Berech­nung des Über­gangs­gel­des nach vor­he­ri­gem Arbeits­lo­sen­geld­be­zug

Besteht wäh­rend des Bezugs von Arbeits­lo­sen­geld ein Anspruch auf Über­gangs­geld, so berech­net sich das Über­gangs­geld nach der Höhe des zuletzt erziel­ten und vom Arbeit­ge­ber abge­rech­ne­ten Arbeits­ein­kom­mens. Aller­dings íst gemäß § 48 Abs 1 S 2 Nr 1 SGB X das Über­gangs­geld nach § 50 SGB IX anzu­pas­sen und zu dyna­mi­sie­ren.

Berech­nung des Über­gangs­gel­des nach vor­he­ri­gem Arbeits­lo­sen­geld­be­zug

Gemäß § 20 Nr 1 SGB VI (i.V.m. § 45 Abs 2 Nr 2 SGB IX) haben Ver­si­cher­te, die von einem Ren­ten­ver­si­che­rungs­trä­ger Leis­tun­gen zur Teil­ha­be am Arbeits­le­ben erhal­ten, Anspruch auf Über­gangs­geld. Hin­sicht­lich der Höhe und Berech­nung des Über­gangs­geld ver­weist § 21 Abs 1 SGB VI auf Teil 1 Kap 6 des SGB IX (§§ 44 bis 54 SGB IX), soweit die Abs 2 bis 4 nichts Abwei­chen­des regeln.

Nach § 21 Abs 3 SGB VI wird § 49 SGB IX mit der Maß­ga­be ange­wen­det, dass der Ver­si­cher­te unmit­tel­bar vor Beginn der dort genann­ten (unter­halts­si­chern­den) Leis­tun­gen (Kran­ken­geld, Ver­letz­ten­geld, Ver­sor­gungs­kran­ken­geld oder Über­gangs­geld) Pflicht­bei­trä­ge "geleis­tet" hat. Die­se ver­si­che­rungs­recht­li­che Vor­aus­set­zung ist nicht erfüllt, denn der Berech­tig­te hat unmit­tel­bar vor dem Bezug des Über­gangs­geld kei­ne Pflicht­bei­trä­ge zur gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung "geleis­tet".

Vor dem Beginn des Über­gangs­geld sind zwar Pflicht­bei­trä­ge für den Zeit­raum des Arbeits­lo­sen­geld-Bezugs gezahlt wor­den. Der Berech­tig­te hat die­se Pflicht­bei­trä­ge jedoch nicht selbst "geleis­tet", son­dern die Bun­des­agen­tur für Arbeit als Arbeits­lo­sen­geld-Leis­tungs­trä­ger (§ 173 i.V.m. § 170 Abs 1 Nr 2 Buchst b SGB VI). Zwar ist "geleis­tet" im Sin­ne des § 21 Abs 3 SGB VI nicht im enge­ren Wort­sinn dahin­ge­hend zu ver­ste­hen, dass der Ver­si­cher­te die Pflicht­bei­trä­ge selbst "ent­rich­tet" oder "gezahlt" (vgl. § 21 Abs 4 S 1 SGB VI) haben müss­te. Denn dann könn­te § 49 SGB IX über § 21 Abs 3 SGB VI für die Haupt­grup­pe der Ver­si­cher­ten in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung von vorn­her­ein kei­ne Anwen­dung fin­den, weil gemäß § 174 Abs 1 SGB VI i.V.m. § 28e Abs 1 S 1 SGB IV für die wegen ent­gelt­li­cher Beschäf­ti­gung pflicht­ver­si­cher­ten Arbeit­neh­mer nur der Arbeit­ge­ber die Pflicht­bei­trä­ge zur Ren­ten­ver­si­che­rung zu zah­len hat.

Viel­mehr soll durch § 21 Abs 3 SGB VI – wie bereits durch sei­ne Vor­gän­ger­vor­schrift in § 23 SGB VI in der bis zum 30.06.2001 gel­ten­den Fas­sung – ins­be­son­de­re aus­ge­schlos­sen wer­den, dass die­je­ni­gen Ver­si­cher­ten, die zunächst als Mit­glie­der der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung Kran­ken­geld bezo­gen, jedoch kei­ne oder nur (gerin­ge) frei­wil­li­ge Bei­trä­ge zur Ren­ten­ver­si­che­rung ent­rich­tet haben, vom Ren­ten­ver­si­che­rungs­trä­ger über § 49 SGB IX Über­gangs­geld in Höhe des Kran­ken­gelds erhal­ten, obwohl sie in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung nicht ent­spre­chend ihres Arbeits­ver­diens­tes "durch Bei­trä­ge" ver­si­chert waren 1. Im Sin­ne die­ser Zweck­be­stim­mung ist die For­mu­lie­rung in § 21 Abs 3 SGB VI, dass "Ver­si­cher­te unmit­tel­bar vor dem Bezug der dort (in § 49 SGB IX) genann­ten Leis­tun­gen Pflicht­bei­trä­ge geleis­tet haben", zu lesen. Ent­schei­dend für die Anwen­dung der Kon­ti­nui­täts­re­ge­lung des § 49 SGB IX über § 21 Abs 3 SGB VI ist daher, dass der Ver­si­cher­te unmit­tel­bar vor dem Bezug der in § 49 SGB IX genann­ten "Reha­bi­li­ta­ti­ons­leis­tun­gen" ver­si­cher­tes ("bei­trags­be­las­te­tes" bzw "bei­trags­pflich­ti­ges") Arbeits­ent­gelt (nicht: Arbeits­ein­kom­men, vgl. dazu die Son­der­re­ge­lung in § 21 Abs 2 SGB VI) erzielt hat, für das Pflicht­bei­trä­ge zur gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung (vom Arbeit­ge­ber) gezahlt wor­den sind 2. Dies ist aber nicht der Fall, wenn unmit­tel­bar vor Beginn des Über­gangs­geld Arbeits­lo­sen­geld bezo­gen wur­de; Pflicht­bei­trä­ge auf­grund eines erziel­ten ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Arbeits­ent­gelts sind somit vor dem Über­gangs­geld-Bezug "von ihm" nicht "geleis­tet" wor­den.

