­schen Gerichts­hofs ist es einem EU-Staat im Hin­blick auf Arti­kel 39 EG-Ver­­­trag nicht erlaubt, es natür­li­che Per­so­nen, die Ein­künf­te aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit in einem Mit­glied­staat bezie­hen und dort unbe­schränkt steu­er­pflich­tig sind, zu ver­weh­ren, dass bei der Fest­set­zung des Steu­er­sat­zes für die­se Ein­künf­te in die­sem Staat Ver­lus­te

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Inter­net-Straf­recht

Seit Anfang der neun­zi­ger Jah­re ent­wi­ckel­te sich das Inter­net als welt­weit und von jedem benutz­ba­res neu­es Infor­­ma­­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­di­um. Als Teil­dis­zi­plin des Com­pu­ter­rechts form­te sich dar­auf­hin auch das Inter­net­recht sowie das Inter­net­straf­recht zu einem eige­nen Rechts­ge­biet.

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Güter­ge­mein­schaft als Besitz­un­ter­neh­men

Über­las­sen in Güter­ge­mein­schaft leben­de Ehe­gat­ten zum Gesamt­gut gehö­ren­de wesent­li­che Betriebs­grund­la­gen an eine GmbH, deren allei­ni­ger Gesell­schaf­ter einer der Ehe­gat­ten ist, lie­gen die Vor­aus­set­zun­gen der Betriebs­auf­spal­tung vor, wenn die Gesell­schafts­be­tei­li­gung eben­falls zum Gesamt­gut gehört.

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Stil­le Auf­lö­sung

In der Kün­di­gung einer typi­schen stil­len Gesell­schaft und der Ver­ein­nah­mung des Aus­ein­an­der­set­zungs­gut­ha­bens (§ 235 HGB) liegt kei­ne ent­gelt­li­che Ver­äu­ße­rung i.S. des § 23 EStG.

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Steu­er­be­frei­ung für Nach­hil­fe­un­ter­richt

Die Bun­des­re­gie­rung hat nicht vor, die Umsatz­steu­er­be­frei­ung für die Anbie­ter von Nach­hil­fe­un­ter­richt für Schü­ler abzu­schaf­fen. Eine sol­che Geset­zes­än­de­rung stün­de nicht im Ein­klang mit dem Grund­satz der steu­er­li­chen Neu­tra­li­tät, heißt es in einer Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf eine Klei­ne Anfra­ge im Deut­schen Bun­des­tag. Die­se Neu­tra­li­tät ver­bie­te es, gleich­ar­ti­ge und mit­ein­an­der im

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Exis­tenz­mi­ni­mum im Jahr 2008

Die Bun­des­re­gie­rung hat den nun­mehr sechs­ten Exis­tenz­mi­ni­mum­be­richt vor­ge­legt. Gegen­stand des Berichts ist die Dar­stel­lung der für die Bemes­sung des steu­er­frei zu stel­len­den Exis­tenz­mi­ni­mums maß­ge­ben­den Bei­trä­ge. Zen­tra­le Bedeu­tung erhält die­ser Bericht durch die Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts, wonach dem Steu­er­pflich­ti­gen nach der Erfül­lung sei­ner Ein­kom­men­steu­er­schuld soviel Ein­kom­men ver­blei­ben muss, wie er zur

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Euro­päi­sches Ver­trags­recht

Letz­te Woche im Rechts­aus­schuss des Euro­päi­schen Par­la­ments eine öffent­li­che Anhö­rung zum Euro­päi­schen Ver­trags­recht statt­ge­fun­den. Mit der Anhö­rung woll­te das Par­la­ment Ant­wor­ten auf eine Rei­he von Fra­gen erhal­ten, die im Rah­men der Wei­ter­ent­wick­lung des Gemein­sa­men Refe­renz­rah­mens auf­ge­tre­ten sind.

