Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel

Nicht ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge Arz­nei­mit­tel

Der Aus­schluss nicht ver­schrei­bungs­pflich­ti­ger Arz­nei­mit­tel aus dem Leis­tungs­ka­ta­log der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) ist nach Ansicht des Bun­des­so­zi­al­ge­richts rech­tens. In dem jetzt vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall lei­det der 1934 gebo­re­ne bei der beklag­ten Ersatz­kas­se ver­si­cher­te Klä­ger an einer chro­ni­schen Emphy­sem­bron­chi­tis. Die beklag­te Kran­ken­kas­se ver­sorg­te ihn des­we­gen seit 1983 mit dem nicht

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Hartz IV in der Patchwork-Familie

Hartz IV in der Patch­work-Fami­lie

Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts besteht kein Anspruch des bei sei­ner Mut­ter leben­den Kin­des auf Leis­tun­gen nach dem SGB II (Hartz IV), wenn der neue Part­ner der Mut­ter über ein aus­rei­chen­des Ein­kom­men ver­fügt.

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Kein Viagra auf Kassenrezept

Kein Via­gra auf Kas­sen­re­zept

Es bleibt dabei, dass Via­gra nicht auf Kas­sen­re­zept ver­schrie­ben wer­den kann. Eine dage­gen gerich­te­te Ver­fas­sungs­be­schwer­de blieb jetzt vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt erfolg­los. Bei dem 1946 gebo­re­nen Beschwer­de­füh­rer besteht ein Dia­be­tes mel­li­tus mit der Fol­ge einer orga­nisch fixier­ten erek­ti­len Dys­funk­ti­on. Zur Behand­lung sei­ner Erek­ti­ons­stö­run­gen bean­trag­te er 1999 bei sei­ner gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se erfolg­los

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BaföG und die Insolvenz der Eltern

BaföG und die Insol­venz der Eltern

Auf Antrag des Aus­zu­bil­den­den oder sei­ner Eltern kann über die all­ge­mei­nen Bestim­mun­gen des Bun­des­aus­bil­dungs­för­de­rungs­ge­set­zes hin­aus ein wei­te­rer Teil des Ein­kom­mens anrech­nungs­frei blei­ben, wenn dies erfor­der­lich ist, um eine unbil­li­ge Här­te zu ver­mei­den. Eine sol­che Här­te kann auch dann bestehen, wenn ein Eltern­teil infol­ge der Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens über sein Ver­mö­gen

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Privatinsolvenz schützt nicht vor Aufrechnung der Rente

Pri­vat­in­sol­venz schützt nicht vor Auf­rech­nung der Ren­te

Die Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung ist trotz des Rest­schuld­be­frei­ungs­ver­fah­rens in der Pri­vat­in­sol­venz nicht gehin­dert, unpfänd­ba­re Ren­ten­zahl­be­trä­ge gegen Rück­zah­lungs­for­de­run­gen aus vor­an­ge­gan­ge­nen Über­zah­lun­gen auf­zu­rech­nen. Dies ent­schied jetzt das Sozi­al­ge­richt Dort­mund im Fal­le einer 57jährigen Wit­we. Die DRV Bund stell­te eine Über­zah­lung ihrer Wit­wen­ren­te i.H.v. 7714,- Euro fest, weil sie ren­ten­min­dern­des Ein­kom­men erzielt hat­te. Nach­dem

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Lorenzos Öl

Loren­zos Öl

Nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­richts besteht kein Anspruch gegen die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen auf eine Ver­sor­gung mit “Loren­zos Öl”. Der an einer sel­te­nen ange­bo­re­nen Stoff­wech­sel­er­kran­kung, der lang­sam fort­schrei­ten­den Adreno­myeloneuropathie (AMN), lei­den­de Klä­ger begehr­te in dem jetzt vom BSG enz­schie­de­nen Fall eine Ver­sor­gung mit Loren­zos Öl, um dem krank­heitsbedingt gestör­ten

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Keine Künstlersozialabgabe für Werbespots von Profisportlern

Kei­ne Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be für Wer­be­spots von Pro­fi­sport­lern

Auf die Hono­ra­re von Pro­fi­sport­lern für die Mit­wir­kung in Wer­be­spots wird, wie jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­den hat, kei­ne Künst­ler­so­zi­al­ab­ga­be fäl­lig. Die kla­gen­de Gesell­schaft in dem jetzt vom BSG ent­schie­de­nen Fall ver­mark­tet die Per­sön­lich­keits­rech­te von Pro­fi­sport­lern. Durch ihre Ver­mittlung tra­ten die Pro­fi­bo­xer Vita­li und Wla­di­mir Klitsch­ko seit 2003 in verschie­denen Fernsehwerbe­spots auf,

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Stichtagsregelung für Elterngeld

Stich­tags­re­ge­lung für Eltern­geld

Die gesetz­li­che Stich­tags­re­ge­lung für Eltern­geld ist nach drei aktu­el­len Ent­schei­dun­gen des Bun­des­so­zi­al­ge­richts ver­fas­sungs­ge­mäß, der Gesetz­ge­ber durf­te Eltern vor dem 1. Janu­ar 2007 gebo­re­ner Kin­der vom Anspruch auf Eltern­geld aus­schlie­ßen, ohne damit gegen das Gleich­be­hand­lungs­ge­bot des Grund­ge­set­zes zu ver­sto­ßen. Zum Jah­res­be­ginn 2007 hat der Gesetz­ge­ber ein Eltern­geld ein­ge­führt und damit die

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30 Jahre Sozialversicherungsbeiträge für Schwarzarbeit