Über­dies sind vor­lie­gend auch die Vor­aus­set­zun­gen des § 49 SGB IX nicht gege­ben.

§ 49 SGB IX regelt unter der (amt­li­chen) Über­schrift "Kon­ti­nui­tät der Bemes­sungs­grund­la­ge" ua für den Fall des Bezugs von Über­gangs­geld vor Beginn einer Maß­nah­me zur Teil­ha­be am Arbeits­le­ben, dass bei der Berech­nung des Über­gangs­geld auch für die­se anschlie­ßen­de Maß­nah­me "vom bis­her zugrun­de geleg­ten Arbeits­ent­gelt" aus­zu­ge­hen ist. Die­se Bestim­mung ist hier schon des­halb nicht ein­schlä­gig, weil die vor­her­ge­hen­de Zah­lung des Über­gangs­geld bzw Zwi­schen-Über­gangs­geld an den Klä­ger auf § 21 Abs 4 S 1 SGB VI i.V.m. § 47b Abs 1 SGB V und § 51 SGB IX beruh­te und dem­nach weder das Über­gangs­geld noch das Zwi­schen-Über­gangs­geld auf der Grund­la­ge von "Arbeits­ent­gelt" berech­net wor­den war. Maß­geb­lich für die Bemes­sung bei­der Vor­leis­tun­gen war viel­mehr allein die Höhe (d.h. der Zahl­be­trag) des zuletzt bezo­ge­nen Arbeits­lo­sen­geld. Bei die­ser Ent­gel­ter­satz­leis­tung han­delt es sich nicht um "Arbeits­ent­gelt" im Sin­ne des § 49 SGB IX. Auch ein Rück­griff auf die Bemes­sungs­grund­la­ge (Bemes­sungs­ent­gelt, Leis­tungs­ent­gelt) des Arbeits­lo­sen­geld schei­det aus. Denn Arbeits­lo­sen­geld zählt nicht zu den in § 49 SGB IX genann­ten Leis­tun­gen. Viel­mehr ist die Bei­be­hal­tung von des­sen Bemes­sungs­grund­la­ge vom Kon­ti­nui­täts­auf­trag die­ser Norm nicht erfasst. Die Vor­aus­set­zun­gen einer Ana­lo­gie lie­gen nicht vor.

Nach § 49 Halbs 1 SGB IX ist, wenn der Leis­tungs­emp­fän­ger Ver­letz­ten­geld, Kran­ken­geld, Ver­sor­gungs­kran­ken­geld oder Über­gangs­geld bezo­gen hat und im Anschluss dar­an eine Leis­tung zur medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on oder zur Teil­ha­be am Arbeits­le­ben aus­ge­führt wird, bei der Berech­nung der die­se Leis­tun­gen ergän­zen­den Leis­tung zum Lebens­un­ter­halt von dem bis­her zugrun­de geleg­ten Arbeits­ent­gelt aus­zu­ge­hen; es gilt die für den Reha­bi­li­ta­ti­ons­trä­ger jeweils gel­ten­de Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze 3.

Danach setzt der Tat­be­stand der Norm im ers­ten Teil des ers­ten Halbs vor­aus, dass der Ver­si­cher­te "Kran­ken­geld, Ver­letz­ten­geld, Ver­sor­gungs­kran­ken­geld oder Über­gangs­geld" bezo­gen hat und anschlie­ßend eine Leis­tung zur medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on oder zur Teil­ha­be am Arbeits­le­ben aus­ge­führt wird. Als Rechts­fol­ge ist bestimmt, dass "bei der Berech­nung der die­se (Reha­bi­li­ta­ti­ons- bzw Teilhabe-)Leistungen ergän­zen­den Leis­tung zum Lebens­un­ter­halt von dem bis­her zugrun­de geleg­ten Arbeits­ent­gelt" aus­zu­ge­hen ist. Die Ver­wen­dung des Begriffs des "bis­her zugrun­de geleg­ten" Arbeits­ent­gelts in dem – an sich der Rechts­fol­ge der Norm zuge­hö­ri­gen – zwei­ten Teil des ers­ten Halbs lässt dar­auf schlie­ßen, dass der vor­an­ge­gan­ge­ne Bezug der genann­ten unter­halts­si­chern­den Leis­tun­gen den Anwen­dungs­be­reich des § 49 SGB IX nur dann eröff­net, wenn die­sen Vor­leis­tun­gen selbst ("bis­her") ein "Arbeits­ent­gelt" als Aus­gangs­punkt ihrer Bemes­sung "zugrun­de gele­gen" hat 4.

