Schwarz­ar­beit, der Regress­an­spruch der Beru­fungs­ge­nos­sen­schaft – und der Rechts­weg

Für die gericht­li­che Gel­tend­ma­chung des einem Unfall­ver­si­che­rungs­trä­ger gegen einen Unter­neh­mer im Fal­le der Schwarz­ar­beit zuste­hen­den Regress­an­spruchs nach § 110 Abs. 1a SGB VII ist der Rechts­weg zu den Sozi­al­ge­rich­ten und nicht der Zivil­rechts­weg eröff­net.

Schwarz­ar­beit, der Regress­an­spruch der Beru­fungs­ge­nos­sen­schaft – und der Rechts­weg

Der Ersatz­an­spruch des Unfall­ver­si­che­rungs­trä­gers nach § 110 Abs. 1a SGB VII ent­steht, wenn Unter­neh­mer Schwarz­ar­beit nach § 1 des Geset­zes zur Bekämp­fung der Schwarz­ar­beit und ille­ga­len Beschäf­ti­gung (Schwarz­ar­beits­be­kämp­fungs­ge­setz – Schwarz­ArbG) vom 23.07.20041 erbrin­gen und dadurch bewir­ken, dass Bei­trä­ge nach dem 6. Kapi­tel des SGB VII nicht, nicht in rich­ti­ger Höhe oder nicht recht­zei­tig ent­rich­tet wer­den. Nach § 1 Abs. 2 Nr. 1 Schwarz­ArbG leis­tet Schwarz­ar­beit, wer Dienst- oder Werk­leis­tun­gen erbringt oder aus­füh­ren lässt und dabei als Arbeit­ge­ber, Unter­neh­mer oder ver­si­che­rungs­pflich­ti­ger Selb­stän­di­ger sei­ne sich auf Grund der Dienst- oder Werk­leis­tun­gen erge­ben­den sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­chen Mel­de, Bei­trags- oder Auf­zeich­nungs­pflich­ten nicht erfüllt.

Ob für die gericht­li­che Gel­tend­ma­chung des Anspruchs aus § 110 Abs. 1a SGB VII der Rechts­weg zu den ordent­li­chen oder zu den Sozi­al­ge­rich­ten gege­ben ist, ist höchst­rich­ter­lich bis­lang nicht geklärt. Lite­ra­tur und Instanz­recht­spre­chung beur­tei­len die Fra­ge unter­schied­lich.

Nach einer Ansicht han­delt es sich bei § 110 Abs. 1a SGB VII um eine zivil­recht­li­che Anspruchs­grund­la­ge, so dass der Rechts­weg zu den ordent­li­chen Gerich­ten eröff­net sein soll2. Die­se Auf­fas­sung stützt sich ins­be­son­de­re auf die sys­te­ma­ti­sche Ein­ord­nung der Rege­lung in die Vor­schrift des § 110 SGB VII, die in ihrem Absatz 1 aner­kann­ter­ma­ßen bür­ger­lich­recht­li­cher Natur sei. Sie ver­weist dabei auch auf die Begrün­dung des der Ein­füh­rung von § 110 Abs. 1a SGB VII zugrun­de­lie­gen­den Gesetz­ent­wurfs, wonach der nega­ti­ven Ent­wick­lung durch Schwarz­ar­beit "sys­tem­kon­form" begeg­net und der in § 110 Abs. 1 SGB VII bereits gere­gel­te Regress mit dem neu­en Absatz 1a künf­tig auf Fäl­le der Schwarz­ar­beit "aus­ge­dehnt" wer­den sol­le3. Dar­über hin­aus wird ange­führt, nicht der Sank­ti­ons­cha­rak­ter, son­dern der bür­ger­lich­recht­li­che Gedan­ke der Schad­los­hal­tung ste­he bei § 110 Abs. 1a SGB VII im Vor­der­grund.

