Auf­lö­sung einer zahn­ärzt­li­chen Gemein­schafts­pra­xis wäh­rend des lau­fen­den Kalen­der­jah­res

Beim Wech­sel eines Zahn­arz­tes von einer Gemein­schafts­pra­xis in eine Ein­zel­pra­xis ist kei­ne jah­res­be­zo­ge­ne Berech­nung der Punkt­men­gen­gren­zen nach § 85 Abs 4b SGB V vor­zu­neh­men, son­dern für bei­de Zeit­räu­me die Aus­wir­kun­gen der Degres­si­ons­re­ge­lung getrennt zu erfas­sen.

Auf­lö­sung einer zahn­ärzt­li­chen Gemein­schafts­pra­xis wäh­rend des lau­fen­den Kalen­der­jah­res

war ver­langt § 85 Abs 4b SGB V im Grund­satz eine jah­res­be­zo­ge­ne Berech­nung. Auf der ande­ren Sei­te sind die Punkt­men­gen­gren­zen bezo­gen auf die gesam­te Pra­xis zu bestim­men. Bei der Gemein­schafts­pra­xis als ein­heit­li­cher Rechts­per­sön­lich­keit und der Ein­zel­pra­xis han­delt es sich recht­lich um zwei unter­schied­li­che Arzt­pra­xen. Dem Ziel einer jah­res­be­zo­ge­nen Berech­nung kann auch nicht ohne Wei­te­res durch die "Mit­nah­me" nicht aus­ge­schöpf­ter Punkt­men­gen aus der Gemein­schafts­pra­xis in die Ein­zel­pra­xen ent­spro­chen wer­den. Einer Zuord­nung nach dem tat­säch­li­chen Behand­lungs­um­fang des ein­zel­nen Zahn­arz­tes steht ent­ge­gen, dass die­ser bei Abrech­nung aller Leis­tun­gen unter der Abrech­nungs­num­mer der Gemein­schafts­pra­xis nicht fest­steht und auch nicht ein­fach zu ermit­teln ist.

Des­halb ist es jeden­falls nicht zu bean­stan­den, wenn sich die Kas­sen­zahn­ärzt­li­che Ver­ei­ni­gung (KZÄV) im Rah­men ihrer gesetz­lich zuge­wie­se­nen Ver­ant­wor­tung für die Hono­rar­ver­tei­lung auch wegen der gebo­te­nen Ver­zah­nung von Hono­rar­ver­tei­lung und Degres­si­on dafür ent­schei­det, beim Wech­sel von einer Gemein­schafts- in eine Ein­zel­pra­xis – und nicht nur in dem vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt bereits ent­schie­de­nen umge­kehr­ten Fall (Wech­sel aus der Ein­zel- in eine Gemein­schafts­pra­xis) – eine quar­tals­be­zo­ge­ne Degres­si­ons­be­rech­nung durch­zu­füh­ren.

Wie das BSG und das BVerfG wie­der­holt ent­schie­den haben, ist die Degres­si­ons­re­ge­lung des § 85 Abs 4b bis 4f SGB V mit Art 12 Abs 1 GG und Art 3 Abs 1 GG sowie dem Rechts­staats­prin­zip ver­ein­bar 1. Die Bewer­tung als ver­fas­sungs­ge­mäß gilt auch für die Neu­re­ge­lung ab dem 1.01.1999 2.

Nach § 85 Abs 4b Satz 1 SGB V ver­rin­gert sich ab einer Punkt­men­ge je Ver­trags­zahn­arzt aus ver­trags­zahn­ärzt­li­cher Behand­lung ein­schließ­lich der Ver­sor­gung mit Zahn­ersatz sowie kie­fer­or­tho­pä­di­scher Behand­lung von 350 000 Punk­ten je Kalen­der­jahr der Ver­gü­tungs­an­spruch für die wei­te­ren ver­trags­zahn­ärzt­li­chen Behand­lun­gen im Sin­ne des § 73 Abs 2 Satz 1 Nr 2 SGB V um 20%, ab einer Punkt­men­ge von 450 000 Punk­ten je Kalen­der­jahr um 30% und ab einer Punkt­men­ge von 550 000 Punk­ten je Kalen­der­jahr um 40% (sog Degres­si­on). Bei Gemein­schafts­pra­xen rich­ten sich die Degres­si­ons­grenz­wer­te gemäß § 85 Abs 4b Satz 3 SGB V nach der Zahl der gleich­be­rech­tig­ten zahn­ärzt­li­chen Mit­glie­der.