Selbst wenn man die­se Wort­lau­t­in­ter­pre­ta­ti­on nicht als zwin­gend erach­ten woll­te 5, wird die­ses aus dem Wort­laut abzu­lei­ten­de Ver­ständ­nis der Norm durch deren Sinn und Zweck bestä­tigt.

Wie bereits sei­ne Vor­gän­ger­vor­schrif­ten (§ 16 des Reha­bi­li­ta­ti­ons-Anglei­chungs­ge­set­zes – Reha­An­glG – in der bis 30.06.2001 gel­ten­den Fas­sung und – spe­zi­ell für die Ren­ten­ver­si­che­rungs­trä­ger – § 23 SGB VI in der bis zum 30.06.2001 gel­ten­den Fas­sung des Ren­ten­re­form­ge­set­zes 1992 – RRG 1992 – vom 18.12.1989 6, § 1241 Abs 4 RVO, § 18 Abs 4 AVG, § 40 Abs 4 RKG idF des Arbeits­för­de­rungs-Kon­so­li­die­rungs­ge­set­zes – AFKG – vom 22.12.1981 7 sowie deren Vor­läu­fer in § 1241b RVO, § 18b AVG, § 40b RKG idF des Reha­An­glG vom 07.08.1974 8) soll auch § 49 SGB IX einer­seits die "Kon­ti­nui­tät der Leis­tun­gen" im Sin­ne einer "Fort­gel­tung der Bemes­sungs­grund­la­ge" (vgl. die amt­li­che Über­schrift der Norm) einer frü­her bezo­ge­nen Leis­tung gewähr­leis­ten und ande­rer­seits der Ver­wal­tungs­ver­ein­fa­chung die­nen 9.

§ 49 SGB IX betrifft – wie sei­ne Vor­gän­ger­be­stim­mun­gen – einen Son­der­fall der Berech­nung von Unter­halts­er­satz­leis­tun­gen im Zusam­men­hang mit Leis­tun­gen zur medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on und zur Teil­ha­be am Arbeits­le­ben, indem er einen Ver­zicht auf eine erneu­te Ermitt­lung und Fest­stel­lung der "Bemes­sungs­grund­la­ge" fest­legt 10. Dadurch soll zum einen gewähr­leis­tet wer­den, dass, soweit der bis­he­ri­gen unter­halts­si­chern­den Leis­tung ein Arbeits­ent­gelt zugrun­de lag, die jeweils anschlie­ßen­de Leis­tung nicht nach einem ande­ren Ent­gelt bemes­sen wird; und zum ande­ren soll auf die­se Wei­se eine mehr­fa­che Fest­stel­lung des Arbeits­ent­gelts ver­mie­den wer­den. Damit ent­hält die Rege­lung, bezo­gen auf das zugrun­de lie­gen­de (ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge) Arbeits­ent­gelt, zugleich eine (zumin­dest par­ti­el­le) "Besitz­stands­wah­rung" im Inter­es­se des behin­der­ten Men­schen im Sin­ne einer Auf­recht­erhal­tung sei­nes bis­he­ri­gen, durch ver­si­cher­te Arbeit erwor­be­nen Lebens­stan­dards bei auf­ein­an­der fol­gen­den Leis­tun­gen: Er wird davor geschützt, dass der nach­fol­gen­den Leis­tung (im Bemes­sungs­zeit­raum) ein gerin­ge­res Arbeits­ent­gelt zugrun­de gelegt wird; dadurch bleibt wäh­rend einer Maß­nah­me zur medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on oder zur Teil­ha­be am Arbeits­le­ben sein durch ver­si­cher­te Arbeit erwor­be­ner Lebens­stan­dard auf­recht­erhal­ten. Zugleich trägt § 49 SGB IX zur Ver­wal­tungs­ver­ein­fa­chung bei den betei­lig­ten Trä­gern bei. Denn es bedarf im Regel­fall nur noch einer Anfra­ge und einer Aus­kunft des bis­her für die Ent­gel­ter­satz­leis­tung zustän­di­gen Trä­gers über das bis­her zugrun­de geleg­te Arbeits­ent­gelt. Dem nun­mehr zustän­di­gen Reha­bi­li­ta­ti­ons­trä­ger bleibt erspart, das rele­van­te Arbeits­ent­gelt – gege­be­nen­falls durch neue Arbeit­ge­be­r­aus­künf­te – neu zu bestim­men. Inso­weit will § 49 SGB IX eine mehr­fa­che Fest­stel­lung des Arbeits­ent­gelts ver­mei­den 11.

Damit beschränkt sich die in § 49 SGB IX bestimm­te Über­nah­me der Bemes­sungs­grund­la­ge im Rah­men des gesetz­li­chen Kon­ti­nui­täts­auf­trags ledig­lich auf das der vor­an­ge­gan­ge­nen Ent­gel­ter­satz­leis­tung "bis­her zugrun­de geleg­te Arbeits­ent­gelt" 12, also nicht auf die Höhe der Leis­tung. Dem Gesetz kann nicht ent­nom­men wer­den, dass die wäh­rend einer anschlie­ßen­den Reha­bi­li­ta­ti­ons- bzw Teil­ha­be­maß­nah­me "als ergän­zen­de Leis­tung zum Lebens­un­ter­halt" zu bewil­li­gen­de Leis­tung in der bis­he­ri­gen Höhe (auto­ma­tisch) wei­ter zu zah­len ist 13. Viel­mehr rea­li­siert allein das in sei­ner Funk­ti­on als Bemes­sungs­grund­la­ge zu über­neh­men­de ("bis­her zugrun­de geleg­te") Arbeits­ent­gelt der in § 49 SGB IX auf­ge­zähl­ten "Vor­leis­tun­gen" das in der Norm ver­an­ker­te Kon­ti­nui­täts­prin­zip 14.