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Euro­päi­sche Pri­vat­ge­sell­schaft

Die­se Woche hat der Rechts­aus­schuss des Euro­päi­schen Par­la­ments den Berichts­ent­wurf zum Sta­tut einer Euro­päi­schen Pri­vat­ge­sell­schaft ange­nom­men. Die EPG soll ins­be­son­de­re klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men in Euro­pa eine Unter­neh­mens­form anbie­ten, die ihnen die grenz­über­schrei­ten­de Tätig­keit erleich­tert. Der Berichts­ent­wurf sieht vor, dass mit dem Sta­tut eine Euro­päi­sche Pri­vat­ge­sell­schaft als Rechts­form ein­ge­führt wird,

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Tanz­tur­nie­re

Auf­wen­dun­gen für Tanz­tur­nie­re, Tur­nier­be­klei­dung und Tanz­schu­he kön­nen auch bei neben­be­ruf­lich täti­gen Tanz­trai­nern zu abzugs­fä­hi­gen Betriebs­aus­ga­ben füh­ren. Mit die­sem Urteil hat sich das Finanz­ge­richt (FG) Rhein­­land-Pfalz mit dem – häu­fig auf­tre­ten­den – Pro­blem der so genann­ten ?Misch­kos­ten?, d. h. der Abgren­zung von abzugs­fä­hi­gen Betriebs­aus­ga­ben und Kos­ten der pri­va­ten Lebens­füh­rung, befasst. Dabei

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Kanal­re­pa­ra­tur

Auf­wen­dun­gen für eine Kanal­re­pa­ra­tur füh­ren nach Ansicht des Finanz­ge­richts Rhein­­land-Pfalz nicht zu außer­ge­wöhn­li­chen Belas­tun­gen. Mit die­sem Urteil hat das FG Rhein­­land-Pfalz zu der immer wie­der auf­ge­wor­fe­nen Fra­ge Stel­lung genom­men, ob und inwie­weit Auf­wen­dun­gen für bau­li­che Maß­nah­men bei den außer­ge­wöhn­li­chen Belas­tun­gen steu­er­lich berück­sich­tigt wer­den kön­nen.

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Stu­di­en­ge­büh­ren

Die Kos­ten für ein Stu­di­um an einer Eli­te­uni­ver­si­tät kön­nen als vor­weg­ge­nom­me­ne Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit berück­sich­tigt wer­den, so das Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz. Daher kön­nen Auf­wen­dun­gen für ein erst­ma­li­ges (Wir­t­­schafts-) Stu­di­um als vor­weg­ge­nom­me­ne Wer­bungs­kos­ten berück­sich­tigt wer­den.

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Sub­jek­ti­ve Ver­pflich­tung als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung

Eine nur sub­jek­tiv emp­fun­de­ne Ver­pflich­tung begrün­det nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Rhein­­land-Pfalz kei­ne zu außer­ge­wöhn­li­chen Belas­tun­gen füh­ren­de Zwangs­läu­fig­keit. Daher kön­ne ein Dar­le­hens­ver­lust nicht bei den außer­ge­wöhn­li­chen Belas­tun­gen berück­sich­tigt wer­den kann, wenn sich der Dar­le­hens­ge­ber zur Hin­ga­be des Dar­le­hens sub­jek­tiv ver­pflich­tet gefühlt hat­te.

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Wein­ge­setz

Die Bun­des­re­gie­rung will das Wein­ge­setz ändern. In ihrem Gesetz­ent­wurf schlägt sie dazu vor, den Län­dern wei­te­re Rege­lungs­be­fug­nis­se zu über­tra­gen. So sol­len sie zukünf­tig Wie­der­be­pflan­zungs­rech­te von einem Anbau­ge­biet in ein ande­res über­tra­gen dür­fen. Sie sol­len wei­ter­hin zur Unter­stüt­zung des Steil­la­gen­wein­baus zulas­sen kön­nen, dass die Hekt­ar­er­trä­ge von Steil­la­gen und Flach­la­gen inner­be­trieb­lich sal­diert

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Jah­res­steu­er­ge­setz 2007 im Finanz­aus­schuss

Der Finanz­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges hat den Ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung für das Jah­res­steu­er­ge­setz 2007 in geän­der­ter Fas­sung ange­nom­men. Die Koali­ti­ons­frak­tio­nen hat­ten 34 Ände­rungs­an­trä­ge zum Regie­rungs­ent­wurf vor­ge­legt, die der Aus­schuss mehr­heit­lich annahm. Sie­ben Ände­rungs­an­trä­ge der FDP sowie vier Ände­rungs­an­trä­ge der Bünd­nis­grü­nen sowie ein Ent­schlie­ßungs­an­trag die­ser Frak­ti­on fan­den dage­gen kei­ne Mehr­heit.

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