Wenn sich die Krankenkasse zu lange Zeit läßt…

Wenn sich die Kran­ken­kas­se zu lan­ge Zeit läßt…

Stel­len Ver­si­cher­te bei ihrer Kran­ken­kas­se einen Antrag auf Leis­tun­gen, muss die Kran­ken­kas­se hier­über inner­halb kur­zer Fris­ten ent­schei­den. Ver­säumt sie die­se Fris­ten, gilt die Leis­tung als geneh­migt (§ 13 Absatz 3a Satz 6 SGB V). Wie das Bun­des­so­zi­al­ge­richt nun unter Auf­ga­be sei­ner frü­he­ren Recht­spre­chung ent­schie­den hat, begrün­det die Geneh­mi­gungs­fik­ti­on jedoch kei­nen eigen­stän­di­gen

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Hildesheim, Mahnmal für die Jüdische Synagoge am Lappenberg

Ver­fol­gungs­be­ding­te Ent­schä­di­gung für Ghet­to­ar­beit – bei Ver­bleib im eige­nen Haus

Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt hat einem Betrof­fe­nen einen Anspruch auf eine Alters­ren­te von der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung unter Berück­sich­ti­gung von „Ghe­t­­to-Bei­­trags­­­zei­­ten“ zuge­spro­chen, der der ihm zuge­wie­se­nen „Ghet­to­be­schäf­ti­gung“ im soge­nann­ten Gene­ral­gou­ver­ne­ment nicht von einem Ghet­to im his­to­ri­schen Sin­ne, son­dern von sei­nem ange­stamm­ten Wohn­haus aus nach­ge­gan­gen ist. Der Betrof­fe­ne war in der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus

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Besonderer Vermögensschutz bei Opfern von Gewalttaten

Beson­de­rer Ver­mö­gens­schutz bei Opfern von Gewalt­ta­ten

Ver­mö­gen, das aus Zah­lun­gen einer Grund­ren­te an ein Opfer einer Gewalt­tat ange­spart wor­den ist, muss nicht in jedem Fall auf­ge­braucht wer­den, bevor ein Anspruch auf Sozi­al­hil­fe besteht, son­dern kann unter dem Gesichts­punkt einer beson­de­ren Här­te geschützt sein. In dem hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hat­te eine Frau geklagt, die als

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Corona - und der Mehrbedarf wegen Bevorratung

Coro­na – und der Mehr­be­darf wegen Bevor­ra­tung

Die Bevor­ra­tung für 10 bis 14 Tage auf­grund der Coro­­na-Pan­­de­­mie führt nicht zu einem unaus­weich­li­chen bzw. unab­weis­ba­ren Bedarf im Sin­ne des Sozi­al­hil­fe­rechts. Außer­dem fal­len auf­grund der Coro­­na-Pan­­de­­mie eini­ge im Regel­be­darf ent­hal­te­ne Kos­ten – z.B. für Frei­zeit und Unter­hal­tung der­zeit nicht oder ledig­lich ein­ge­schränkt an. Mit die­ser Begrün­dung hat das Hes­si­sche

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Sherlock-Holmes-Museum

Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Beschäf­ti­gung von Detek­ti­ven

Es liegt bei Detek­ti­ven eine abhän­gi­ge Beschäf­ti­gung vor, wenn sie von einer Detek­tei nach Stun­den bezahlt sowie in deren Namen tätig wer­den und kein Unter­neh­mer­ri­si­ko tra­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Tätig­keit als sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig ange­se­hen. Die Ren­ten­ver­si­che­rung stell­te bei einer Betriebs­prü­fung einer

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Die Kosten für einen Corona-Test - und der Mehrbedarf für die Ernährung

Die Kos­ten für einen Coro­na-Test – und der Mehr­be­darf für die Ernäh­rung

Das Job­cen­ter ist nicht der zustän­di­ge Leis­tungs­trä­ger für die Kos­ten eines Coro­­na-Tests, son­dern die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung. Ein Bezie­her von Grund­si­che­rungs­leis­tun­gen kann den Erwerb von Lebens­mit­teln aus dem Regel­be­darf bestrei­ten, und zwar auch in der der­zei­ti­gen Kri­sen­si­tua­ti­on. So hat das Sozi­al­ge­richt Frank­furt am Main in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und

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Mund-Nasen-Schutz und der Mehrbedarf

Mund-Nasen-Schutz und der Mehr­be­darf

Eine Mund-Nasen-Bede­­ckung ist als Bestand­teil der Klei­dung zu betrach­ten und daher bei SGB II-Emp­­fän­­gern aus dem Regel­be­darf zu bezah­len. So hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den Fall des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes ent­schie­den und dem Begeh­ren des Antrag­stel­lers auf Mehr­be­darf zur Beschaf­fung von Schutz­mas­ken kei­nen Erfolg beschie­den. Vor dem Sozi­al­ge­richt