Nach der Gegen­an­sicht han­delt es sich bei § 110 Abs. 1a SGB VII um einen öffent­lich­recht­li­chen Anspruch, der vor den Sozi­al­ge­rich­ten zu ver­fol­gen ist4. Die­se Auf­fas­sung stützt sich ins­be­son­de­re auf die Annah­me, der Anspruch sei als Sank­ti­on für die ver­letz­te öffent­lich­recht­li­che Pflicht der Bei­trags­zah­lung aus­ge­stal­tet, anstatt, wie der Anspruch aus § 110 Abs. 1 SGB VII, an eine bür­ger­lich­recht­lich zu beur­tei­len­de Unfall­ver­ur­sa­chung und Ver­ant­wort­lich­keit anzu­knüp­fen. Er tre­te auch nicht wie § 110 Abs. 1 SGB VII an die Stel­le eines ohne die Pri­vi­le­gie­rung der §§ 104 ff. SGB VII über § 116 SGB X auf den Ver­si­che­rungs­trä­ger über­ge­hen­den zivil­recht­li­chen Anspruchs. Des­halb sei der Anspruch gera­de unab­hän­gig von einer pri­vat­recht­li­chen Rechts­grund­la­ge. Die sys­te­ma­ti­sche Ein­ord­nung der Rege­lung in § 110 SGB VII ste­he ihrer öffent­lich­recht­li­chen Qua­li­fi­zie­rung nicht ent­ge­gen, da die Ein­ord­nung sys­tem­wid­rig sei. Anders als in Absatz 1 sei nach Abs. 1a nur der Unfall­ver­si­che­rungs­trä­ger gegen­über Unter­neh­mern als sei­nen Zwangs­mit­glie­dern anspruchs­be­rech­tigt, so dass ein Son­der­recht für Unfall­ver­si­che­rungs­trä­ger im Rah­men eines Über/​Unterordnungsverhältnisses bestehe.

Die zuletzt genann­te Ansicht trifft nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs zu. Anders als beim Streit über Ansprü­che aus § 110 Abs. 1 SGB VII und des­sen Vor­gän­ger­nor­men5 han­delt es sich beim Streit um die Fra­ge, ob dem Trä­ger der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung gemäß § 110 Abs. 1a SGB VII ein Regress­an­spruch gegen einen Unter­neh­mer zusteht, um eine öffent­lich­recht­li­che Strei­tig­keit in Ange­le­gen­hei­ten der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung im Sin­ne des § 51 Abs. 1 Nr. 3 SGG, für die der Rechts­weg zu den Sozi­al­ge­rich­ten eröff­net ist.

Ob eine Strei­tig­keit öffent­lich­recht­li­cher oder bür­ger­lich­recht­li­cher Art ist, bestimmt sich, wenn – wie hier – eine aus­drück­li­che gesetz­li­che Rege­lung die­ser Fra­ge fehlt, nach der Natur des Rechts­ver­hält­nis­ses, aus dem der Kla­ge­an­spruch her­ge­lei­tet wird6. Dabei kommt es nicht auf die Bewer­tung durch die kla­gen­de Par­tei, son­dern dar­auf an, ob sich das Kla­ge­be­geh­ren nach den zu sei­ner Begrün­dung vor­ge­tra­ge­nen Tat­sa­chen bei objek­ti­ver Wür­di­gung aus einem Sach­ver­halt her­lei­tet, der von Rechts­sät­zen des Zivil- oder des öffent­li­chen Rechts geprägt wird7. Die in die­ser Wei­se vor­zu­neh­men­de Abgren­zung weist das Streit­ver­hält­nis in die­je­ni­ge Ver­fah­rens­ord­nung, die ihm nach der gesetz­ge­be­ri­schen Wer­tung in der Sache am bes­ten ent­spricht, und bewirkt zugleich, dass regel­mä­ßig die­je­ni­gen Gerich­te anzu­ru­fen sind, die durch ihre Sach­kun­de und Sach­nä­he zur Ent­schei­dung über den in Fra­ge ste­hen­den Anspruch beson­ders geeig­net sind8.

Öffent­lich-recht­li­cher Natur sind Rechts­be­zie­hun­gen, wenn ein Trä­ger öffent­li­cher Ver­wal­tung auf­grund beson­de­rer, spe­zi­ell ihn berech­ti­gen­der oder ver­pflich­ten­der Rechts­vor­schrif­ten betei­ligt ist und er daher nicht den für jeder­mann gel­ten­den zivil­recht­li­chen Rege­lun­gen unter­liegt9. Das ist hier der Fall: § 110 Abs. 1a SGB VII berech­tigt ein­zig den öffent­lich­recht­lich ver­fass­ten Trä­ger der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung, unter den dort genann­ten Vor­aus­set­zun­gen Erstat­tung von Auf­wen­dun­gen zu ver­lan­gen. § 110 Abs. 1a SGB VII ist mit­hin, wor­auf das Beschwer­de­ge­richt zu Recht hin­weist, Son­der­recht für die Trä­ger der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung10. Der Anspruch besteht zudem allein gegen­über Unter­neh­mern. Dass zwi­schen dem Unfall­ver­si­che­rungs­trä­ger und dem Unter­neh­mer als bei­trags­pflich­ti­gem Zwangs­mit­glied ein – für den Bereich des öffent­li­chen Rechts typi­sches – Über/​Unterordnungsverhältnis besteht, ist in der Recht­spre­chung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts seit jeher aner­kannt11.