Neben der dar­ge­stell­ten Rege­lung zur Degres­si­on sind die Vor­schrif­ten zur Hono­rar­ver­tei­lung zu beach­ten. Der auf der Grund­la­ge des § 85 Abs 4 SGB V in der hier maß­ge­ben­den Fas­sung des Jah­res 1999 ergan­ge­ne HVM kann eben­falls Bemes­sungs­gren­zen vor­se­hen. Der im Bereich der KZÄV im Jahr 1999 gel­ten­de HVM vom 06.03.1998/17.04.1999, geän­dert am 23.08.2003 sieht vor, dass der ganz über­wie­gen­de Teil der zahn­ärzt­li­chen Leis­tun­gen Bud­get­töp­fen zuge­ord­net wird, die für alle Zahn­ärz­te gleich bemes­sen sind. Inner­halb die­ser Bud­gets wer­den die Leis­tun­gen mit vol­len Punkt­wer­ten ver­gü­tet. Die dar­über hin­aus­ge­hen­de Leis­tungs­men­ge wird dage­gen ent­spre­chend der ver­blie­be­nen Rest­ver­gü­tung mit einer Quo­te (hier 17,09 % für die kon­ser­vie­rend-chir­ur­gi­schen, Kie­fer­bruch- und Par­odon­topa­thie­leis­tun­gen) ver­gü­tet. Wie das Bun­des­so­zi­al­ge­richt mit Urteil vom 08.02.2006 – eben­falls bezo­gen auf die kas­sen­zahn­ärzt­li­che Hono­rar­ver­tei­lung in Nie­der­sach­sen im Jahr 1999 – im Ein­zel­nen dar­ge­legt hat, ist die­se Aus­ge­stal­tung der Hono­rar­ver­tei­lung auch unter ver­fas­sungs­recht­li­chen Gesichts­punk­ten nicht zu bean­stan­den 3.

Für das Ver­hält­nis der Degres­si­on nach § 85 Abs 4b ff SGB V zu hono­rar­be­gren­zen­den Rege­lun­gen auf der Grund­la­ge von Hono­rar­ver­tei­lungs­vor­schrif­ten nach § 85 Abs 4 SGB V ist zwi­schen der Ver­gü­tung des Zahn­arz­tes durch die KZÄV auf der einen Sei­te und der Abfüh­rung der degres­si­ons­be­ding­ten Hono­rar­einspa­run­gen an die Kran­ken­kas­sen auf der ande­ren Sei­te zu unter­schei­den 4. Bezo­gen auf das Ver­hält­nis der KZÄV zur Kran­ken­kas­se ist der Vor­rang der Degres­si­ons­ab­füh­rung gegen­über hono­rar­be­gren­zen­den Rege­lun­gen im HVM zu beach­ten 5. Dage­gen gilt ein sol­cher Vor­rang der Degres­si­on vor hono­rar­be­gren­zen­den Rege­lun­gen im HVM im Ver­hält­nis der KZÄV zu ihren Mit­glie­dern nicht. Degres­si­ons- und hono­rar­be­gren­zen­de Rege­lun­gen im HVM sind grund­sätz­lich neben­ein­an­der zuläs­sig. Dies ist auch unter ver­fas­sungs­recht­li­chen Gesichts­punk­ten nicht zu bean­stan­den 6. Aller­dings erfor­dert die für die Hono­rar­ver­tei­lung maß­ge­ben­de Bestim­mung des § 85 Abs 4 Satz 3 SGB V iVm dem aus Art 12 GG und Art 3 Abs 1 GG abzu­lei­ten­den Grund­satz der Hono­rar­ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit, dass die Ver­rin­ge­rung des Hono­rar­an­spruchs auf­grund der Rege­lung des § 85 Abs 4b SGB V bei der Hono­rar­be­gren­zung auf der Grund­la­ge des HVM berück­sich­tigt wird. Es wäre sach­wid­rig, eine Hono­rar­be­gren­zung auf der Grund­la­ge des HVM ohne Rück­sicht dar­auf vor­zu­neh­men, dass der Hono­rar­an­spruch bereits durch die Degres­si­on ver­min­dert ist. Des­halb muss die KZÄV in die­sem Fall den Degres­si­ons­ab­zug mit dem HVM-Hono­rar­ab­zug ver­rech­nen 7. Dazu hat das Bun­des­so­zi­al­ge­richt in zwei Ent­schei­dun­gen vom 16.12.2009 8 aus­ge­führt, dass indi­vi­du­ell für jeden Zahn­arzt die Degres­si­ons­quo­te zu bestim­men ist, indem unter Berück­sich­ti­gung des Abstaf­fe­lungs­fak­tors ermit­telt wird, um wie­viel die von ihm in Ansatz gebrach­te Punkt­men­ge die Degres­si­ons­schwel­le über­schrei­tet. Wenn gleich­zei­tig HVM-Hono­rar-Bemes­sungs­gren­zen ein­grei­fen, die dazu füh­ren, dass das Leis­tungs­vo­lu­men, das die Degres­si­on aus­ge­löst hat, rech­ne­risch nicht ver­gü­tet wor­den ist, darf sich die Degres­si­on inso­weit nicht zusätz­lich aus­wir­ken. Das bedeu­tet im Fal­le einer HVM-Hono­rar­kap­pung, die unter­halb der Degres­si­ons­schwel­le (hier: 350 000 Punk­te für die Ein­zel­pra­xis ohne Assis­tent) ein­greift und die dazu führt, dass die über die­ser Gren­ze lie­gen­de Punkt­men­ge rech­ne­risch nicht ver­gü­tet wor­den ist, dass kein wei­te­rer Degres­si­ons­ab­zug vor­ge­nom­men wer­den darf. Soweit die Hono­rar­be­gren­zung nach dem HVM ober­halb der Degres­si­ons­schwel­le ein­greift, muss ein antei­li­ger Aus­gleich statt­fin­den.