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Haut mit Haaren

Nadel­epi­la­ti­on für Trans­se­xu­el­le – und die Kos­ten­über­nah­me

Auch wenn eine dem Arzt­vor­be­halt unter­lie­gen­de Epi­la­ti­ons­be­hand­lung von kei­nem Arzt ange­bo­ten wird, folgt dar­aus kein Anspruch auf eine Leis­tung durch eine ande­re Berufs­grup­pe. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Über­nah­me der Behand­lungs­kos­ten für eine Nadel­epi­la­ti­on durch eine Kos­me­ti­ke­rin abge­lehnt. Gleich­zei­tig ist das Urteil

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Krankheitsunterbrechung des Freiwilligen Sozialen Jahres und der Kindergeldanspruch

Krank­heits­un­ter­bre­chung des Frei­wil­li­gen Sozia­len Jah­res und der Kin­der­geld­an­spruch

Für die Zeit einer Erkran­kung wäh­rend eines Frei­wil­li­gen­diens­tes besteht wei­ter­hin Anspruch auf Kin­der­geld. So hat das Hes­si­sche Finanz­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Vaters ent­schie­den, des­sen Toch­ter das Frei­wil­li­ge Sozia­le Jahr (FSJ) wegen Krank­heit unter­bre­chen muss­te. Grund­sätz­lich ist der Vater hier kin­der­geld­be­rech­tigt. Sei­ne Toch­ter hat­te nach Abschluss des Gym­na­si­ums

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Die geplante Auswertung von Krankenversicherungsdaten

Die geplan­te Aus­wer­tung von Kran­ken­ver­si­che­rungs­da­ten

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat einen Antrag auf vor­läu­fi­ge Außer­kraft­set­zung des Voll­zugs der durch Art. 1 des Geset­zes für eine bes­se­re Ver­sor­gung durch Digi­ta­li­sie­rung und Inno­va­ti­on vom 09.12 2019 in das Fünf­te Buch Sozi­al­ge­setz­buch ein­ge­füg­ten § 68a Abs. 5 und §§ 303a bis 303f SGB V abge­lehnt, die die Nut­zung von Daten gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­ter in

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Der Ofen im Wohnboot - und die Kostenübernahme

Der Ofen im Wohn­boot – und die Kos­ten­über­nah­me

Nur bei einem selbst bewohn­ten Haus oder Wohn­ei­gen­tum kön­nen Instan­t­hal­tung kos­ten oder Repa­ra­tur­kos­ten vom Job­cen­ter über­nom­men wer­den. Ande­re Wohn­for­men wie Boo­te oder Wohn­mo­bi­le sind nicht zu berück­sich­ti­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Anspruch auf Kos­ten­über­nah­me für einen Ofen ver­neint. Ein 61-jäh­­ri­­ger Hartz-IV-Emp­­fän­­ger

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Krankenhausvergütung - und die  Auswirkungen der Aufklärungspflichten

Kran­ken­haus­ver­gü­tung – und die Aus­wir­kun­gen der Auf­klä­rungs­pflich­ten

Pati­en­ten sind schon aus Haf­tungs­grün­den über Chan­cen und Risi­ken einer mög­li­chen Behand­lung ord­nungs­ge­mäß auf­zu­klä­ren. Wie das Bun­des­so­zi­al­ge­richt jetzt ent­schie­den hat, dient eine ord­nungs­ge­mä­ße Auf­klä­rung der Ver­si­cher­ten in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung aber auch dem Wirt­schaft­lich­keits­ge­bot. Denn im Sach­leis­tungs­sys­tem ent­schei­det letzt­lich der Ver­si­cher­te, ob er die ihm ärzt­lich ange­bo­te­ne, medi­zi­nisch not­wen­di­ge Leis­tung

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EU-Ausländer mit Minijob - und die SGB II - Leistungen

EU-Aus­län­der mit Mini­job – und die SGB II – Leis­tun­gen

Allein die Tätig­keit als Mini­job begrün­det bei einem EU-Aus­­län­­der kei­nen Anspruch auf Grund­si­che­rungs­leis­tun­gen nach dem SGB II. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer bul­ga­ri­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen und ihrer bei­den min­der­jäh­ri­gen Kin­der das Arbeits­lo­sen­geld II ver­wei­gert und damit gleich­zei­tig das Urteil des Sozi­al­ge­richts bestä­tigt. Der

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Behinderungsausgleich durch das Exoskelett

