Spar­bü­cher und BAföG

Ein Spar­buch, von der Oma für den Enkel ange­legt, erfreut irgend­wann ein­mal den Enkel.

Spar­bü­cher und BAföG

Ein Spar­buch, vom Vater auf den Namen des Soh­nes ange­legt, erfreut meist den Vater bei Blick auf den jähr­li­chen Ein­kom­men­steu­er­be­scheid.

Der Bum­merang kommt dann aller­dings regel­mä­ßig, wenn der Sohn stu­diert und Aus­bil­dungs­för­de­rung bean­tragt. Denn dann muss er sich die auf sei­nen Namen getä­tig­te Geld­an­la­ge regel­mä­ßig anspruchs­min­dernd zurech­nen las­sen:

Spar­brie­fe sind dem­je­ni­gen als Ver­mö­gen zuzu­rech­nen, der in ihnen als For­de­rungs­in­ha­ber aus­ge­wie­sen ist.

Frei­stel­lungs­auf­trä­ge zu unter­schrei­ben, ohne sich dar­um zu küm­mern, wel­che Ver­mö­gens­wer­te dahin­ter­ste­hen, begrün­det den Vor­wurf gro­ber Fahr­läs­sig­keit

Ver­wal­tungs­ge­richt Göt­tin­gen, Urteil vom 22. Sep­tem­ber 2009 – 2 A 254/​07