Zwar knüpft die Rege­lung zur Degres­si­on in § 85 Abs 4b SGB V an die Über­schrei­tung der fest­ge­leg­ten Punkt­men­ge je Kalen­der­jahr an. Dar­aus hat das Bun­des­so­zi­al­ge­richt in stän­di­ger Recht­spre­chung den Grund­satz abge­lei­tet, dass die Degres­si­ons­be­rech­nung jah­res­be­zo­gen zu erfol­gen hat 9. Die­ser Grund­satz gilt jedoch nicht aus­nahms­los. So hat das Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­den, dass sich eine jah­res­be­zo­ge­ne Degres­si­ons­be­rech­nung ver­bie­tet, wenn die Degres­si­ons­vor­schrif­ten – wie im Jah­re 1997 – nur für einen Teil des Jah­res gel­ten 10. Ent­spre­chen­des gilt, wenn ein Ver­trags­arzt im Lau­fe eines Jah­res sei­ne Tätig­keit auf­nimmt oder vor Ablauf des Kalen­der­jah­res auf­gibt 11. Dar­aus folgt, dass Zahn­ärz­te, die nur für einen Teil des Kalen­der­jah­res Mit­glie­der einer Gemein­schafts­pra­xis sind, bei der Bemes­sung der Degres­si­ons­gren­ze nur antei­lig in Ansatz zu brin­gen sind 12. Auch wenn ein Zahn­arzt von einer Gemein­schafts­pra­xis in eine ande­re Gemein­schafts­pra­xis wech­selt, bedarf es zwin­gend einer zeit­an­tei­li­gen sowie nach Pra­xen getrenn­ten Degres­si­ons­be­rech­nung 13. Eine Aus­nah­me vom Grund­satz der Jah­res­be­zo­gen­heit der Degres­si­ons­be­rech­nung hat das Bun­des­so­zi­al­ge­richt fer­ner als zwin­gend erfor­der­lich ange­se­hen, wenn ein Zahn­arzt, der bis­her in Ein­zel­pra­xis tätig war, wäh­rend des lau­fen­den Kalen­der­jah­res in eine Gemein­schafts­pra­xis ein­tritt. Die Not­wen­dig­keit einer Abwei­chung vom Grund­satz der jah­res­be­zo­ge­nen Degres­si­ons­be­rech­nung ergibt sich in die­sem Fall dar­aus, dass eine Hono­rar­rück­for­de­rung aus der Zeit der Tätig­keit des Zahn­arz­tes in Ein­zel­pra­xis ande­ren­falls For­de­run­gen beinhal­ten wür­de, für die die Gemein­schafts­pra­xis kei­ne "Haf­tung" trä­fe, weil es sich um Alt­schul­den han­delt. Die Belas­tung einer Gemein­schafts­pra­xis mit Alt­schul­den eines ihrer Mit­glie­der wider­sprä­che der Recht­spre­chung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts 14, nach der Hono­rar­an­sprü­che einer neu gebil­de­ten Gemein­schafts­pra­xis nicht mit For­de­run­gen ver­rech­net wer­den dür­fen, die der K(Z)ÄV gegen einen der Pra­xis­part­ner aus des­sen vor­an­ge­gan­ge­ner Tätig­keit in Ein­zel­pra­xis zuste­hen 15. Davon zu unter­schei­den ist die blo­ße Ände­rung der per­so­nel­len Zusam­men­set­zung einer fort­be­stehen­den Gemein­schafts­pra­xis. Wie das Bun­des­so­zi­al­ge­richt bezo­gen auf die inso­weit ver­gleich­ba­re Kon­stel­la­ti­on der Bud­ge­tie­rung auf der Grund­la­ge eines HVM mit jah­res­be­zo­ge­nen Kon­tin­gent­gren­zen ent­schie­den hat, kann die­se eine Abwei­chung vom Jah­res­be­zug nicht recht­fer­ti­gen 16. Dage­gen hat das Bun­des­so­zi­al­ge­richt die Fra­ge, ob bereits die for­ma­le Ände­rung des Pra­xis­sta­tus – hier in Gestalt der Auf­lö­sung einer Gemein­schafts­pra­xis – ein Abwei­chen vom Grund­satz der jah­res­be­zo­ge­nen Bil­dung von Kon­tin­gent­gren­zen erfor­dert, bis­her aus­drück­lich offen­ge­las­sen 17.

