Ein­sicht in die Pfle­ge­un­ter­la­gen des ver­stor­be­nen Pflegeheimbewohners

Der Anspruch des Pfle­ge­heim­be­woh­ners auf Ein­sicht in die Pfle­ge­un­ter­la­gen geht gemäß § 116 Abs. 1 Satz 1 SGB X i.V.m. § 401 Abs. 1 ana­log, § 412 BGB auf den – auf­grund des Scha­dens­er­eig­nis­ses zu kon­gru­en­ten Sozi­al­leis­tun­gen ver­pflich­te­ten – Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger über, wenn und soweit mit sei­ner Hil­fe das Bestehen von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen geklärt wer­den soll und die den Alten­pfle­gern oblie­gen­de Pflicht zur Ver­schwie­gen­heit einem Gläu­bi­ger­wech­sel nicht entgegensteht. 

Ein­sicht in die Pfle­ge­un­ter­la­gen des ver­stor­be­nen Pflegeheimbewohners

Die Pflicht zur Ver­schwie­gen­heit steht einem Gläu­bi­ger­wech­sel in der Regel nicht ent­ge­gen, wenn eine Ein­wil­li­gung des Heim­be­woh­ners in die Ein­sicht­nah­me der über ihn geführ­ten Pfle­ge­do­ku­men­ta­ti­on durch den Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger vor­liegt oder zumin­dest sein ver­mu­te­tes Ein­ver­ständ­nis anzu­neh­men ist, soweit einer aus­drück­li­chen Befrei­ung von der Schwei­ge­pflicht Hin­der­nis­se entgegenstehen. 

Es wird regel­mä­ßig davon aus­zu­ge­hen sein, dass die Offen­le­gung der Pfle­ge­do­ku­men­ta­ti­on gegen­über dem Kran­ken­ver­si­che­rer dem mut­maß­li­chen Wil­len des ver­stor­be­nen Heim­be­woh­ners ent­spricht, wenn die Ent­bin­dung von der Schwei­ge­pflicht dem Trä­ger der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung die Ver­fol­gung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen wegen der Ver­let­zung von Betreu­ungs­pflich­ten des Alten­pfle­ge­per­so­nals ermög­li­chen soll.

Ein­sichts­recht des Pflegeheimbewohners

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs steht dem Heim­be­woh­ner grund­sätz­lich ein Ein­sichts­recht in die ihn betref­fen­de Pfle­ge­do­ku­men­ta­ti­on als Neben­an­spruch aus dem Heim­ver­trag zu [1]. Die­ser zusätz­li­che Ver­trags­an­spruch beruht auf der Aus­strah­lungs­wir­kung des Art. 2 Abs. 1 GG in Ver­bin­dung mit Art. 1 Abs. 1 GG auf die ver­trag­li­che Bezie­hung zwi­schen Heim­be­woh­ner und Heim­trä­ger [2]. Das Recht auf Selbst­be­stim­mung und die per­so­na­le Wür­de des Heim­be­woh­ners gebie­ten es, ihm grund­sätz­lich einen Anspruch ein­zu­räu­men, sich über den Inhalt der ihn betref­fen­den Pfle­ge­do­ku­men­ta­ti­on zu infor­mie­ren. Denn die Pfle­ge­un­ter­la­gen mit ihren Anga­ben über die Pfle­ge­ana­mne­se, Pfle­ge­pla­nung, Pfle­ge­ver­lauf und ärzt­li­che Ver­ord­nun­gen betref­fen den Pfle­ge­be­dürf­ti­gen unmit­tel­bar in sei­ner Pri­vat­sphä­re [3]. Des­halb hat die­ser gene­rell ein geschütz­tes Inter­es­se dar­an, zu erfah­ren, wie mit ihm umge­gan­gen wur­de und wel­che Daten sich dabei erge­ben haben. Zur Ein­sicht in die Pfle­ge­do­ku­men­ta­ti­on muss er ins­be­son­de­re kein beson­de­res Inter­es­se dar­le­gen; die­ses ergibt sich viel­mehr – wie beim Recht des Pati­en­ten auf Ein­sicht in die Behand­lungs­un­ter­la­gen [4] – unmit­tel­bar aus sei­nem Selbst­be­stim­mungs­recht [5]; Roß­bruch, PflR 2010, 257, 262; Schult­ze­Zeu, VersR 2011, 194, 195; a.A. Hars­dorf­Gebhardt, aaO, S. 253, 256)).