Behin­de­rungs­aus­gleich durch das Exo­ske­lett

Ein Exo­ske­lett ersetzt als ortho­pä­di­sches Hilfs­mit­tel die Funk­ti­on der Bei­ne, in dem es das selb­stän­di­ge Ste­hen und Gehen ermög­licht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den Fall eine Kran­ken­kas­se zur Kos­ten­über­nah­me eines Exo­ske­letts ver­ur­teilt und damit gleich­zei­tig das erst­in­stanz­li­che Urteil des Sozi­al­ge­richts abge­än­dert. Seit einem Ver­kehrs­un­fall

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Prozesskostenhilfe bei ungeklärter und schwieriger Rechtsfrage - und der Anspruch auf Rechtsschutzgleichheit

Pro­zess­kos­ten­hil­fe bei unge­klär­ter und schwie­ri­ger Rechts­fra­ge – und der Anspruch auf Rechts­schutz­gleich­heit

Das Grund­ge­setz gebie­tet eine weit­ge­hen­de Anglei­chung der Situa­ti­on von Bemit­tel­ten und Unbe­mit­tel­ten bei der Ver­wirk­li­chung des Rechts­schut­zes. Dies ergibt sich aus Art. 3 Abs. 1 GG in Ver­bin­dung mit dem Rechts­staats­grund­satz, der in Art.20 Abs. 3 GG all­ge­mein nie­der­ge­legt ist und für den Rechts­schutz gegen Akte der öffent­li­chen Gewalt in Art.19 Abs.

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Liquidator in Tschernobyl - und die deutschen Entschädigungsansprüche

Liqui­da­tor in Tscher­no­byl – und die deut­schen Ent­schä­di­gungs­an­sprü­che

Auf­räum­ar­bei­ten am hava­rier­ten Kern­kraft­werk von Tscher­no­byl kön­nen grund­sätz­lich Ent­schä­di­gungs­an­sprü­che nach dem Bun­des­ver­sor­gungs­ge­setz (BVG) aus­lö­sen. Aller­dings muss die Ver­strah­lung als Ursa­che für den Krebs bestä­tigt wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­der­sach­sen – Bre­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall eine Hin­ter­blie­be­nen­ren­te abge­lehnt. Gleich­zei­tig ist die Ent­schei­dung des Sozi­al­ge­richts Osna­brück bestä­tigt

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Die Sozialversicherungspflicht eines Bauleiters

Die Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht eines Bau­lei­ters

Ein Bau­lei­ter, der in einem Archi­tek­tur­bü­ro arbei­tet und in die dor­ti­ge Arbeits­or­ga­ni­sa­ti­on ein­ge­glie­dert ist, geht einer abhän­gi­gen Beschäf­ti­gung nach. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Dort­mund in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Bau­lei­ters aus Gevels­berg ent­schie­den. Die­ser war seit 2018 auf­grund eines Rah­men­ver­trags mit dem Ziel der Begrün­dung einer selb­stän­di­gen

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Die Filmbranche und das Arbeitslosengeld

Die Film­bran­che und das Arbeits­lo­sen­geld

Den Kunst­schaf­fen­den hat der Gesetz­ge­ber mit der Aus­nah­me­re­ge­lung in § 142 Abs. 2 SGB III (i.d.F. v. 10.12.2014)den Bezug von Arbeits­lo­sen­geld erleich­tern wol­len, daher muss auch deren Beson­der­hei­ten Rech­nung getra­gen wer­den bei der Ver­trags­ge­stal­tung. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge auf Arbeits­lo­sen­geld statt­ge­ge­ben

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Beförderungskosten zur weiter entfernten Privatschule

Beför­de­rungs­kos­ten zur wei­ter ent­fern­ten Pri­vat­schu­le

Unter­schei­det sich das Pro­fil einer Pri­vat­schu­le nicht wesent­lich von einer staat­li­chen Schu­le und der ein­zi­ge Unter­schied besteht in der Zusam­men­set­zung der Schü­ler­schaft, müs­sen die Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten zu der Pri­vat­schu­le nicht über­nom­men wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge eines Vaters nicht statt­ge­ge­ben, der

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Fetales Alkoholsyndrom - und die Kosten eines Begleithundes

Feta­les Alko­hol­syn­drom – und die Kos­ten eines Begleit­hun­des

Ein Haus­tier wird allein durch die för­der­li­chen Aus­wir­kun­gen in ver­schie­de­nen Lebens­be­rei­chen nicht zum Hilfs­mit­tel. Im Gegen­satz zum Blin­den­hund ist ein Begleit- oder Assis­tenz­hund kein Hilfs­mit­tel der GKV. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den, dass die Gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung nicht die Kos­ten für einen Begleit­hund

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Mehrere Betriebsrenten - und der Freibetrag

