Die Per­so­nal-Ser­vice-Agen­tur in der Insol­venz

Ver­pflich­tet sich eine Per­so­nal-Ser­vice-Agen­tur durch einen Ver­trag gegen­über der Bun­des­agen­tur für Arbeit zur Ein­stel­lung von zuvor arbeits­lo­sen Arbeit­neh­mern in sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge, nach einem Tarif­ver­trag zu ver­gü­ten­de Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se, so hat die Bun­des­agen­tur für Arbeit in der Insol­venz der Per­so­nal-Ser­vice-Agen­tur die von ihr als Gegen­leis­tung für die Ein­stel­lung eines jeden Arbeit­neh­mers geschul­de­te Fall­pau­scha­le nicht an den Insol­venz­ver­wal­ter zu ent­rich­ten, wenn die Per­so­nal-Ser­vice-Agen­tur kei­ne Lohn­zah­lun­gen an die Arbeit­neh­mer erbracht hat.

Die Per­so­nal-Ser­vice-Agen­tur in der Insol­venz

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 17. Dezem­ber 2009 – IX ZR 214/​08