Über­gang des Ein­sichts­rechts auf die Krankenkasse

Der Bun­des­ge­richts­hof hat mit Urtei­len vom 23. März 2010 ent­schie­den, dass der Anspruch des Pfle­ge­heim­be­woh­ners auf Ein­sicht in die Pfle­ge­un­ter­la­gen gemäß § 116 Abs. 1 Satz 1 SGB X i.V.m. § 401 Abs. 1 ana­log, § 412 BGB auf den – auf­grund des Scha­dens­er­eig­nis­ses zu kon­gru­en­ten Sozi­al­leis­tun­gen ver­pflich­te­ten – Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger über­geht, wenn und soweit mit sei­ner Hil­fe das Bestehen von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen geklärt wer­den soll und die Alten­pfle­gern oblie­gen­de Pflicht zur Ver­schwie­gen­heit einem Gläu­bi­ger­wech­sel nicht ent­ge­gen­steht. Hier­von ist in der Regel aus­zu­ge­hen, wenn eine Ein­wil­li­gung des Heim­be­woh­ners in die Ein­sicht­nah­me der über ihn geführ­ten Pfle­ge­do­ku­men­ta­ti­on durch den Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger vor­liegt oder zumin­dest sein ver­mu­te­tes Ein­ver­ständ­nis anzu­neh­men ist, soweit einer aus­drück­li­chen Befrei­ung von der Schwei­ge­pflicht Hin­der­nis­se ent­ge­gen­ste­hen [6].

Die­se Ent­schei­dun­gen haben in der Lite­ra­tur weit­ge­hend Zustim­mung erfah­ren [7].

Die Ver­si­cher­te konn­te auf­grund ihres Able­bens die Beklag­te bzw. die sie betreu­en­den Alten­pfle­ger nicht mehr von der – sowohl aus dem Heim­ver­trag als auch aus § 203 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 StGB [8] abzu­lei­ten­den – Pflicht zur Ver­schwie­gen­heit befreien.

Die Pflicht zur Ver­schwie­gen­heit reicht grund­sätz­lich über den Tod des Betrof­fe­nen hin­aus [9]; sie gewähr­leis­tet damit, dass geheim­hal­tungs­be­dürf­ti­ge Tat­sa­chen aus sei­nem Lebens­be­reich auch nach sei­nem Able­ben nicht oder jeden­falls nicht wei­ter als nötig auf­ge­deckt wer­den [10]. Auch nach dem Tode hängt es in ers­ter Linie vom Wil­len des Ver­stor­be­nen ab, ob und in wel­chem Umfang der Geheim­nis­trä­ger zum Schwei­gen ver­pflich­tet ist. Hat der Ver­stor­be­ne sich hier­über zu Leb­zei­ten geäu­ßert, dann ist grund­sätz­lich die­ser Wil­le maß­ge­bend. Lässt sich dage­gen eine Wil­lens­äu­ße­rung des Ver­stor­be­nen nicht fest­stel­len, muss sein mut­maß­li­cher Wil­le erforscht, also geprüft wer­den, ob er die Offen­le­gung durch den Geheim­nis­trä­ger mut­maß­lich gebil­ligt oder miss­bil­ligt haben wür­de. Dabei sind sämt­li­che Umstän­de des Ein­zel­falls zu berück­sich­ti­gen, ins­be­son­de­re das Anlie­gen der Ein­sicht begeh­ren­den Per­son sowie der Umstand, dass frü­he­re Geheim­hal­tungs­wün­sche des Betrof­fe­nen infol­ge der durch sein Able­ben ver­än­der­ten Sach­la­ge inzwi­schen über­holt sein kön­nen. Von der erkenn­bar gewor­de­nen oder zu ver­mu­ten­den Wil­lens­rich­tung des Heim­be­woh­ners nicht gedeck­te Ver­wei­ge­rungs­grün­de sind sach­fremd und daher unbe­acht­lich [11] (vgl. auch § 630g Abs. 3 Satz 3 BGB [12]).