Dass die Vor­schrift des § 110 Abs. 1 SGB VII und ihre Vor­gän­ger­nor­men wie § 640 RVO a.F. bzw. §§ 903 ff. RVO a.F. dem­ge­gen­über als bür­ger­lich­recht­li­che Rege­lun­gen ver­stan­den wer­den bzw. wur­den, steht der öffent­lich­recht­li­chen Qua­li­fi­zie­rung von § 110 Abs. 1a SGB VII nicht ent­ge­gen. Die maß­geb­li­chen Grün­de für die Ein­ord­nung des Anspruchs aus § 110 Abs. 1 SGB VII und sei­ner Vor­gän­ger­nor­men in das bür­ger­li­che Recht grei­fen beim Anspruch aus § 110 Abs. 1a SGB VII näm­lich gera­de nicht.

Beim Anspruch aus § 110 Abs. 1 SGB VII besteht kein Über/​Unterordnungsverhältnis öffent­lich­recht­li­cher Art. Denn zum einen rich­tet sich der Anspruch aus § 110 Abs. 1 SGB VII auch gegen Drit­te, die zum Unfall­ver­si­che­rungs­trä­ger nicht wie der Unter­neh­mer in einem öffent­lich­recht­li­chen Gewalt­ver­hält­nis ste­hen, so dass es sich ihnen gegen­über nur um einen ori­gi­när bür­ger­lich­recht­li­chen Anspruch beson­de­rer Art auf Ersatz des mit­tel­ba­ren Scha­dens han­deln kann12. Zum ande­ren gewährt § 110 Abs. 1 SGB VII nicht nur dem Unfall­ver­si­che­rungs­trä­ger einen Regress­an­spruch, son­dern jedem Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger, dem infol­ge des Ver­si­che­rungs­falls Auf­wen­dun­gen ent­stan­den sind; auch inso­weit kommt es nicht dar­auf an, ob der jewei­li­ge Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger in einer öffent­lich­recht­li­chen Bezie­hung zum Ver­pflich­te­ten steht13.

Da § 110 Abs. 1a SGB VII kein his­to­ri­sches Vor­bild hat, besteht anders als bei den Vor­gän­ger­nor­men zu § 110 Abs. 1 SGB VII14 auch kei­ne Tra­di­ti­on, dass die Zivil­ge­rich­te über den Anspruch ent­schei­den.

Vor allem aber tritt der Anspruch aus § 110 Abs. 1a SGB VII anders als der­je­ni­ge aus § 110 Abs. 1 SGB VII, durch den der Schä­di­ger so gestellt wird, wie er ohne die Pri­vi­le­gie­rung nach den §§ 104 ff. SGB VII stün­de15, nicht an die Stel­le eines ohne die­se Pri­vi­le­gie­rung auf den Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger kraft Geset­zes gemäß § 116 SGB X über­ge­lei­te­ten Scha­dens­er­satz­an­spruchs16. Denn der Anspruch aus § 110 Abs. 1a SGB VII setzt kei­nen (fik­ti­ven) Scha­dens­er­satz­an­spruch des Ver­si­cher­ten vor­aus. Dem­entspre­chend ist eine nach bür­ger­li­chem Recht zu beur­tei­len­de Unfall­ver­ur­sa­chung und Ver­ant­wort­lich­keit des Ver­pflich­te­ten nur für § 110 Abs. 1 SGB VII Anspruchs­vor­aus­set­zung17, nicht aber für § 110 Abs. 1a SGB VII. Damit fehlt dem Anspruch aus § 110 Abs. 1a SGB VII die Anbin­dung an bür­ger­lich­recht­li­che Nor­men, die maß­ge­bend dafür ist, den Anspruch aus § 110 Abs. 1 SGB VII als bür­ger­lich­recht­lich zu qua­li­fi­zie­ren.

Die Grün­de, die von der Gegen­an­sicht für die bür­ger­lich­recht­li­che Qua­li­fi­zie­rung des Anspruchs aus § 110 Abs. 1a SGB VII ange­führt wer­den, grei­fen nicht durch.