Die genann­te Fra­ge beant­wor­tet das Bun­des­so­zi­al­ge­richt nun­mehr dahin, dass die Auf­lö­sung einer Gemein­schafts­pra­xis wäh­rend des lau­fen­den Kalen­der­jah­res ein Abwei­chen vom Grund­satz des Jah­res­be­zugs bei der Degres­si­ons­be­rech­nung nach § 85 Abs 4b SGB V jeden­falls zulässt. Zwar steht der recht­li­che Gesichts­punkt der Belas­tung der nach­fol­gend in Ein­zel­pra­xis täti­gen Zahn­ärz­te mit Ver­bind­lich­kei­ten aus der Zeit ihrer Tätig­keit in Gemein­schafts­pra­xis nicht ent­ge­gen. Schließ­lich ist es nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts grund­sätz­lich nicht zu bean­stan­den, wenn Auf­he­bungs- und Rück­for­de­rungs­be­schei­de, die Quar­ta­le betref­fen, in denen eine Pra­xis als Gemein­schafts­pra­xis (heu­te: Berufs­aus­übungs­ge­mein­schaft) geführt wur­de, nicht an die Gemein­schafts­pra­xis, son­dern nur an einen der Part­ner gerich­tet wer­den 18. Inso­fern ist der Sta­tus­wech­sel von einer Gemein­schafts­pra­xis zu Ein­zel­pra­xen nicht mit dem umge­kehr­ten Fall der Grün­dung einer Gemein­schafts­pra­xis im Lau­fe eines Kalen­der­jah­res gleich­zu­set­zen. Aber auch wenn eine Gemein­schafts­pra­xis – wie vor­lie­gend – wäh­rend des lau­fen­den Kalen­der­jah­res auf­ge­löst wird und die ehe­mals in der Gemein­schafts­pra­xis täti­gen Zahn­ärz­te ihre Tätig­keit in Ein­zel­pra­xis fort­set­zen, kann die Degres­si­on nach § 85 Abs 4b SGB V jeden­falls nicht ohne Wei­te­res jah­res­be­zo­gen durch­ge­führt wer­den:

Die Gemein­schafts­pra­xis 19 im Sin­ne des § 33 Abs 2 Zulas­sungs­ver­ord­nung für Ver­trags­zahn­ärz­te (Zahn­ärz­te-ZV 20) stellt einen beson­de­ren ver­trags­zahn­ärzt­li­chen Sta­tus dar. Die Gemein­schafts­pra­xis tritt der KZÄV wie ein Ein­zel­arzt als ein­heit­li­che Rechts­per­sön­lich­keit gegen­über. Dem ent­spre­chend ist sie Adres­sat des Hono­rar­be­schei­des 21. Recht­lich gese­hen ist die Gemein­schafts­pra­xis eine Pra­xis 22. Sie erwirbt gegen­über der K(Z)ÄV Hono­rar­an­sprü­che und sie ist ggf zur Rück­zah­lung über­zahl­ten Hono­rars ver­pflich­tet 23. Dar­an ändert sich auch durch den Wech­sel ihrer Mit­glie­der oder durch das Aus­schei­den eines Mit­glieds aus einer mehr als zwei­glied­ri­gen Gemein­schafts­pra­xis im Grund­satz nichts 24. Dage­gen bil­det die Auf­lö­sung der Gemein­schafts­pra­xis und die Fort­set­zung der ärzt­li­chen Tätig­keit in Ein­zel­pra­xis durch die ehe­ma­li­gen Mit­glie­der der Gemein­schafts­pra­xis sta­tus­recht­lich eine Zäsur. Mit der Auf­lö­sung der Gemein­schafts­pra­xis wird der beson­de­re ver­trags­ärzt­li­che Sta­tus der Gemein­schafts­pra­xis mit Wir­kung für die Zukunft been­det. Mit der Fort­set­zung der ver­trags­ärzt­li­chen Tätig­keit durch die ein­zel­nen Mit­glie­der der Gemein­schafts­pra­xis tre­ten der K(Z)ÄV anstel­le der Gemein­schafts­pra­xis neue Rechts­per­sön­lich­kei­ten in Gestalt der Ein­zel­pra­xen gegen­über. Zwar kann eine Gemein­schafts­pra­xis auch nach ihrer Auf­lö­sung in ver­trags­arzt­recht­li­cher Hin­sicht als fort­be­stehend anzu­se­hen sein. Dies gilt jedoch nur, solan­ge sie noch Pflich­ten aus ihrem Sta­tus zu erfül­len hat oder ihr hier­aus Rech­te zuste­hen 25.

Rech­te und Pflich­ten aus einer – nach Auf­lö­sung der Gemein­schafts­pra­xis – aus­ge­üb­ten Tätig­keit in Ein­zel­pra­xis ste­hen also nur noch den ein­zel­nen Ärz­ten per­sön­lich und nicht mehr der Gemein­schafts­pra­xis zu. Die den ein­zel­nen Ärz­ten zuste­hen­den Hono­rar­for­de­run­gen sind geson­dert fest­zu­set­zen und dem­entspre­chend sind etwai­ge Hono­rar­rück­for­de­run­gen, die sich auf die­sen Zeit­raum bezie­hen, an die ein­zel­nen Ärz­te per­sön­lich zu rich­ten. Daher kann grund­sätz­lich kei­ne gemein­sa­me Hono­rar­be­rech­nung und kei­ne gemein­sa­me sach­lich-rech­ne­ri­sche Berich­ti­gung für die Gemein­schafts­pra­xis und die anschlie­ßend in Ein­zel­pra­xis täti­gen ehe­ma­li­gen Mit­glie­der der Gemein­schafts­pra­xis erfol­gen.

Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt geht fer­ner davon aus, dass Bezugs­punkt für die Bestim­mung auch der Degres­si­ons­schwel­le nach § 85 Abs 4b SGB V nicht der ein­zel­ne Zahn­arzt, son­dern die zahn­ärzt­li­che Pra­xis ist. Zwar weist das LSG zutref­fend dar­auf hin, dass die Degres­si­ons­schwel­len in § 85 Abs 4b Satz 1 SGB V zunächst "je Ver­trags­zahn­arzt" defi­niert wer­den. Die­ser Grund­satz wird jedoch in Satz 3 der Vor­schrift für Gemein­schafts­pra­xen in der Wei­se modi­fi­ziert, dass sich die Punkt­men­gen­gren­ze nach der Zahl der gleich­be­rech­tig­ten zahn­ärzt­li­chen Mit­glie­der rich­tet. Damit wird die Degres­si­ons­schwel­le bei Gemein­schafts­pra­xen gera­de nicht jedem ein­zel­nen Zahn­arzt, son­dern der Gemein­schafts­pra­xis ins­ge­samt zuge­ord­net und die Bezug­nah­me auf den Ver­trags­zahn­arzt in Satz 1 der Vor­schrift behält nur Bedeu­tung für den in Ein­zel­pra­xis täti­gen Zahn­arzt. Im Ergeb­nis ist die Degres­si­ons­schwel­le damit nicht zahn­arzt­be­zo­gen, son­dern grund­sätz­lich pra­xis­be­zo­gen zu bestim­men 26.

Bei der Auf­lö­sung einer Gemein­schafts­pra­xis wäh­rend des lau­fen­den Kalen­der­jah­res gerät das Erfor­der­nis, die Degres­si­on pra­xis­be­zo­gen durch­zu­füh­ren, in ein Span­nungs­ver­hält­nis zu dem eben­falls in § 85 Abs 4b SGB V ver­an­ker­ten Jah­res­prin­zip. Eine auf die Gemein­schafts­pra­xis als Rechts­per­sön­lich­keit bezo­ge­ne und gleich­zei­tig jah­res­be­zo­ge­ne Berech­nung der Degres­si­on ist in die­sem Fall nicht mög­lich. Den Kon­flikt zwi­schen Jah­res­be­zo­gen­heit und Pra­xis­be­zo­gen­heit der Degres­si­on durf­te die KZÄV auf­lö­sen, indem sie eine geson­der­te Berech­nung der Degres­si­on für die Gemein­schafts­pra­xis auf der einen Sei­te und für die nach­fol­gend in Ein­zel­pra­xis täti­gen Zahn­ärz­te auf der ande­ren Sei­te vor­nimmt. Die­se für jede Pra­xis geson­dert durch­ge­führ­te Berech­nung gibt der KZÄV zugleich die Mög­lich­keit, jeweils ein­heit­li­che Hono­rar­be­rech­nun­gen unter Berück­sich­ti­gung sowohl der Begren­zun­gen im Rah­men der Hono­rar­ver­tei­lung als auch der Rege­lun­gen zur Degres­si­on vor­zu­neh­men und damit zu gewähr­leis­ten, dass ein bereits durch die Degres­si­on ver­min­der­ter Hono­rar­an­spruch der jewei­li­gen Pra­xis nicht ohne Rück­sicht dar­auf zusätz­lich einem Hono­rar­ab­zug durch eine HVM-Begren­zung unter­wor­fen wird.

Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt ver­kennt nicht, dass das Abwei­chen vom Jah­res­prin­zip nach Auf­lö­sung der Gemein­schafts­pra­xis für den Zahn­arzt, der sei­ne Tätig­keit in Ein­zel­pra­xis fort­führt, mit Nach­tei­len ver­bun­den sein kann, weil er die Über­schrei­tung der Punkt­men­gen­gren­ze in der Zeit der Tätig­keit in Ein­zel­pra­xis nicht durch Unter­schrei­tun­gen aus der Zeit sei­ner Tätig­keit in der Gemein­schafts­pra­xis kom­pen­sie­ren kann 27. Auf der ande­ren Sei­te ist jedoch zu berück­sich­ti­gen, dass eine am Umfang der Tätig­keit des ein­zel­nen Zahn­arz­tes in der Gemein­schafts­pra­xis ori­en­tier­te Über­tra­gung nicht aus­ge­schöpf­ter degres­si­ons­frei­er Punk­te auf die Ein­zel­pra­xis prak­tisch nicht durch­führ­bar ist, weil kei­ne ein­deu­ti­ge Zuord­nung von abge­rech­ne­ten Leis­tun­gen zu dem ein­zel­nen in der Gemein­schafts­pra­xis täti­gen Zahn­arzt erfolgt 28. Umsetz­bar erschie­ne allen­falls eine pau­scha­le Auf­tei­lung der durch die Gemein­schafts­pra­xis abge­rech­ne­ten Punk­te nach Kopf­tei­len. Danach wären dem Zahn­arzt als ehe­ma­li­gem Part­ner einer aus zwei Zahn­ärz­ten bestehen­den Gemein­schafts­pra­xis die Hälf­te der abge­rech­ne­ten Punk­te zuzu­ord­nen und der hal­ben Punkt­men­gen­gren­ze für die Gemein­schafts­pra­xis (nach Abzug der dem beschäf­tig­ten Assis­ten­ten zuzu­ord­nen­den Leis­tun­gen und Punkt­men­gen­gren­zen) gegen­über­zu­stel­len. Eine sol­che pau­scha­lie­ren­de Berech­nungs­wei­se wird aller­dings viel­fach nicht die tat­säch­li­chen Ver­hält­nis­se wider­spie­geln. Vor­lie­gend könn­te die erheb­li­che Über­schrei­tung der Punkt­men­gen­gren­ze in der Zeit der Tätig­keit des Zahn­arz­tes in Ein­zel­pra­xis dafür spre­chen, dass die­ser den auf ihn ent­fal­len­den Teil der degres­si­ons­frei­en Punk­te bereits wäh­rend der vor­an­ge­gan­gen Tätig­keit in der Gemein­schafts­pra­xis wenigs­tens aus­ge­schöpft hat. In der Lite­ra­tur wird berich­tet, dass gro­ße Ein­zel­pra­xen sog Degres­si­ons­part­ner mit dem erklär­ten Ziel in die Pra­xis auf­neh­men, die Punkt­men­gen­gren­ze zu erhö­hen 29. In einem sol­chen Fall wür­de eine Auf­tei­lung der degres­si­ons­frei­en Punk­te aus der Zeit der Tätig­keit in der Gemein­schafts­pra­xis und die antei­li­ge Zuord­nung die­ser Punk­te zu den nach der Auf­lö­sung der Gemein­schafts­pra­xis ent­ste­hen­den Ein­zel­pra­xen dazu füh­ren, dass eine sach­lich nicht gerecht­fer­tig­te Begüns­ti­gung über die Zeit der Tätig­keit in der Gemein­schafts­pra­xis hin­aus fort­ge­schrie­ben wür­de.