Die Ent­schei­dung, ob der Ver­stor­be­ne den Heim­trä­ger bzw. die ihn betreu­en­den Alten­pfle­ger mut­maß­lich von der Pflicht zur Ver­schwie­gen­heit ent­bun­den hät­te, obliegt dem (jewei­li­gen) Geheim­nis­trä­ger. Ihm kommt inso­weit ein Beur­tei­lungs­spiel­raum zu, der durch die Gerich­te nur ein­ge­schränkt nach­prüf­bar ist. Denn andern­falls wäre er gezwun­gen, das mög­li­cher­wei­se schutz­be­dürf­ti­ge Geheim­nis preis­zu­ge­ben. Der Geheim­nis­trä­ger ist des­halb zu einer gewis­sen­haf­ten Über­prü­fung ver­pflich­tet, ob Anhalts­punk­te dafür bestehen, dass der Ver­stor­be­ne die gan­ze oder teil­wei­se Offen­le­gung der Pfle­ge­un­ter­la­gen gegen­über sei­nen Rechts­nach­fol­gern mut­maß­lich miss­bil­ligt haben wür­de. Um dem Gericht eine Über­prü­fung zu ermög­li­chen, ob der Geheim­nis­trä­ger den ihm zukom­men­den Beur­tei­lungs­spiel­raum ein­ge­hal­ten hat, hat der Geheim­nis­trä­ger aller­dings dar­zu­le­gen, unter wel­chen all­ge­mei­nen Gesichts­punk­ten er sich durch die Schwei­ge­pflicht an der Offen­le­gung der Unter­la­gen gehin­dert sieht. Dabei genügt es nicht, wenn er sich nur auf grund­sätz­li­che Erwä­gun­gen oder die beson­de­re Bedeu­tung der Pflicht zur Ver­schwie­gen­heit beruft. Viel­mehr muss er nach­voll­zieh­bar vor­tra­gen, dass sich sei­ne Wei­ge­rung auf kon­kre­te oder mut­maß­li­che Belan­ge des Ver­stor­be­nen und nicht auf sach­frem­de Gesichts­punk­te stützt. 

Die Sub­stan­ti­ie­rung ist aller­dings nicht in einem Umfang geschul­det, dass die damit zu recht­fer­ti­gen­de Geheim­hal­tung im Ergeb­nis unter­lau­fen wür­de [13]. Sofern die von dem Geheim­nis­trä­ger in die­sem Rah­men ange­führ­ten Grün­de nicht nach­voll­zo­gen wer­den und eine Wei­ge­rung nicht recht­fer­ti­gen kön­nen, ist von einer mut­maß­li­chen Ein­wil­li­gung in die Offen­le­gung der Unter­la­gen aus­zu­ge­hen [14].