Fol­ge­rich­tig fin­det im Ren­ten­ver­si­che­rungs­recht über § 21 Abs 3 SGB VI die in § 49 SGB IX gere­gel­te Kon­ti­nui­tät der Bemes­sungs­grund­la­ge auch nur für Ver­si­cher­te Anwen­dung, bei denen unmit­tel­bar vor der zuvor bezo­ge­nen, von § 49 SGB IX erfass­ten Ent­gel­ter­satz­leis­tung Pflicht­bei­trä­ge auf­grund eines ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Arbeits­ent­gelts "geleis­tet" wor­den sind und sich die Ent­gel­ter­satz­leis­tung auf des­sen Grund­la­ge bemisst. In wel­cher Höhe sich dar­aus (d.h. aus dem bis­her zugrun­de geleg­ten Arbeits­ent­gelt) "ergän­zen­de Leis­tun­gen zum Lebens­un­ter­halt" wäh­rend einer anschlie­ßen­den Reha­bi­li­ta­ti­ons- bzw Teil­ha­be­maß­nah­me erge­ben, rich­tet sich – unter Berück­sich­ti­gung der für den Reha­bi­li­ta­ti­ons­trä­ger jeweils gel­ten­den Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze – nach den spe­zi­el­len Rege­lun­gen für die nach­fol­gen­den Leis­tun­gen in den jewei­li­gen beson­de­ren Tei­len des SGB (zB für das Über­gangs­geld nach § 46 Abs 1 SGB IX unter Zugrun­de­le­gung der dort ange­ge­be­nen Pro­zent­sät­ze des Regel­ent­gelts bzw Net­to­ar­beits­ent­gelts 15).

Aus­ge­hend von den vor­ge­nann­ten Grund­sät­zen lie­gen im vor­lie­gen­den Fall die Vor­aus­set­zun­gen für die Anwen­dung des § 49 SGB IX als Berech­nungs­vor­schrift für das wäh­rend der Maß­nah­me zur Teil­ha­be am Arbeits­le­ben zu zah­len­de Über­gangs­geld nicht vor. Denn der Bemes­sung des die­ser Teil­ha­be­maß­nah­me vor­an­ge­gan­ge­nen Zwi­schen-Über­gangs­geld lag als Bemes­sungs­grund­la­ge kein "Arbeits­ent­gelt" zugrun­de.

Da im SGB IX dies­be­züg­lich kei­ne Legal­de­fi­ni­ti­on ent­hal­ten ist, ist der Begriff des "Arbeits­ent­gelts" in § 49 SGB IX im Sin­ne des § 14 SGB IV zu ver­ste­hen 16. Nach des­sen Abs 1 S 1 sind Arbeits­ent­gelt alle lau­fen­den oder ein­ma­li­gen Ein­nah­men aus einer Beschäf­ti­gung, gleich­gül­tig, ob ein Rechts­an­spruch auf die Ein­nah­men besteht, unter wel­cher Bezeich­nung oder in wel­cher Form sie geleis­tet wer­den und ob sie unmit­tel­bar aus der Beschäf­ti­gung oder im Zusam­men­hang mit ihr erzielt wer­den. Kein Arbeits­ent­gelt sind dem­nach die Ent­gelt- oder Ein­kom­mens­er­satz­leis­tun­gen selbst.

Das in der Zeit nach der medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­me bis unmit­tel­bar vor Beginn der hier erheb­li­chen Maß­nah­me zur Teil­ha­be am Arbeits­le­ben geleis­te­te Zwi­schen-Über­gangs­geld war von dem beklag­ten Ren­ten­ver­si­che­rungs­trä­ger gemäß § 21 Abs 1 SGB VI i.V.m. § 51 Abs 1 SGB IX in Höhe des vor­an­ge­gan­ge­nen, wäh­rend der medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on vom 24.10. bis 6.12.2006 bezo­ge­nen Über­gangs­geld "wei­ter" zu zah­len. Des­sen Bemes­sung wie­der­um hat­te sich nach der (ren­ten­recht­li­chen) Son­der­re­ge­lung des § 21 Abs 4 S 1 SGB VI gerich­tet, wonach das Über­gangs­geld in Höhe des Kran­ken­gelds nach § 47b SGB V zu zah­len ist. Denn der Klä­ger hat­te im vor­lie­gen­den Fall unmit­tel­bar vor Beginn der medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­me Arbeits­lo­sen­geld bezo­gen und zuvor (d.h. vor dem Arbeits­lo­sen­geld-Bezug) hat­te er "Pflicht­bei­trä­ge gezahlt". Da nach § 47b Abs 1 SGB V das Kran­ken­geld in Höhe des Betrags des Arbeits­lo­sen­geld zu leis­ten ist, war auch das Über­gangs­geld von der Beklag­ten – wie gesche­hen – in Höhe des Betrags des Arbeits­lo­sen­geld zu zah­len. Für die Bemes­sung sowohl des Über­gangs­geld als auch des Zwi­schen-Über­gangs­geld war also allein der Zahl­be­trag des zuletzt bezo­ge­nen Arbeits­lo­sen­geld maß­geb­lich. Damit han­delt es sich nicht um Über­gangs­geld im Sin­ne des § 49 Halbs 1 SGB IX. Denn der Berech­nung des vor­an­ge­gan­ge­nen Über­gangs­geld lag kein Arbeits­ent­gelt zugrun­de, das als Bemes­sungs­grund­la­ge im Rah­men des Kon­ti­nui­täts­auf­trags für die Berech­nung des Über­gangs­geld bei der nach­fol­gen­den Maß­nah­me zur Teil­ha­be am Arbeits­le­ben hät­te her­an­ge­zo­gen bzw über­nom­men wer­den kön­nen 17.