Die Moti­ve, die im Ein­zel­fall zur Grün­dung einer zahn­ärzt­li­chen Gemein­schafts­pra­xis geführt haben, wer­den sich viel­fach nicht zuver­läs­sig ermit­teln las­sen. Im Ergeb­nis kommt es dar­auf nach Auf­fas­sung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts auch nicht an. Jeden­falls gibt es kei­ne Vor­schrift, die eine Über­tra­gung degres­si­ons­frei­er Punk­te aus einer auf­ge­lös­ten Gemein­schafts­pra­xis gebie­ten wür­de und die Über­tra­gung gewähr­leis­tet auch nicht not­wen­dig ein höhe­res Maß an mate­ri­el­ler Gerech­tig­keit. Vor die­sem Hin­ter­grund ist es nicht zu bean­stan­den, wenn die KZÄV gene­rell kei­ne Über­tra­gung nicht aus­ge­schöpf­ter degres­si­ons­frei­er Punk­te aus einer nicht mehr bestehen­den Gemein­schafts­pra­xis durch­führt. Ob eine sol­che Über­tra­gung degres­si­ons­frei­er Punk­te auf die ent­ste­hen­den Ein­zel­pra­xen nach Kopf­tei­len (ggf unter zusätz­li­cher Berück­sich­ti­gung des Umfangs des Ver­sor­gungs­auf­trags der ein­zel­nen Zahn­ärz­te) mit dem Grund­satz der Hono­rar­ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit zu ver­ein­ba­ren wäre, lässt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt aus­drück­lich offen. Aus­ge­schlos­sen erscheint aber jeden­falls eine Zuord­nung nicht aus­ge­schöpf­ter degres­si­ons­frei­er Punk­te unter Zugrun­de­le­gung von – nicht über­prüf­ba­ren – Anga­ben der ehe­ma­li­gen Part­ner der Gemein­schafts­pra­xis zum Umfang ihrer jewei­li­gen Tätig­keit in der Gemein­schafts­pra­xis, weil damit Mani­pu­la­ti­ons­mög­lich­kei­ten eröff­net wür­den.

Auch für die Zuord­nung der nicht aus­ge­schöpf­ten degres­si­ons­frei­en Punk­te zu dem (ehe­ma­li­gen) Pra­xis­part­ner, der die­se als ers­tes gel­tend macht oder bei dem sich die Zuord­nung im Ergeb­nis am güns­tigs­ten aus­wir­ken wür­de, gibt es kei­ne recht­li­che Grund­la­ge. Ent­ge­gen der Annah­me des LSG ist die KZÄV daher nicht ver­pflich­tet, die durch die Gemein­schafts­pra­xis im Quar­tal I/​1999 nicht aus­ge­schöpf­ten Punkt­men­gen voll­stän­dig dem Zahn­arzt zuzu­ord­nen. Mit glei­chem Recht könn­te auch der ehe­ma­li­ge Pra­xis­part­ner des Zahn­arz­tes, der Bei­gela­de­ne zu 7., ver­lan­gen, dass ihm die Punk­te voll­stän­dig zuge­ord­net wer­den. Eine sol­che mehr­fa­che Berück­sich­ti­gung degres­si­ons­frei­er Punk­te in ver­schie­de­nen zahn­ärzt­li­chen Pra­xen ist jedoch aus­zu­schlie­ßen 30.