In Fäl­len wie dem vor­lie­gen­den, in denen die Ent­bin­dung von der Schwei­ge­pflicht dem Trä­ger der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung die Ver­fol­gung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen wegen der Ver­let­zung von Betreu­ungs­pflich­ten des Alten­pfle­ge­per­so­nals ermög­li­chen soll, wird regel­mä­ßig davon aus­zu­ge­hen sein, dass die Offen­le­gung der Unter­la­gen gegen­über dem Kran­ken­ver­si­che­rer dem mut­maß­li­chen Wil­len des ver­stor­be­nen Heim­be­woh­ners ent­spricht [15]. Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass der Bewoh­ner eines Alten­pfle­ge­heims, der im Heim zu Scha­den gekom­men ist, sowohl an der Auf­de­ckung von Pfle­ge­feh­lern als auch dar­an inter­es­siert ist, dass etwai­ge gegen den Heim­trä­ger bestehen­de Scha­dens­er­satz­an­sprü­che von die­sem aus­ge­gli­chen wer­den und nicht zu Las­ten der Soli­dar­ge­mein­schaft der Kran­ken­ver­si­cher­ten gehen [16]. Dar­über hin­aus ist zu berück­sich­ti­gen, dass dem Trä­ger der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ein nicht uner­heb­li­cher Teil der in der Pfle­ge­do­ku­men­ta­ti­on ent­hal­te­nen sen­si­blen Gesund­heits­da­ten sei­nes Ver­si­cher­ten (ärzt­li­che Dia­gno­se, Behand­lungs­wei­se, Ver­ord­nun­gen) auf­grund der Erbrin­gung von Leis­tun­gen bereits bekannt ist, so dass des­sen Geheim­hal­tungs­in­ter­es­se ent­spre­chend redu­ziert ist (vgl. zur Daten­über­mitt­lung von den Leis­tungs­er­brin­gern an die Kran­ken­kas­sen: §§ 106, 106a Abs. 1, 3, §§ 275, 277, 284, 294 ff., 301 SGB V) [17].

Nach die­sen Grund­sät­zen ist von einer mut­maß­li­chen Ein­wil­li­gung der Ver­si­cher­ten in die Über­las­sung von Kopien ihrer Pfle­ge­un­ter­la­gen an die Kran­ken­kas­se aus­zu­ge­hen. Nach Fest­stel­lun­gen hat das beklag­te Pfle­ge­heim im hier ent­schie­de­nen Fall kei­ne Tat­sa­chen vor­ge­tra­gen, die ihre ableh­nen­de Ent­schei­dung nach­voll­zieh­bar erschei­nen las­sen, son­dern ihre Wei­ge­rung ledig­lich auf nicht aus­rei­chen­de grund­sätz­li­che Beden­ken gestützt.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 26. Febru­ar 2013 – VI ZR 359/​11