Der Ansatz, bei der Fest­set­zung des Über­gangs­geld von der Bemes­sungs­grund­la­ge (Bemes­sungs­ent­gelt, Leis­tungs­ent­gelt) des dem Arbeits­lo­sen­geld zugrun­de lie­gen­den Arbeits­ent­gelts aus­zu­ge­hen, hät­te im Übri­gen über­tra­gen auf § 49 SGB IX zur Fol­ge, dass im vor­lie­gen­den Fall die von die­ser Norm bezweck­te "Kon­ti­nui­tät der Bemes­sungs­grund­la­ge" einer frü­her bezo­ge­nen Leis­tung bei einer nach­fol­gen­den Leis­tung wäh­rend einer Reha­bi­li­ta­ti­ons- bzw Teil­ha­be­maß­nah­me gera­de nicht gewahrt wür­de. Denn "Bemes­sungs­grund­la­ge" für das Zwi­schen-Über­gangs­geld war – wie soeben dar­ge­stellt – die "Höhe des Betrags des Arbeits­lo­sen­geld", das der Klä­ger zuletzt bezo­gen hat­te, also das Arbeits­lo­sen­geld selbst bzw des­sen Zahl­be­trag, wäh­rend für das anschlie­ßen­de Über­gangs­geld ab Beginn der Leis­tung zur Teil­ha­be am Arbeits­le­ben als "Bemes­sungs­grund­la­ge" das vom Klä­ger zuletzt bezo­ge­ne und dem Arbeits­lo­sen­geld zugrun­de lie­gen­de "Arbeits­ent­gelt" als Bemes­sungs­grund­la­ge her­an­zu­zie­hen wäre.

Gegen die Anwen­dung des § 49 SGB IX in der vor­lie­gen­den Fall­kon­stel­la­ti­on spricht schließ­lich, dass Arbeits­lo­sen­geld in der dor­ti­gen Auf­zäh­lung der maß­geb­li­chen unter­halts­si­chern­den Ent­gel­ter­satz­leis­tun­gen als Vor­leis­tung nicht ent­hal­ten ist. Dem ent­spricht, dass die Bemes­sungs­grund­la­ge für das dem Arbeits­lo­sen­geld zugrun­de lie­gen­de Arbeits­ent­gelt eine ande­re ist als die bei den in der Norm benann­ten Ent­gel­ter­satz­leis­tun­gen, deren Kon­ti­nui­tät im Sin­ne einer Iden­ti­tät des Berech­nungs­mo­dus bei einer nach­fol­gen­den "ergän­zen­den Leis­tung zum Lebens­un­ter­halt" im Zusam­men­hang mit medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­ons- oder beruf­li­chen Teil­ha­be­maß­nah­men bewahrt wer­den soll.

Die­se Aus­le­gung des § 49 SGB IX hät­te für den beklag­ten Ren­ten­ver­si­che­rungs­trä­ger de fac­to eine Berech­nung des Über­gangs­geld zur Fol­ge, als wenn die Leis­tung zur Teil­ha­be am Arbeits­le­ben im Anschluss an Arbeits­lo­sen­geld erbracht wor­den wäre. Unab­hän­gig davon, dass dies beim Klä­ger nicht der Fall war, wird die­se Abfol­ge vom Kon­ti­nui­täts­auf­trag des § 49 SGB IX – wie auch bereits von sei­nen Vor­gän­ger­vor­schrif­ten (etwa § 23 SGB VI in der bis zum 30.06.2001 gel­ten­den Fas­sung des RRG 1992; zuvor schon § 1241 Abs 4 RVO, § 18 Abs 4 AVG, § 40 Abs 4 RKG idF des AFKG) – nicht erfasst 18. Die­ser beschränkt sich viel­mehr nur auf die Bemes­sungs­grund­la­gen (und Bemes­sungs­zeit­räu­me) der den dort genann­ten Ent­gel­ter­satz­leis­tun­gen bis­her zugrun­de lie­gen­den Arbeits­ent­gel­ten 19. § 49 SGB IX schließt im Rah­men der Kon­ti­nui­tät bei der Fest­stel­lung der Bemes­sungs­grund­la­ge nicht an den Bezug von Arbeits­lo­sen­geld an.