Der Zahn­arzt kann die Zuord­nung der degres­si­ons­frei­en Punk­te auch nicht mit der Begrün­dung bean­spru­chen, dass er die Ein­zel­pra­xis am Ort der ehe­ma­li­gen Gemein­schafts­pra­xis fort­ge­führt habe und damit auch den Pati­en­ten­stamm der Gemein­schafts­pra­xis wei­ter­hin betreue. Die Rege­lung des § 85 Abs 4b SGB V sieht eine Degres­si­on des zahn­ärzt­li­chen Ver­gü­tungs­an­spruchs in Abhän­gig­keit vom Umsatz der Pra­xis vor. Dabei kommt es nicht dar­auf an, ob einem hohen Umsatz eine hohe Fall­zahl oder hohe Fall­wer­te zugrun­de lie­gen. Erst recht wird kein Bezug zur Grö­ße des Pati­en­ten­stamms her­ge­stellt. Auch die mit der Ein­füh­rung der Rege­lung ver­folg­te Ziel­set­zung spricht gegen eine Berück­sich­ti­gung der Grö­ße des Pati­en­ten­stamms bei der Umset­zung der Rege­lung zur Degres­si­on. Ziel des § 85 Abs 4b ff SGB V ist es vor allem, Ein­spa­run­gen zu errei­chen und die finan­zi­el­le Sta­bi­li­tät der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung zu sichern 31. Fer­ner soll Fehl­ent­wick­lun­gen bei der Qua­li­tät der zahn­ärzt­li­chen Ver­sor­gung ent­ge­gen­ge­steu­ert wer­den, indem umsatz­star­ken Pra­xen ein Anreiz gege­ben wird, Pati­en­ten an ande­re, die Punkt­men­gen­gren­zen nicht errei­chen­de Pra­xen abzu­ge­ben und so mit über­mä­ßi­ger Leis­tungs­er­brin­gung gele­gent­lich ver­bun­de­ne Qua­li­täts­de­fi­zi­te zu ver­rin­gern 32. Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt hat fer­ner bereits dar­auf hin­ge­wie­sen, dass gro­ße Umsät­ze im all­ge­mei­nen Ratio­na­li­sie­rungs­mög­lich­kei­ten und Kos­ten­vor­tei­le erge­ben, weil die säch­li­chen Betriebs­kos­ten bei grö­ße­ren Leis­tungs­men­gen einen degres­si­ven Ver­lauf haben und auch die Mit­ar­bei­ter pro­duk­ti­ver ein­ge­setzt wer­den kön­nen 33. Unter ver­fas­sungs­recht­li­chen Gesichts­punk­ten ist ein Bezug zur Grö­ße des betreu­ten Pati­en­ten­stamms eben­falls nicht gebo­ten. In Über­ein­stim­mung damit hat das Bun­des­so­zi­al­ge­richt die Degres­si­ons­re­ge­lung des § 85 Abs 4b SGB V auch inso­weit mit Art 3 Abs 1 und Art 12 Abs 1 GG für ver­ein­bar ange­se­hen, als sie Ver­trags­zahn­ärz­te betrifft, die ihre Pra­xis in einem unter­ver­sorg­ten Gebiet füh­ren 34.

Im Ergeb­nis begeg­net es kei­nen recht­li­chen Beden­ken, wenn die KZÄV die Pra­xis­be­zo­gen­heit der Degres­si­ons­be­rech­nung und das erfor­der­li­che Inein­an­der­grei­fen von HVM-Begren­zun­gen und Degres­si­on gewähr­leis­tet, indem sie eine auf die jewei­li­ge Pra­xis bezo­ge­ne ein­heit­li­che Hono­rar- und Degres­si­ons­be­rech­nung vor­nimmt und damit in Fäl­len, in denen der Hono­rar­an­spruch der zahn­ärzt­li­chen Pra­xis auf­grund einer Ände­rung des Pra­xis­sta­tus – hier in Gestalt der Auf­lö­sung einer Gemein­schafts­pra­xis – ledig­lich auf einen Teil des Kalen­der­jah­res bezo­gen wer­den kann, auch die Berech­nung der Punkt­men­gen­gren­ze auf die­sen Teil des Jah­res beschränkt.