  1. BGH, Urtei­le vom 23.03.2010 – VI ZR 249/​08, BGHZ 185, 74 Rn. 12; vom 23.03.2010 – VI ZR 327/​08, VersR 2010, 971 Rn. 11; vgl. auch Hars­dorf­Gebhardt, PflR 1999, 252 ff.; Jae­ger, MedR 2010, 856; Lau­ter­bach, NJ 2010, 347; Roß­bruch, PflR 2010, 257, 262; Schult­ze­Zeu, VersR 2011, 194 ff.; Schu­mann, WzS 2010, 261 ff.[]
  2. vgl. BVerfG, MedR 1993, 232; GRUR-RR 2011, 217, 218; ZUM 2011, 313 Rn.19, jeweils mwN[]
  3. vgl. BGH, Urtei­le vom 23.03.2010 – VI ZR 249/​08, BGHZ 185, 74 Rn. 12; vom 23.03.2010 – VI ZR 327/​08, VersR 2010, 971 Rn. 11; zur Ein­sicht­nah­me in Kran­ken­un­ter­la­gen: BVerfG, MedR 1999, 180; MedR 2006, 419[]
  4. vgl. BGH, Urtei­le vom 02.10.1984 – VI ZR 311/​82, VersR 1984, 1171 f.; vom 06.12.1988 – VI ZR 76/​88, BGHZ 106, 146, 148; BVerfG, MedR 2006, 419[]
  5. vgl. Kas­se­ler Kommentar/​Kater, Sozi­al­ver­si­che­rungs­recht, § 116 SGB X Rn. 161a, ((Stand: Juni 2012[]
  6. vgl. BGH, Urtei­le vom 23.03.2010 – VI ZR 249/​08, BGHZ 185, 74 Rn. 14 ff., und – VI ZR 327/​08, VersR 2010, 971 Rn. 13 ff.[]
  7. vgl. Peters­Lan­ge in juris­PK-SGB X, 2013, § 116 SGB X, Rn. 86; Kas­se­ler Kommentar/​Kater, aaO; Didong in juris­PK-SGB V, 2. Aufl., § 294a SGB V Rn. 7; Palandt/​Grüneberg, BGB, 72. Aufl., § 401 Rn. 4; Lau­ter­bach, NJ 2010, 347; Roß­bruch, PflR 2010, 257 ff.; Schult­ze­Zeu, VersR 2011, 194 ff.; Alberts/​Human in Berg­mann/​Pauge/​Steinmeyer, Gesam­tes Medi­zin­recht, 2012, § 810 BGB Rn. 13; a.A. Pregartbauer/​Pregartbauer, VersR 2010, 973 ff.[]
  8. vgl. §§ 1, 3 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 Alten­pfle­geG; OLG Hamm, NJW 2007, 849 Rn. 42 f.; Lenckner/​Eisele in Schönke/​Schröder, StGB, 28. Aufl., § 203 Rn. 35 mwN[]
  9. vgl. § 203 Abs. 4 StGB[]
  10. BGH, Urteil vom 31.05.1983 – VI ZR 259/​81, VersR 1983, 834, 836; BGH, Beschluss vom 04.07.1984 – IVa ZB 18/​83, BGHZ 91, 392, 398[]
  11. vgl. zum Gan­zen: BGH, Urteil vom 31.05.1983 – VI ZR 259/​81, VersR 1983, 834, 836; BGH, Beschluss vom 04.07.1984 – IVa ZB 18/​83, BGHZ 91, 392, 399; Bay­O­bLG, NJW 1987, 1492; VerfGH Bay­ern, MedR 2012, 51, 52; BAG, NJW 2010, 1222 Rn. 13; OLG Mün­chen, MDR 2011, 1496; VersR 2009, 982, 983; Fell­ner, MDR 2011, 1452[]
  12. in der Fas­sung von Art. 1 Nr. 4 des Geset­zes zur Ver­bes­se­rung der Rech­te von Pati­en­ten und Pati­en­tin­nen vom 20.02.2013, BGBl. I S. 277[]
  13. vgl. BGH, Urteil vom 31.05.1983 – VI ZR 259/​81, VersR 1983, 834, 836; BGH, Beschluss vom 04.07.1984 – IVa ZB 18/​83, BGHZ 91, 392, 399 f.; Bay­O­bLG, NJW 1987, 1492, 1493; VerfGH Bay­ern, MedR 2012, 51, 52; OLG Mün­chen, MDR 2011, 1496; VersR 2009, 982, 983; Wenzel/​Müller, Der Arzt­haf­tungs­pro­zess, Rn. 1637; Steffen/​Pauge, Arzt­haf­tungs­recht, 12. Aufl. Rn. 563; Schult­ze­Zeu, VersR 2009, 1050, 1052; Lau­ter­bach, NJ 2010, 347; Fell­ner, MDR 2011, 1452; Kat­zen­mei­er in Laufs/​Katzenmeier/​Lipp, Arzt­recht, 6. Aufl., Kap. IX Rn.19 Fn. 29, Rn. 63 ff.[]
  14. vgl. Bay­O­bLG, NJW 1987, 1492, 1493; OLG Mün­chen, MDR 2011, 1496; VersR 2009, 982, 983[]
  15. so auch OLG Mün­chen, MDR 2011, 1496; Fell­ner, MDR 2011, 1452, 1453; Lau­ter­bach, NJ 2010, 347; Schult­ze­Zeu, VersR 2009, 1050, 1052; Steffen/​Pauge, Arzt­haf­tungs­recht, 12. Aufl., Rn. 563; Alberts/​Human in Bergmann/​Pauge/​Steinmeyer, aaO[]
  16. vgl. OLG Mün­chen, MDR 2011, 1496; Fell­ner, MDR 2011, 1452, 1453; Lau­ter­bach, NJ 2010, 347[]
  17. BSGE 90, 1; BSG SozR 42500 § 109 Nr. 16, Rn. 18 ff.; Kat­zen­mei­er in Laufs/​Katzenmeier/​Lipp, aaO, Rn. 21[]