Zudem wür­de durch eine sol­che (erwei­tern­de) Aus­le­gung des § 49 SGB IX die Rege­lung des § 21 Abs 4 SGB VI umgan­gen. Denn die­se Norm ent­hält für die Bezie­her von Arbeits­lo­sen­geld eine von § 21 Abs 1 SGB VI abwei­chen­de ren­ten­recht­li­che Son­der­be­stim­mung für die Berech­nung des Über­gangs­geld. § 21 Abs 4 SGB VI erfasst aber – wie auch bereits sei­ne bis zum 30.06.2001 gel­ten­de Vor­gän­ger­re­ge­lung in § 24 Abs 2 SGB VI idF des RRG 1992 – zum einen (aus­drück­lich) nur "medi­zi­ni­sche Leis­tun­gen". Zum ande­ren rich­tet sich die Höhe des Über­gangs­geld nicht nach der dem Arbeits­lo­sen­geld zugrun­de lie­gen­den Bemes­sungs­grund­la­ge (Bemes­sungs­ent­gelt, Leis­tungs­ent­gelt, vgl. §§ 131, 133 SGB III in der bis zum 31.03.2012 gel­ten­den Fas­sung ), son­dern gemäß § 47b Abs 1 SGB V nach des­sen Zahl­be­trag (67 % bzw 60 % des Leis­tungs­ent­gelts, vgl. § 129 SGB III aF). Des­sen Kon­ti­nui­tät wird aber – wie oben aus­ge­führt – durch § 49 SGB IX gera­de nicht gewähr­leis­tet.

Anhalts­punk­te, dass durch die Nicht­er­fas­sung von Arbeits­lo­sen­geld in § 49 SGB IX eine im Wege des Ana­lo­gie­schlus­ses zu schlie­ßen­de plan­wid­ri­ge Rege­lungs­lü­cke vor­lie­gen könn­te, sind nicht ersicht­lich. Eine Rege­lungs­lü­cke liegt vor, wenn eine Rege­lung gemes­sen an ihrem Zweck unvoll­stän­dig und damit ergän­zungs­be­dürf­tig ist und wenn ihre Ergän­zung nicht einer vom Gesetz­ge­ber beab­sich­tig­ten Beschrän­kung auf bestimm­te Tat­be­stän­de wider­spricht 20. Eine sol­che "plan­wid­ri­ge Unvoll­stän­dig­keit" ent­hält § 49 SGB IX in Bezug auf Arbeits­lo­sen­geld nicht.

Unab­hän­gig davon, dass Arbeits­lo­sen­geld auch vom Anwen­dungs­be­reich der Vor­gän­ger­vor­schrif­ten des § 49 SGB IX nicht erfasst war, ist Arbeits­lo­sen­geld im Gegen­satz zu den in § 49 SGB IX aus­drück­lich genann­ten Leis­tun­gen kei­ne Ent­gel­ter­satz­leis­tung zur Siche­rung des Lebens­un­ter­halts im Zusam­men­hang mit Leis­tun­gen zur medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on oder zur Teil­ha­be am Arbeits­le­ben (vgl. § 44 Abs 1 Nr 1, § 45 Abs 1 und 2 SGB IX), also kei­ne "Reha­bi­li­ta­ti­ons­leis­tung", son­dern eine Ent­gel­ter­satz­leis­tung der Arbeits­för­de­rung bei Arbeits­lo­sig­keit oder beruf­li­cher Wei­ter­bil­dung (§ 3 Abs 1 Nr 8, § 117 Abs 1 SGB III aF). Von daher bestün­de auch unter dem Aspekt der "Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­heit" 21 und der Sicher­stel­lung des lau­fen­den Lebens­un­ter­halts wäh­rend einer nach­fol­gen­den Reha­bi­li­ta­ti­ons- bzw Teil­ha­be­maß­nah­me kei­ne Not­wen­dig­keit, bei der Fest­set­zung von – zB – Über­gangs­geld als nun­mehr "ergän­zen­de Leis­tung zum Lebens­un­ter­halt" bei einer – wie hier – anschlie­ßen­den Maß­nah­me zur Teil­ha­be am Arbeits­le­ben auf die von der Arbeits­ver­wal­tung im Rah­men der Berech­nung von Arbeits­lo­sen­geld nach Maß­ga­be des SGB III zugrun­de geleg­ten Bemes­sungs­grund­la­gen (Bemes­sungs­ent­gelt, Leis­tungs­ent­gelt) zurück­zu­grei­fen.

