Keine StraBEG-Erklärung trotz Betriebsprüfung

Kei­ne Stra­BEG-Erklä­rung trotz Betriebs­prü­fung

Straf­be­frei­ung nach dem Stra­BEG tritt nicht ein, wenn vor Ein­gang der straf­be­frei­en­den Erklä­rung ein Amts­trä­ger der Finanz­be­hör­de in erkenn­ba­rer, ernst­haf­ter Absicht der ange­ord­ne­ten steu­er­li­chen Prü­fung erschie­nen ist; die­se Sperr­wir­kung des § 7 Stra­BEG erfor­dert nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hof und ent­ge­gen der bis­he­ri­gen Auf­fas­sung des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums nicht auch den tat­säch­li­chen Beginn von

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StraBEG oder Selbstanzeige?

Stra­BEG oder Selbst­an­zei­ge?

Die straf­be­frei­en­de Erklä­rung nach dem Stra­BEG und die Selbst­an­zei­ge nach § 371 AO konn­ten wahl­wei­se erfol­gen; bei Rechts­er­heb­lich­keit der Wahl muss im Ein­zel­fall geprüft wer­den, ob die Vor­aus­set­zun­gen der straf­be­frei­en­den Erklä­rung nach Form und Inhalt voll­stän­dig erfüllt sind. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 19. Juni 2007 – VIII R 99/​04

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Keine Evaluierung der Waffengesetznovelle von 2003

Kei­ne Eva­lu­ie­rung der Waf­fen­ge­setz­no­vel­le von 2003

Die Bun­des­re­gie­rung lehnt eine Eva­lu­ie­rung der Waf­fen­rechts­no­vel­le von 2003 ab. Man habe, so die Bun­des­re­gie­rung in ihrer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge im Deut­schen Bun­des­tag, die Vor­schrif­ten, die sich „im Wesent­li­chen bewährt“ hät­ten, in den ver­gan­ge­nen vier Jah­ren umfas­send eva­lu­iert. Drin­gen­de Ände­run­gen und Klar­stel­lun­gen sei­en in dem Gesetz­ent­wurf zur Ände­rung

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Bundesfinanzhof (BFH)

Schwarz­ar­beit unter Gebäu­de­rei­ni­gern?

Bereits kurz nach der Auf­nah­me des Gebäu­­de­­rei­­ni­­ger-Han­d­­werks in das Arbei­t­­neh­­mer-Ent­­­sen­­de­­ge­­setz (AEntG) zum 1. Juli 2007 hat die Finanz­kontrolle Schwarz­ar­beit der Zoll­ver­wal­tung eine bun­des­wei­te Schwerpunkt­prüfung in der Bran­che durch­ge­führt. Nach dem Arbei­t­­neh­­mer-Ent­­­sen­­de­­ge­­setz ist im Gebäu­­de­­rei­­ni­­ger-Han­d­­werk u.a. ein Min­dest­lohn als tarif­li­che Arbeits­be­din­gung ein­zu­hal­ten. Der Min­dest­lohn beträgt in der unters­ten Ent­gelt­grup­pe 7,87 € in

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Offenlegung von Jahresabschlüssen bis zum Jahreswechsel 2007

Offen­le­gung von Jah­res­ab­schlüs­sen bis zum Jah­res­wech­sel 2007

Der bevor­ste­hen­de Jah­res­wech­sel ist ein wich­ti­ges Datum für Unter­neh­men, die ihre Unter­neh­mens­da­ten ver­öf­fent­li­chen müs­sen. Bis spä­tes­tens zum 31.12.2007 müs­sen sie ihre Abschlüs­se für das Geschäfts­jahr 2006 elek­tro­nisch beim Betrei­ber des elek­tro­ni­schen Bun­des­an­zei­gers ein­rei­chen. Gehen die Unter­la­gen nicht recht­zei­tig oder aber unvoll­stän­dig beim elek­tro­ni­schen Bun­des­an­zei­ger ein, sehen die das seit die­sem