30 Jah­re Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge für Schwarz­ar­beit

Arbeit­ge­ber, die Schwarz­ar­bei­ter beschäf­ti­gen, müs­sen 30 Jah­re lang für geschul­de­te Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge ein­ste­hen. Dies ent­schied das Sozi­al­ge­richt Dort­mund im Fal­le einer Spe­di­ti­on aus Bochum, die von der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung West­fa­len auf Zah­lung von 24.495,- Euro an Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen für die Jah­re 1995 bis 1998 zuzüg­lich 15.820,- Euro an Säum­nis­zu­schlä­gen in Anspruch genom­men

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Vier Jahre Finanzkontrolle Schwarzarbeit

Vier Jah­re Finanz­kon­trol­le Schwarz­ar­beit

Nach fast vier­jäh­ri­ger Ver­­­fol­­gungs- und Ahn­dungs­ak­ti­vi­tät kann das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um bis­her noch kei­ne kon­kre­ten Aus­sa­gen über die Wirk­sam­keit des Mit­tel­ein­sat­zes für die Schwarz­ar­beits­be­kämp­fung machen. Dies stellt der Bun­des­rech­nungs­hof in sei­nem Bericht über die Orga­ni­sa­ti­on und Arbeits­wei­se der Finanz­kon­trol­le Schwarz­ar­beit fest. Ob Schwarz­ar­beit ver­rin­gert wur­de oder ob das Schwarz­ar­beits­be­kämp­fungs­ge­setz prä­ven­tiv dazu bei­getra­gen

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Steuerpflicht von Zinsen gemäß § 44 SGB I

Steu­er­pflicht von Zin­sen gemäß § 44 SGB I

Von der Bun­des­ver­si­che­rungs­an­stalt für Ange­stell­te im Zusam­men­hang mit Ren­ten­nach­zah­lun­gen gezahl­te Zin­sen gemäß § 44 Abs. 1 SGB I unter­lie­gen der Steu­er­pflicht nach § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG. Dass mit der Zins­zah­lung Nach­tei­le aus­ge­gli­chen wer­den sol­len, die der Berech­tig­te durch die ver­spä­te­te Zah­lung der Sozi­al­leis­tun­gen erlei­det, steht dem nicht ent­ge­gen. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom

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Zufluss von Arbeitslohn bei gesetzlichem Forderungsübergang

Zufluss von Arbeits­lohn bei gesetz­li­chem For­de­rungs­über­gang

Leis­tet der Arbeit­ge­ber auf­grund des gesetz­li­chen For­de­rungs­über­gangs nach § 115 SGB X eine Lohn­nach­zah­lung unmit­tel­bar an die Arbeits­ver­wal­tung, führt dies beim Arbeit­neh­mer zum Zufluss von Arbeits­lohn. Unter­liegt der Nach­zah­lungs­be­trag sowohl der Tarifer­mä­ßi­gung des § 34 Abs. 1 EStG als auch dem nega­ti­ven Pro­gres­si­ons­vor­be­halt des § 32b EStG, so ist eine inte­grier­te Steu­er­be­rech­nung

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Entlastung für Arbeits- und Sozialgerichte

Ent­las­tung für Arbeits- und Sozi­al­ge­rich­te

Die Bun­des­re­gie­rung will die Sozi­al- und Arbeits­ge­richte ent­las­ten. Mit einem Gesetz­ent­wurf soll dazu das sozi­al­ge­richtliche Ver­fah­ren gestrafft wer­den. Unter ande­rem sol­len die inhalt­li­chen und zeit­li­chen Anfor­de­run­gen an die Mit­wir­kung der Pro­zess­be­tei­lig­ten ver­schärft wer­den. Bei mehr als 20 Ver­fah­ren, die die glei­che behörd­li­che Maß­nah­me betref­fen, soll das Sozi­al­ge­richt einen Mus­ter­pro­zess anset­zen

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Sozialversicherung 2008

Sozi­al­ver­si­che­rung 2008

Auch in die­sem Jahr tre­ten zum Jah­res­wech­sel wie­der eine Rei­he von Geset­zes­än­de­run­gen in Kraft. Die wich­tigs­ten Daten aus dem Bereich der Sozai­ver­si­che­rung fin­den Sie hier: Bei­trags­satz in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung Der Bei­trags­satz beträgt ab dem 1. Janu­ar 2008 unver­än­dert 19,9 Pro­zent in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung und 26,4 Pro­zent in der

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Änderungen zum Jahreswechsel in der Arbeitslosenversicherung

Ände­run­gen zum Jah­res­wech­sel in der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung

Auch in die­sem Jahr tre­ten zum Jah­res­wech­sel wie­der eine Rei­he von Geset­zes­än­de­run­gen in Kraft. Im Bereich der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung und der Grund­si­che­rung für Arbeits­lo­se bedeu­tet dies ins­be­son­de­re: Sen­kung des Bei­trags­sat­zes zur Arbeits­för­de­rung Nach­dem die Bei­trä­ge zur Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung bereits zum 1. Janu­ar 2007 von 6,5 auf 4,2 Pro­zent gesenkt wur­den, hat der

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ArGe ade

ArGe ade

Der Zwei­te Senat des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts hat den Kom­mu­nal­ver­fas­sungs­be­schwer­den meh­re­rer Land­krei­se gegen orga­ni­sa­to­ri­sche Rege­lun­gen des Sozi­al­ge­setz­bu­ches Zwei­tes Buch (Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de) teil­wei­se statt­ge­ge­ben. Soweit sich die Beschwer­de­füh­rer gegen die Zuwei­sung der Zustän­dig­keit für ein­zel­ne Leis­tun­gen der Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de („Hartz IV“) ohne voll­stän­di­gen Aus­gleich der sich dar­aus erge­ben­den finan­zi­el­len Mehr­be­las­tun­gen gewandt

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