Meh­re­re Betriebs­ren­ten – und der Frei­be­trag

Wer­den gleich­zei­tig meh­re­re Betriebs­ren­ten bezo­gen, ist der Frei­be­trag ver­hält­nis­mä­ßig auf­zu­tei­len. So hat das Sozi­al­ge­richt Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den, dass beim Bezug von zwei Betriebs­ren­ten die Bei­trags­er­he­bung recht­mä­ßig ist. Aller­dings hat der Frei­be­trag ver­hält­nis­mä­ßig auf die bei­den Betriebs­ren­ten auf­ge­teilt zu wer­den. Die Kla­ge vor dem Sozi­al­ge­richt Karls­ru­he hat­te

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Kindergeld - und die Umorientierung während einer mehraktigen einheitlichen Erstausbildung

Kin­der­geld – und die Umori­en­tie­rung wäh­rend einer mehr­ak­ti­gen ein­heit­li­chen Erst­aus­bil­dung

Nimmt ein voll­jäh­ri­ges Kind nach Erlan­gung eines ers­ten Abschlus­ses in einem öffen­t­­lich-rech­t­­lich geord­ne­ten Aus­bil­dungs­gang eine nicht unter § 32 Abs. 4 Satz 3 EStG fal­len­de Berufs­tä­tig­keit auf, erfor­dert § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG, zwi­schen einer mehr­ak­ti­gen ein­heit­li­chen Erst­aus­bil­dung mit dane­ben aus­ge­üb­ter Erwerbs­tä­tig­keit und einer berufs­be­glei­tend durch­ge­führ­ten Wei­ter­bil­dung (Zweit­aus­bil­dung) abzu­gren­zen. Zwei zeit­lich und

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Fristversäumnis durch nicht fristgerecht eingereichte Kopien

Frist­ver­säum­nis durch nicht frist­ge­recht ein­ge­reich­te Kopien

Aus dem Wort­laut „unter Bei­fü­gung von Kopien der anspruchs­be­grün­den­den Unter­la­gen“ folgt, dass die­se als Bestand­teil des Antrags inner­halb der Antrags­frist und nicht zu einem spä­te­ren Zeit­punkt ein­zu­rei­chen sind. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Heil­bronn in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer Betriebs­kran­ken­kas­se (BKK) auf Erstat­tung von Leis­tungs­aus­ga­ben wegen

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Krankentransportkosten - zwischen zwei Kliniken desselben Krankenhauses

Kran­ken­trans­port­kos­ten – zwi­schen zwei Kli­ni­ken des­sel­ben Kran­ken­hau­ses

Wenn wäh­rend eines Kran­ken­haus­auf­ent­hal­tes aus medi­zi­ni­schen Grün­den eine sta­tio­nä­re Behand­lung eines Pati­en­ten in einem ande­ren Kran­ken­haus not­wen­dig ist, sind die für den Kran­ken­trans­port ent­ste­hen­den Kos­ten von der Kran­ken­kas­se zu tra­gen. Das gilt auch wenn bei­de Kli­ni­ken zu einem Kran­ken­haus gehö­ren. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Reut­lin­gen in dem hier

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Voraussetzungen einer Erwerbsminderungsrente

Vor­aus­set­zun­gen einer Erwerbs­min­de­rungs­ren­te

Ver­si­cher­te, die in ihrem Leis­tungs­ver­mö­gen qua­li­ta­tiv beein­träch­tig sind und nur noch kör­per­lich leich­te Arbei­ten ver­rich­ten kön­nen, sind wei­ter­hin auf den all­ge­mei­nen Arbeits­markt ver­weis­bar, ohne dass es einer kon­kre­ten Benen­nung einer Ver­wei­sungs­tä­tig­keit bedarf. So hat das Bun­des­so­zi­al­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Streits über die Gewäh­rung einer Ren­te wegen vol­ler

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Einstweilige Anordnung des Bundesverfassungsgerichts - und ihre Subsidiarität gegenüber dem fachgerichtlichen Eilrechtsschutz

Einst­wei­li­ge Anord­nung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts – und ihre Sub­si­dia­ri­tät gegen­über dem fach­ge­richt­li­chen Eil­rechts­schutz

Nach § 32 Abs. 1 BVerfGG kann das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt im Streit­fall einen Zustand durch einst­wei­li­ge Anord­nung vor­läu­fig regeln, wenn dies zur Abwehr schwe­rer Nach­tei­le, zur Ver­hin­de­rung dro­hen­der Gewalt oder aus einem ande­ren wich­ti­gen Grund zum gemei­nen Wohl drin­gend gebo­ten ist. Dabei gilt auch in dem dem Ver­fas­sungs­be­schwer­de­ver­fah­ren vor­ge­la­ger­ten ver­fas­sungs­ge­richt­li­chen Eil­rechts­schutz­ver­fah­ren der

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