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Hufpfleger, Huftechniker und ein verfassungswidriges Hufbeschlagsgesetz

Huf­pfle­ger, Huf­tech­ni­ker und ein ver­fas­sungs­wid­ri­ges Huf­be­schlags­ge­setz

Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de von prak­ti­zie­ren­den oder zukünf­ti­gen Huf­pfle­gern und Huf­tech­ni­kern sowie von Betrei­bern von Schu­len für Huf­pfle­ge und Huf­tech­nik und Leh­re­rin­nen an sol­chen Ein­rich­tun­gen gegen Vor­schrif­ten des neu gefass­ten Huf­be­schlag­ge­set­zes vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt war über­wie­gend erfolg­reich. Der Ers­te Senat des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts stell­te fest, dass die Unter­wer­fung der von den Beschwer­de­füh­rern aus­geüb­ten

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Stichprobenprüfung bei der Ausfuhrerstattung

Stich­pro­ben­prü­fung bei der Aus­fuhr­er­stat­tung

Bei der zoll­amt­li­chen Über­prü­fung, ob die Aus­fuhr­er­zeug­nis­se der in der Aus­fuhr­an­mel­dung ange­ge­be­nen Mark­t­or­d­­nungs-Waren­­lis­­ten­­nu­m­­mer ent­spre­chen, gibt es bei zum Teil feh­len­der Ent­spre­chung kei­ne Feh­ler­to­le­ran­zen. Sind die Erzeug­nis­se in der Aus­fuhr­an­mel­dung als ein­heit­lich beschaf­fen beschrie­ben, kann sich die Zoll­be­hör­de, unter Beach­tung einer etwa vor­ge­schrie­be­nen Min­dest­pro­ben­men­ge, im Rah­men des ihr bei der Pro­ben­zie­hung

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Rabattbewertung bei Barlohn

Rabatt­be­wer­tung bei Bar­lohn

Gibt der Arbeit­ge­ber Pro­vi­sio­nen, die er von Ver­bund­un­ter­neh­men für die Ver­mitt­lung von Ver­si­che­rungs­ver­trä­gen erhal­ten hat, in bestimm­ten Fäl­len an eige­ne Arbeit­neh­mer wei­ter, gewähr­te er Bar- und nicht Sach­lohn, wenn eine Ver­mitt­lungs­leis­tung nur den Ver­bund­un­ter­neh­men erbracht wird und auch nur die­sen gegen­über Ansprü­che bestehen, mit der Fol­ge, dass wei­ter­ge­lei­te­te Pro­vi­sio­nen nicht

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Rente für die Eltern und die Schenkungsteuer

Ren­te für die Eltern und die Schen­kungsteu­er

Räu­men Kin­der, denen ein Eltern­teil Ver­mö­gen über­tra­gen hat, in der­sel­ben Urkun­de bei­den Eltern als Gesamt­gläu­bi­gern ein Ren­ten­stamm­recht ein, liegt dem nur inso­weit eine schen­kungsteu­er­lich rele­van­ten frei­ge­bi­ge Zuwen­dung des über­tra­gen­den Eltern­teils an den ande­ren zugrun­de, als der ande­re Eltern­teil über die ein­ge­hen­den Zah­lun­gen im Innen­ver­hält­nis recht­lich und tat­säch­lich end­gül­tig frei ver­fü­gen

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DSDS ist Kunst!

DSDS ist Kunst!

Die Kom­men­ta­re von Die­ter Boh­len und den ande­re Juro­ren in der Cas­­ting-Show „Deutsch­land sucht den Super­star“ sind Kunst. Sagt das Sozi­al­ge­richt Köln. Hin­ter­grund die­ser Ent­chei­dung ist die Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be. Die für die Sozi­al­ver­si­che­rung der Künst­ler errich­te­te Künst­ler­so­zi­al­kas­se hat die Auf­ga­be, selb­stän­di­gen Künst­lern und Publi­zis­ten einen ähn­li­chen Schutz in der gesetz­li­chen Sozi­al­ver­si­che­rung

