Das Lite­ra­tur­stu­di­um des Sach­ver­stän­di­gen

Die Anzahl der für die Erstel­lung eines medi­zi­ni­schen Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­tens zu ent­schä­di­gen­den Stun­den rich­tet sich nach dem hier­für objek­tiv erfor­der­li­chen Zeit­auf­wand.

Das Lite­ra­tur­stu­di­um des Sach­ver­stän­di­gen

Der Sach­ver­stän­di­ge hat kei­nen Anspruch auf Ent­schä­di­gung eines Zeit­auf­wands für Lite­ra­tur­stu­di­um. Die für das Beschaf­fen und die Aus­wer­tung ein­schlä­gi­ger Fach­li­te­ra­tur ent­ste­hen­den Auf­wen­dun­gen, auch die auf­ge­wand­te Zeit, gehö­ren viel­mehr zu den all­ge­mei­nen Unkos­ten eines gericht­li­chen Sach­ver­stän­di­gen, die er nicht als Spe­zi­al­un­kos­ten eines Gut­ach­tens in Rech­nung stel­len kann.

Sozi­al­ge­richt Karls­ru­he, Beschluss vom 24. März 2010 – S 1 KO 1092/​10