Öffent­li­che Zustel­lung

Unter pro­zess­lei­ten­de Ver­fü­gun­gen, die nicht mit der Beschwer­de ange­foch­ten wer­den kön­nen, fal­len auch Beschlüs­se über die Anord­nung der öffent­li­chen Zustel­lung.

Öffent­li­che Zustel­lung

Gegen die Ent­schei­dun­gen der Sozi­al­ge­rich­te mit Aus­nah­me der Urtei­le und gegen Ent­schei­dun­gen der Vor­sit­zen­den die­ser Gerich­te fin­det die Beschwer­de an das Lan­des­so­zi­al­ge­richt statt, soweit nicht im SGG ande­res bestimmt ist (§ 172 Abs 1 SGG). Dage­gen kön­nen pro­zess­lei­ten­de Ver­fü­gun­gen iS des § 172 Abs 2 SGG nicht mit der Beschwer­de ange­foch­ten wer­den. Unter pro­zess­lei­ten­de Ver­fü­gun­gen fal­len auch Beschlüs­se über die Anord­nung der öffent­li­chen Zustel­lung [1].

Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Würt­tem­berg, Beschluss vom 26. Novem­ber 2010 – L 11 R 5402/​10 B

  1. Leit­he­rer, in Mey­er-Lade­wig u.a., SGG 9. Aufl § 172 RdNr 6a[]