Bun­des­so­zi­al­ge­richt Urteil vom 30. Okto­ber 2013 – B 6 KA 3/​13 R

  1. vgl BSGE 80, 223, 225 ff, SozR 3 – 2500 § 85 Nr 22 S 136 ff; BSG SozR 4 – 2500 § 85 Nr 27 RdNr 13 ff, 25; SozR 4 – 2500 § 85 Nr 48 RdNr 13 ff; SozR 4 – 2500 § 85 Nr 59 RdNr 11; SozR 4 – 2500 § 85 Nr 60 RdNr 12; SozR 4 – 2500 § 85 Nr 67 RdNr 11; BVerfG Beschluss vom 12.07.2000 – 1 BvR 2260/​97NJW 2000, 3413; BVerfG Beschluss vom 21.06.2001 – 1 BvR 1762/​00NVwZ-RR 2002, 802[]
  2. BSG SozR 4 – 2500 § 85 Nr 57 RdNr 18 mwN[]
  3. BSGE 96, 53, SozR 4 – 2500 § 85 Nr 23[]
  4. vgl BSG SozR 4 – 2500 § 85 Nr 67 RdNr 14; BSGE 105, 117, SozR 4 – 2500 § 85 Nr 49, RdNr 17[]
  5. vgl BSG SozR 4 – 2500 § 85 Nr 67 RdNr 13; SozR 4 – 2500 § 85 Nr 2 RdNr 9 ff[]
  6. vgl BSG SozR 4 – 2500 § 85 Nr 67 RdNr 11 mwN[]
  7. BSG SozR 4 – 2500 § 85 Nr 2 RdNr 20; BSGE 105, 117, SozR 4 – 2500 § 85 Nr 49, RdNr 19 ff; SozR 4 – 2500 § 85 Nr 67 RdNr 16 ff[]
  8. BSGE 105, 117, SozR 4 – 2500 § 85 Nr 49, RdNr 22, 30 und – B 6 KA 33/​08 R – RdNr 22, 30[]
  9. BSG SozR 4 – 2500 § 85 Nr 57 RdNr 26 ff; SozR 3 – 2500 § 85 Nr 25 S 180 f; zur ver­gleich­ba­ren Fra­ge­stel­lung bei jah­res­be­zo­ge­nen Hono­rar­be­gren­zun­gen im HVM vgl BSG SozR 4 – 2500 § 85 Nr 65 RdNr 13 ff[]
  10. BSG SozR 4 – 2500 § 85 Nr 15[]
  11. BSG SozR 4 – 2500 § 85 Nr 57 RdNr 33[]
  12. BSG Urteil vom 03.12.1997 – 6 RKa 79/​96 – USK 97155; BSGE 93, 69, SozR 4 – 2500 § 85 Nr 11, RdNr 10; BSG Urteil vom 08.02.2006 – B 6 KA 27/​05 R – USK 2006 – 88, GesR 2006, 365[]
  13. BSG SozR 4 – 2500 § 85 Nr 57 RdNr 34[]
  14. vgl BSGE 98, 89, SozR 4 – 2500 § 85 Nr 31[]
  15. BSG SozR 4 – 2500 § 85 Nr 57; vgl bereits BSG Urteil vom 21.05.2003 – B 6 KA 33/​02 RMedR 2004, 172[]
  16. BSG SozR 4 – 2500 § 85 Nr 65[]
  17. BSG SozR 4 – 2500 § 85 Nr 57 RdNr 31; SozR 4 – 2500 § 85 Nr 65 RdNr 25[]
  18. vgl BSGE 106, 222, SozR 4 – 5520 § 32 Nr 4, RdNr 30; BSGE 89, 90, 93, SozR 3 – 2500 § 82 Nr 3 S 6; BSG SozR 4 – 2500 § 106 Nr 26 RdNr 16[]
  19. heu­te: Berufs­aus­übungs­ge­mein­schaft[]
  20. in der hier noch maß­ge­ben­den Fas­sung des Gesund­heits­struk­tur­ge­set­zes vom 21.12.1992, BGBl I 2266[]
  21. BSG SozR 4 – 2500 § 85 Nr 65 RdNr 12[]
  22. BSG SozR 4 – 5520 § 33 Nr 2 RdNr 18; SozR 4 – 2500 § 85 Nr 65 RdNr 12; SozR 4 – 2500 § 106 Nr 6 RdNr 21; BSG Urteil vom 08.12.2010 – B 6 KA 38/​09 RMedR 2011, 823, RdNr 23; SozR 4 – 1930 § 6 Nr 1 RdNr 14; Engel­mann in von Wulffen/​Krasney, Fest­schrift 50 Jah­re BSG, S 429, 435[]
  23. BSG SozR 4 – 5520 § 33 Nr 2 RdNr 23[]
  24. vgl zuletzt BSG vom 17.07.2013 – B 6 KA 44/​12 R – RdNr 27, zur Ver­öf­fent­li­chung vor­ge­se­hen für SozR 4; SozR 4 – 1500 § 141 Nr 1 RdNr 17; vom 17.10.2012 – B 6 KA 39/​11 R – RdNr 19; SozR 4 – 1500 § 54 Nr 31 RdNr 18; vom 17.10.2012 – B 6 KA 42/​11 R – RdNr 17; SozR 4 – 1500 § 54 Nr 30 RdNr 14; ent­spre­chend zum Fort­be­stand der Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts, vgl zB BGH vom 02.12.2010 – V ZB 84/​10BGHZ 187, 344, NJW 2011, 615, RdNr 13[]
  25. vgl BSGE 98, 89, SozR 4 – 2500 § 85 Nr 31, RdNr 11[]
  26. so bereits BSG SozR 4 – 2500 § 85 Nr 57 RdNr 25[]
  27. vgl BSG SozR 4 – 2500 § 85 Nr 57 RdNr 31[]
  28. zum ver­trags­ärzt­li­chen Bereich in der Zeit vor Ein­füh­rung der lebens­lan­gen Arzt­num­mer vgl BSG Urteil vom 17.07.2013 – B 6 KA 37/​12 R – zur Ver­öf­fent­li­chung vor­ge­se­hen für SozR, RdNr 18[]
  29. vgl Harn­eit in GesR 2002, 73, 75[]
  30. vgl BSG SozR 4 – 2500 § 85 Nr 57 RdNr 34[]
  31. BSGE 80, 223, 226 f, SozR 3 – 2500 § 85 Nr 22 S 136 ff[]
  32. BSGE 80, 223, 228 f, SozR 3 – 2500 § 85 Nr 22 S 139 f[]
  33. BSGE 80, 223, 227, SozR 3 – 2500 § 85 Nr 22 S 138[]
  34. BSG Urteil vom 28.04.1999 – B 6 KA 60/​98 RMedR 2000, 49[]