Ins­be­son­de­re kann aus dem Umstand, dass der Gesetz­ge­ber die Ergän­zung des § 110 SGB VII um Abs. 1a als "sys­tem­kon­form" bezeich­net und den bereits in Abs. 1 ent­hal­te­nen Regress aus­drück­lich "auf Fäl­le der Schwarz­ar­beit aus­ge­dehnt" hat18, nicht ohne Wei­te­res auf eine pri­vat­recht­li­che Natur des Anspruchs aus § 110 Abs. 1a SGB VII geschlos­sen wer­den19. Der Gesetz­ge­ber hat erkenn­bar auf das Ziel abge­stellt, den Unfall­ver­si­che­rungs­trä­ger wie in § 110 Abs. 1 SGB VII zu ent­las­ten. Die sys­te­ma­ti­sche Ein­ord­nung des Regres­ses im Fal­le der Schwarz­ar­beit in § 110 SGB VII hat er damit begrün­det, dass die Vor­schrift bereits bis­her Unter­neh­mer von der Haf­tungs­frei­stel­lung aus­neh­me, wenn es ange­sichts eines für den Ein­tritt eines Ver­si­che­rungs­falls ursäch­li­chen Ver­hal­tens des Unter­neh­mers nicht mehr gerecht­fer­tigt sei, die finan­zi­el­len Fol­gen auf die in dem jewei­li­gen Unfall­ver­si­che­rungs­trä­ger zusam­men­ge­schlos­se­ne Unter­neh­mer­schaft abzu­wäl­zen20. Auf die Rechts­na­tur des Anspruchs oder auf die Rechts­weg­zu­stän­dig­keit wird in der amt­li­chen Begrün­dung des Gesetz­ent­wurfs hin­ge­gen nicht abge­ho­ben.

Ob der Gedan­ke der Schad­los­hal­tung im Vor­der­grund steht, kann dahin­ste­hen, da er dem öffent­li­chen Recht eben­falls geläu­fig ist, so dass er nicht als ori­gi­när bür­ger­lich­recht­lich bezeich­net wer­den kann21.

Gehört – wie hier – ein Rechts­ver­hält­nis, aus dem der Kla­ge­an­spruch abge­lei­tet wird, sei­nem Inhalt nach nicht dem bür­ger­li­chen, son­dern dem öffent­li­chen Recht an, so ist der Rechts­weg zu den Gerich­ten der Sozi­al­ge­richts­bar­keit gege­ben, wenn es sei­ne mate­ri­ell­recht­li­che Grund­la­ge im Sozi­al­ver­si­che­rungs­recht hat22. Auch davon ist im Streit­fall aus­zu­ge­hen, denn die zen­tra­len Anspruchs­vor­aus­set­zun­gen des § 110 Abs. 1a SGB VII sind aus­schließ­lich anhand sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­cher Vor­schrif­ten zu beur­tei­len. Mit der Zustän­dig­keit der Sozi­al­ge­rich­te für Strei­tig­kei­ten über den Regress nach § 110 Abs. 1a SGB VII ist des­halb zugleich gewähr­leis­tet, dass auch in die­sen Fäl­len regel­mä­ßig die Gerich­te zur Ent­schei­dung über den in Fra­ge ste­hen­den Anspruch beru­fen sind, die durch ihre Sach­kun­de und Sach­nä­he hier­zu beson­ders geeig­net sind.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 14. April 2015 – VI ZB 50/​14