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Hitzeschutz in der Spielhölle

Hit­ze­schutz in der Spiel­höl­le

Auch in einer Spiel­höl­le darf es nicht zu heiß sein. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm jetzt den Ver­mie­ter einer Spiel­hal­le dazu ver­ur­teilt, in den Auto­ma­ten­räu­men dafür zu sor­gen, dass bei einer Außen­tem­pe­ra­tur bis zu 32 Grad die Innen­tem­pe­ra­tur regel­mä­ßig 26 Grad nicht über­steigt und bei höhe­ren Außen­tem­pe­ra­tu­ren die Innen­tem­pe­ra­tur regel­mä­ßig min­des­tens sechs

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Schengen wächst

Schen­gen wächst

In der ver­gan­ge­nen Woche hat sich der Rat der EU-Jus­­tiz- und Innen­mi­nis­ter in Brüs­sel dar­auf geei­nigt, dass mit Wir­kung ab dem 21. Dezem­ber 2007 die Bin­nen­grenz­kon­trol­len zu neun der neu­en EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten, näm­lich zu den drei bal­ti­schen Staa­ten, Mal­ta, Polen, der Slo­wa­kei, Slo­we­ni­en, Tsche­chi­en und Ungarn weg­fal­len. Im Flug­ver­kehr gilt dies

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Strafrechtliche Annexkompetenz der EU

Straf­recht­li­che Annex­kom­pe­tenz der EU

Der Euro­päi­schen Gemein­schaft kommt nach Ansicht des Euro­päi­schen Gerichts­hofs eine Zustän­dig­keit für den Erlass straf­recht­li­cher Maß­nah­men zu, wenn dies für die effi­zi­en­te Durch­füh­rung einer Gemein­schafts­po­li­tik erfor­der­lich ist. Art und Maß der anzu­wen­den­den straf­recht­li­chen Maß­nah­men kön­nen aller­dings wei­ter­hin von den Mit­glied­staa­ten bestimmt wer­den.

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Kein Dienstunfall beim Duschen

Kein Dienst­un­fall beim Duschen

Ver­letzt sich ein Beam­ter beim mor­gend­li­chen Duschen, stellt dies in der Regel kei­nen Dienst­un­fall dar. Die weg­wei­sen­de Ent­schei­dung traf kürz­lich das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz. Womit Gericht sich nicht alles beschäf­ti­gen müs­sen.

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Versicherungsschutz im Straßenverkehr

Ver­si­che­rungs­schutz im Stra­ßen­ver­kehr

Das Zwei­te Gesetz zur Ände­rung des Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­set­zes ist jetzt end­gül­tig ver­ab­schie­det wor­den. Der Bun­des­rat hat dem Gesetz am Frei­tag zuge­stimmt, mit dem der Ver­si­che­rungs­schutz bei Unfäl­len im Stra­ßen­ver­kehr ver­bes­sert und mehr Trans­pa­renz bei der Kraft­fahr­zeug – Haft­pflicht­ver­si­che­rung ein­ge­führt wer­den soll. Die Neu­re­ge­lun­gen betref­fen im Wesent­li­chen das Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz und das Stra­ßen­ver­kehrs­ge­setz.

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Grenzüberschreitende Mediation in der EU

Grenz­über­schrei­ten­de Media­ti­on in der EU

In den Staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on (EU) soll die Bei­le­gung grenz­über­schrei­ten­der Strei­tig­kei­ten durch Media­ti­on künf­tig attrak­ti­ver wer­den. Haben sich die Par­tei­en auf eine Media­ti­on geei­nigt, sind sie künf­tig bes­ser vor Rechts­ver­lus­ten durch Ver­jäh­rung geschützt. Sie kön­nen in der Media­ti­on getrof­fe­ne Ver­ein­ba­run­gen leich­ter voll­stre­cken und sich im Fal­le eines Gerichts­ver­fah­rens auf

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Novelle zum Telekommunikationsrecht

Novel­le zum Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­recht

Der Deut­sche Bun­des­tag hat jetzt das Gesetz zur Novel­lie­rung des Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­über­wa­chungs­rechts ver­ab­schie­det. Das Gesetz novel­liert die gel­ten­den Vor­schrif­ten der StPO zur Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­über­wa­chung und ande­rer ver­deck­ter Ermitt­lungs­maß­nah­men.