Viel­mehr hat der Gesetz­ge­ber eine "par­ti­el­le Besitz­stands­wah­rung" zuguns­ten des Ver­si­cher­ten und eine Ver­wal­tungs­ver­ein­fa­chung nur für die Fäl­le ange­strebt, in denen die wäh­rend einer Reha­bi­li­ta­ti­ons- bzw Teil­ha­be­maß­nah­me gewähr­te unter­halts­si­chern­de Leis­tung auf einer der Art nach glei­chen Berech­nungs­grund­la­ge wie die zuvor bezo­ge­ne Ent­gel­ter­satz­leis­tung zu bestim­men ist. Hin­ge­gen bestün­de eine zu wah­ren­de "Kon­ti­nui­tät der Bemes­sungs­grund­la­ge" im Hin­blick auf die von § 49 SGB IX erfass­ten Ent­gel­ter­satz­leis­tun­gen im Zusam­men­hang mit Leis­tun­gen zur medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on bzw Teil­ha­be am Arbeits­le­ben bei deren Wei­ter­zah­lung als "ergän­zen­de Leis­tung zum Lebens­un­ter­halt" wäh­rend einer Maß­nah­me zur medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on oder zur Teil­ha­be am Arbeits­le­ben schon des­halb nicht, weil deren jewei­li­ge Bemes­sungs­grund­la­gen bezo­gen auf das ihnen zugrun­de lie­gen­de Arbeits­ent­gelt (grund­sätz­lich) ande­re sind als die für das Arbeits­lo­sen­geld. Wäh­rend der Berech­nung des Kran­ken­gelds, Ver­letz­ten­gelds, Ver­sor­gungs­kran­ken­gelds und Über­gangs­geld als "Regel­ent­gelt" das vom Leis­tungs­emp­fän­ger im letz­ten vor Beginn der Leis­tung oder einer vor­an­ge­gan­ge­nen Arbeits­un­fä­hig­keit abge­rech­ne­ten Ent­gel­tab­rech­nungs­zeit­raum, min­des­tens aber das "wäh­rend der letz­ten abge­rech­ne­ten vier Wochen (Bemes­sungs­zeit­raum)" erziel­te bei­trags­pflich­ti­ge Arbeits­ent­gelt, soweit es der Bei­trags­be­rech­nung unter­liegt, zugrun­de zu legen ist (vgl. § 47 Abs 2 S 1 SGB V für das Kran­ken­geld, § 47 Abs 1 S 1 SGB VII i.V.m. § 47 Abs 2 S 1 SGB V für das Ver­letz­ten­geld, § 47 Abs 1 S 1 SGB IX für das Über­gangs­geld und § 16a Abs 2 S 1 BVG für das Ver­sor­gungs­kran­ken­geld), umfasst der "Bemes­sungs­zeit­raum" für das dem Arbeits­lo­sen­geld als "Bemes­sungs­ent­gelt" zugrun­de zu legen­de bei­trags­pflich­ti­ge Arbeits­ent­gelt (stets) die beim Aus­schei­den des Arbeits­lo­sen aus dem jewei­li­gen Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis "abge­rech­ne­ten letz­ten Ent­gel­tab­rech­nungs­zeit­räu­me der ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Beschäf­ti­gun­gen im Bemes­sungs­rah­men", der regel­mä­ßig "ein Jahr" beträgt und mit dem letz­ten Tag des letz­ten Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis­ses vor der Ent­ste­hung des Arbeits­lo­sen­geld-Anspruchs endet (vgl. § 130 SGB III aF).

Abwei­chen­des für die Höhe und Berech­nung des Über­gangs­geld ergibt sich auch weder aus § 21 Abs 2 SGB VI noch aus Abs 4 die­ser Vor­schrift. Abs 2 regelt nur die Berech­nung des Über­gangs­geld für Ver­si­cher­te, die Arbeits­ein­kom­men (§ 15 SGB IV) erzielt haben, und für frei­wil­lig Ver­si­cher­te, die Arbeits­ent­gelt (§ 14 SGB IV) bezo­gen haben. Die­se bei­den Fall­kon­stel­la­tio­nen lie­gen hier ersicht­lich nicht vor. Abs 4 gilt nur für Leis­tun­gen zur medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on, bei denen unmit­tel­bar vor Beginn der Leis­tung Arbeits­lo­sen­geld bezo­gen wur­de; bei Leis­tun­gen zur Teil­ha­be am Arbeits­le­ben fin­det die­se Vor­schrift kei­ne Anwen­dung.

Man­gels abwei­chen­der Son­der­be­stim­mun­gen in § 21 Abs 2 bis 4 SGB VI wird das Über­gangs­geld für die Leis­tung zur Teil­ha­be am Arbeits­le­ben nach Maß­ga­be des § 21 Abs 1 SGB VI i.V.m. § 46 Abs 1, § 47 Abs 1 und § 50 SGB IX auf Grund­la­ge des zuletzt erziel­ten und vom Arbeit­ge­ber abge­rech­ne­ten Arbeits­ent­gelts für den Monat August 2005 zutref­fend berech­net. Aller­dings kann der Berech­tig­te gemäß § 48 Abs 1 S 2 Nr 1 SGB X bean­spru­chen, dass das Über­gangs­geld für den Bezugs­zeit­raum gemäß § 50 SGB IX ange­passt und dyna­mi­siert aus­ge­zahlt wird.