  1. BGBl. I S. 1842 []
  2. LG Erfurt, r+s 2013, 47, 48; SG Mann­heim, Urteil vom 19.11.2008 – S 7 U 533/​06, unver­öf­fent­licht; Leu­be, SGb 2006, 404, 407 f.; Berei­ter-Hahn/­Mehr­tens, Gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung, § 110 SGB VII Rn. 9 [Stand: Juni 2013]; Nehls in Hauck/​Noftz, SGB VII, K § 110 Rn. 26 [Stand: Dezem­ber 2009]; Kel­ler in Mey­er-Lade­wi­g/Kel­ler/­Leit­he­rer, SGG, 11. Aufl., § 51 Rn. 28c; ErfK/​Rolfs, 15. Aufl., § 110 SGB VII Rn. 4; Wussow/​Schneider, Unfall­haft­pflicht­recht, 16. Aufl., Kap. 80 Rn. 376; Bult­mann in Pla­ge­mann, Mün­che­ner Anwalts­hand­buch Sozi­al­recht, 4. Aufl., § 3 Rn. 15; v. Kop­pen­fels-Spies in Kreikebohm/​Spellbrink/​Waltermann, Kom­men­tar zum Sozi­al­recht, 3. Aufl., § 110 SGB VII Rn. 9; fer­ner Gie­sen in Henssler/​Willemsen/​Kalb, Arbeits­recht Kom­men­tar, 6. Aufl., § 110 SGB VII Rn. 1, 8, 9; ders., Fest­schrift Lei­ne­mann, 2006, S. 831, 837, 841, der indes­sen einen Anspruch nur bejaht, wenn der Unter­neh­mer ohne die §§ 104 ff. SGB VII zivil­recht­lich haf­ten wür­de; jeweils ohne expli­zit auf Absatz 1a ein­zu­ge­hen auch Geigel/​Wellner, Der Haft­pflicht­pro­zess, 26. Aufl., Kap. 32 Rn. 1; Geigel/​Freymann, aaO, Kap. 36 Rn. 15 f.; Schmitt, SGB VII, 4. Aufl., § 110 Rn. 4; Lau­ter­bach in Dornbusch/​Fischermeier/​Löwisch, Fach­an­walts­kom­men­tar Arbeits­recht, 4. Aufl., § 110 SGB VII Rn. 1 []
  3. BT-Drs. 15/​2573, S. 32 []
  4. Leh­ma­cher, BG 2005, 408, 409; AnwK-ArbR/dies./Mülheims, 2. Aufl., § 110 SGB VII Rn. 41; Wal­ter­mann, BG 2006, 79, 80; ders. in Eichenhofer/​Wenner, SGB VII, § 110 Rn. 9; Wolff-Del­len in Breitkreuz/​Fichte, SGG, 2. Aufl., § 51 Rn. 71; Lauterbach/​Dahm, Unfall­ver­si­che­rung, SGB VII, 4. Aufl., § 110 Rn. 22 [Stand: Juni 2013]; ders., r+s 2004, 403; Rie­del, Der unfall­ver­si­che­rungs­recht­li­che Regress des § 110 SGB VII unter beson­de­rer Betrach­tung des neu ein­ge­führ­ten Absat­zes 1a, S. 120 ff.; Lem­cke, r+s 2013, 49; Pla­ge­mann in Pla­ge­man­n/­Rad­tke-Schwen­zer, Gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung, 2. Aufl., Kap. 8 Rn. 43; Grü­ner in Becker/​Franke/​Molkentin, SGB VII, 4. Aufl., § 110 Rn. 24; Beck­OK Sozialrecht/​Stelljes, § 110 SGB VII Rn. 36 [Stand: 1.12 2014]; offen gelas­sen von Ricke in Kas­se­ler Kom­men­tar zum Sozi­al­ver­si­che­rungs­recht, § 110 SGB VII Rn. 11 [Stand: Dezem­ber 2014]; Kras­ney in Becker/​Burchardt/​Krasney/​Kruschinsky, Gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung, § 110 SGB VII Rn. 18b [Stand: Juni 2013]; juris­PK-SGB VII/​Hillmann, 2. Aufl., § 110 Rn. 24 []
  5. BGH, Urtei­le vom 27.11.1956 – VI ZR 206/​55, NJW 1957, 384, 385 – zu §§ 903 ff. RVO; vom 07.11.1967 – VI ZR 79/​66, VersR 1968, 64 f.; vom 09.01.1968 – VI ZR 77/​66, VersR 1968, 373, 374 f.; vom 28.09.1971 – VI ZR 216/​69, BGHZ 57, 96, 100 f. – jeweils zu § 640 RVO; vgl. auch BGH, Urteil vom 11.02.2003 – VI ZR 34/​02, BGHZ 154, 11, 18 []