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Einzelbüros statt Großraumbüro

Ein­zel­bü­ros statt Groß­raum­bü­ro

Wer ein Groß­raum­bü­ro in Ein­zel­bü­ros unter Ver­wen­dung von Rigips-Stän­­der­­werk umbaut, kann den dafür ent­ste­hen­den Auf­wand nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs sofort als Erhal­tungs­auf­wen­dun­gen bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung abzie­hen.

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Ansparabschreibung für "Restbetrieb"

Ans­parab­schrei­bung für „Rest­be­trieb“

Ver­äu­ßert ein Steu­er­be­ra­ter sei­nen Man­dan­ten­stamm als (ein­zi­ge) wesent­li­che Betriebs­grund­la­ge, behält sich aber ein­zel­ne von ihm auch künf­tig betreu­te Man­da­te zurück und/​oder ist er für den Erwer­ber des Man­dan­ten­stam­mes wei­ter­hin als Steu­er­be­ra­ter selb­stän­dig tätig, kann er im Jahr vor der beab­sich­tig­ten Ver­äu­ße­rung eine sog. Anspar­rück­la­ge bil­den, sofern unter den gege­be­nen Umstän­den

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Grundlagenbescheid und keine Aussage zur Tarifbegrenzung

Grund­la­gen­be­scheid und kei­ne Aus­sa­ge zur Tarif­be­gren­zung

Ent­hält der Bescheid über die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung des (gewerb­li­chen) Gewinns kei­ne Fest­stel­lung zur Tarif­be­gren­zung nach § 32c EStG a.F., so ent­fal­tet die­ser Grund­la­gen­be­scheid inso­weit kei­ne Bin­dungs­wir­kung für die Ein­kom­men­steu­er­be­schei­de der Gesellschafter/​Gemeinschafter. Hat die Finanz­be­hör­de in die­sem Fall im bestands­kräf­ti­gen Ein­kom­men­steu­er­be­scheid gegen­über einem Gesellschafter/​Gemeinschafter zu Unrecht die Tarif­be­gren­zung nach

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Inhaltliche Anforderungen an einen Vorläufigkeitsvermerk

Inhalt­li­che Anfor­de­run­gen an einen Vor­läu­fig­keits­ver­merk

Ein Vor­läu­fig­keits­ver­merk, der kei­ne Anga­ben über den Umfang der Vor­läu­fig­keit ent­hält und bei dem die­ser für den Steu­er­pflich­ti­gen auch weder auf­grund sei­nes dem Erlass des Beschei­des vor­aus­ge­hen­den Ver­hal­tens noch auf­grund des Inhalts der Steu­er­erklä­rung oder des Beschei­des erkenn­bar ist, ist, wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt ent­schie­den hat, unwirk­sam, selbst wenn Gegen­stand

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Betriebsübertragung gegen Angehörigenrente

Betriebs­über­tra­gung gegen Ange­hö­ri­gen­ren­te

Sind auf­grund eines Schen­kungs­ver­spre­chens von Todes wegen ( 2301 Abs. 1 Satz 1 BGB) wie­der­keh­ren­de Leis­tun­gen an einen vom Vermgens­über­ge­ber bestimm­ten Drit­ten zu erbrin­gen, sind die­se Leis­tun­gen erbrecht­li­chen Ver­pflich­tun­gen gleich­zu­stel­len, deren Ablö­sung nicht zu steu­er­lich zu beürck­sich­ti­gen­den Anschaf­fungs­kos­ten führt. Die Leis­tun­gen zur Ablö­sung einer frei­wil­lig begrün­de­ten Ren­ten­ver­pflich­tung sind kei­ne Ver­äu­ße­rungs­kos­ten.

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