Bun­des­so­zi­al­ge­richt, Urteil vom 31. Okto­ber 2012 – B 13 R 10/​12 R

  1. vgl. Begrün­dung des Ent­wurfs eines RRG 1992, BT-Drucks 11/​4124, S. 158, zur Vor­gän­ger­vor­schrift des § 23 SGB VI aF[]
  2. vgl. Ober­sche­ven in Ruland/​Försterling, Gemein­schafts­komm SGB VI, § 21 RdNr 138, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Juni 2006; Kreike­bohm in Kreike­bohm, SGB VI, 3. Aufl 2008, § 21 RdNr 16; Kater in Kas­se­ler Komm, § 21 SGB VI RdNr 43, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Okto­ber 2011[]
  3. aaO Halbs 2[]
  4. vgl. Schlet­te in juris-PK SGB IX, Online-Aus­ga­be, § 49 RdNr 5, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Febru­ar 2010; Dali­chau in Wie­gand, SGB IX Teil 1, § 49 RdNr 13, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Juni 2010[]
  5. vgl. LSG Ber­lin-Bran­den­burg vom 22.09.2011 – L 3 U 296/​08[]
  6. BGBl I 2261[]
  7. BGBl I 1497[]
  8. BGBl I 1881[]
  9. vgl. BSGE 60, 114, 117 f = SozR 2200 § 1241 Nr 31 S 103; BSG SozR 3 – 4100 § 59c Nr 1 S 2 f; BSG SozR 3 – 4100 § 59c Nr 2 S 6; BSG SozR 3 – 4100 § 59c Nr 3 S 11; BSG SozR 4 – 3250 § 49 Nr 1 RdNr 20; Schüt­ze in Hauck/​Noftz, SGB IX, K § 49 RdNr 1, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Sep­tem­ber 2001; Schlet­te in juris-PK SGB IX, Online-Aus­ga­be, § 49 RdNr 4, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Febru­ar 2010; Stäh­ler in Hand­komm SGB IX, 3. Aufl 2010, § 49 RdNr 1; Knit­tel, SGB IX, 6. Aufl, Stand Janu­ar 2012, § 49 RdNr 3; Lösch­au in Großmann/​Schimanski, Gemein­schafts­komm SGB IX, § 49 RdNr 5, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Febru­ar 2011[]
  10. vgl. BSG SozR 3 – 4100 § 59c Nr 2 S 6 unter Hin­weis auf BT-Drucks 7/​1237 S 60 zur Vor­gän­ger­vor­schrift des § 16 Reha­An­glG[]
  11. vgl. bereits zu den Vor­gän­ger­nor­men: BSGE 49, 41, 43 = SozR 2200 § 1241b Nr 2 S 3 f; BSGE 50, 64, 68 = SozR 2200 § 1241e Nr 10 S 26; BSGE 51, 193, 195 f = SozR 2200 § 1241b Nr 4 S 7 f; BSGE 60, 114, 117 f = SozR 2200 § 1241 Nr 31 S 103; BSG SozR 3 – 4100 § 59c Nr 1 S 2 f; BSG SozR 3 – 4100 § 59c Nr 2 S 6; vgl. auch Kess­ler in Deinert/​Neumann, Reha­bi­li­ta­ti­on und Teil­ha­be behin­der­ter Men­schen, 2. Aufl 2009, Kap 12 RdNr 29; Ober­sche­ven in Ruland/​Försterling, Gemein­schafts­komm SGB VI, § 21 RdNr 134, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Juni 2006[]
  12. Lösch­au in Großmann/​Schimanski, Gemein­schafts­komm SGB IX, § 49 RdNr 4, 21, 29, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Febru­ar 2011[]
  13. vgl. von der Hei­de in Kossens/​von der Heide/​Maaß, SGB IX, 3. Aufl 2009, § 49 RdNr 5; Stäh­ler in Hand­komm SGB IX, 3. Aufl 2010, § 49 RdNr 2; Schlet­te in juris-PK SGB IX, Online-Aus­ga­be, § 49 RdNr 8, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Febru­ar 2010; Knit­tel, SGB IX, 6. Aufl, Stand Janu­ar 2012, § 49 RdNr 8[]
  14. Lösch­au in Großmann/​Schimanski, Gemein­schafts­komm SGB IX, § 49 RdNr 4, 21, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Febru­ar 2011[]
  15. vgl. Schlet­te in juris-PK SGB IX, Online-Aus­ga­be, § 49 RdNr 8, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Febru­ar 2010; Dali­chau in Wie­gand, SGB IX Teil 1, § 49 RdNr 15, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Juni 2010; Stäh­ler in Hand­komm SGB IX, 3. Aufl 2010, § 49 RdNr 2; Ober­sche­ven in Ruland/​Försterling, Gemein­schafts­komm SGB VI, § 21 RdNr 134, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Juni 2006[]
  16. Lösch­au in Großmann/​Schimanski, Gemein­schafts­komm SGB IX, § 49 RdNr 19, 29, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Febru­ar 2011[]
  17. vgl. ent­spre­chend für Kran­ken­geld gemäß § 47b SGB V: LSG Nord­rhein-West­fa­len vom 31.05.2008 – L 12 AL 113/​07; Stäh­ler in Hand­komm SGB IX, 3. Aufl 2010, § 49 RdNr 5; Schlet­te in juris-PK SGB IX, Online-Aus­ga­be, § 49 RdNr 5, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Febru­ar 2010; Dali­chau in Wie­gand, SGB IX Teil 1, § 49 RdNr 17, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Juni 2010; Lösch­au in Großmann/​Schimanski, Gemein­schafts­komm SGB IX, § 49 RdNr 33, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Febru­ar 2011; Mrozynski/​Jabben, SGB IX Teil 1, 2. Aufl 2011, § 49 RdNr 2a[]
  18. vgl. in die­sem Sin­ne auch BSG SozR 4 – 3250 § 49 Nr 1 RdNr 17, wonach nach § 49 Halbs 1 SGB IX "bei der Berech­nung ergän­zen­der Leis­tun­gen zum Lebens­un­ter­halt von dem bis­her zugrun­de geleg­ten Arbeits­ent­gelt nur aus­ge­gan­gen , wenn Leis­tungs­emp­fän­ger Kran­ken­geld, Ver­letz­ten­geld, Ver­sor­gungs­kran­ken­geld oder Über­gangs­geld bezo­gen haben …"[]
  19. vgl. Dali­chau in Wie­gand, SGB IX Teil 1, § 49 RdNr 7, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Juni 2010; Ober­sche­ven in Ruland/​Försterling, Gemein­schafts­komm SGB VI, § 21 RdNr 133, Stand Ein­zel­kom­men­tie­rung Juni 2006[]
  20. vgl. BSG SozR 3 – 2600 § 34 Nr 3 S 23 mwN[]
  21. vgl. hier­zu BSG SozR 3 – 4100 § 59 Nr 2 S 4[]