  6. GmS-OBG, Beschlüs­se vom 04.06.1974 – GmS-OGB 2/​73, BSGE 37, 292; vom 10.04.1986 – GmS-OGB 1/​85, BGHZ 97, 312, 313 f.; vom 29.10.1987 – GmS-OGB 1/​86, BGHZ 102, 280, 283; vom 10.07.1989 – GmS-OGB 1/​88, BGHZ 108, 284, 286 mwN; BGH, Urteil vom 10.01.1984 – VI ZR 297/​81, BGHZ 89, 250, 251; Beschluss vom 24.07.2001 – VI ZB 12/​01, BGHZ 148, 307, 308; BGH, Beschluss vom 29.04.2008 – VIII ZB 61/​07, BGHZ 176, 222 Rn. 8; BSG, Beschluss vom 21.07.2014 – B 14 SF 1/​14 R, NZS 2014, 918 Rn. 8 []
  7. BGH, Urteil vom 23.02.1988 – VI ZR 212/​87, BGHZ 103, 255, 257; Beschluss vom 30.05.2000 – VI ZB 34/​99, VersR 2000, 1390 f.; BGH, Urtei­le vom 01.12 1988 – IX ZR 61/​88, BGHZ 106, 134, 135; vom 28.02.1991 – III ZR 53/​90, BGHZ 114, 1, 5; Beschlüs­se vom 29.04.2008 – VIII ZB 61/​07, BGHZ 176, 222 Rn. 8; vom 30.01.1997 – III ZB 110/​96, VersR 1997, 1552, 1553; vom 17.12 2009 – III ZB 47/​09, VersR 2011, 90 Rn. 7 []
  8. BGH, Urtei­le vom 10.01.1984 – VI ZR 297/​81, BGHZ 89, 250, 252; vom 23.02.1988 – VI ZR 212/​87, BGHZ 103, 255, 257; BSG, Beschlüs­se vom 01.04.2009 – B 14 SF 1/​08 R, SozR 41500 § 51 Nr. 6 Rn. 9; vom 03.08.2011 – B 11 SF 1/​10 R, SGb 2012, 402 Rn.20; vgl. auch GmS-OBG, Beschluss vom 04.06.1974 – GmS-OGB 2/​73, BSGE 37, 292, 296; BGH, Beschluss vom 22.03.1976 – GSZ 2/​75, BGHZ 67, 81, 87 []
  9. BSG, Urtei­le vom 12.02.1980 – 7 RAr 26/​79, BSGE 49, 291, 293 mwN; vom 27.06.1990 – 5 RJ 39/​89, BSGE 67, 100, 101; vom 30.03.1993 – 3 RK 1/​93, BSGE 72, 148, 151 mwN []
  10. Wolff-Del­len in Breitkreuz/​Fichte, SGG, 2. Aufl., § 51 Rn. 71; Rie­del, Der unfall­ver­si­che­rungs­recht­li­che Regress des § 110 SGB VII unter beson­de­rer Betrach­tung des neu ein­ge­führ­ten Absat­zes 1a, S. 121 []
  11. BSG, Urteil vom 27.05.2008 – B 2 U 11/​07 R, BSGE 100, 243 Rn. 13 mwN []
  12. BGH, Urtei­le vom 27.11.1956 – VI ZR 206/​55, NJW 1957, 384, 385; vom 07.11.1967 – VI ZR 79/​66, VersR 1968, 64, 65 []
  13. vgl. BGH, Urtei­le vom 27.11.1956 – VI ZR 206/​55, aaO; vom 07.11.1967 – VI ZR 79/​66, aaO; vom 09.01.1968 – VI ZR 77/​66, VersR 1968, 373, 374 []
  14. vgl. BGH, Urtei­le vom 07.11.1967 – VI ZR 79/​66, VersR 1968, 64, 65; vom 09.01.1968 – VI ZR 77/​66, VersR 1968, 373, 374 []
  15. BGH, Urtei­le vom 27.06.2006 – VI ZR 143/​05, BGHZ 168, 161 Rn. 15, 18; vom 29.01.2008 – VI ZR 70/​07, BGHZ 175, 152 Rn. 13 []
  16. zu § 640 RVO BGH, Urtei­le vom 07.11.1967 – VI ZR 79/​66, VersR 1968, 64 f.; vom 09.01.1968 – VI ZR 77/​66, VersR 1968, 373, 374 f. []
  17. vgl. zu § 640 RVO: BGH, Urteil vom 09.01.1968 – VI ZR 77/​66, VersR 1968, 373, 375 []
  18. BT-Drs. 15/​2573, S. 32 []
  19. eben­so Wolff-Del­len in Breitkreuz/​Fichte, SGG, 2. Aufl., § 51 Rn. 71 []
  20. BT-Drs. 15/​2573, S. 32 []
  21. vgl. BSG, Urteil vom 12.02.1980 – 7 RAr 26/​79, BSGE 49, 291, 293 []
  22. BSG, Urteil vom 23.11.1971 – 7/​2 RU 206/​69, BSGE 33, 209, 210 f. mwN []