Ter­mins­ge­bühr beim Sozi­al­ge­richt

Bei Bemes­sung der Ter­mins­ge­bühr für Fäl­le in denen kein Ter­min statt­ge­fun­den hat, ist auf den hypo­the­ti­schen Auf­wand abzu­stel­len, der bei Durch­füh­rung eines Ter­mins im kon­kre­ten Ver­fah­rens­sta­di­um vor­aus­sicht­lich ent­stan­den wäre. In Fäl­len des ange­nom­me­nen Aner­kennt­nis­ses ohne Ter­min ist auf­grund des rege­mä­ßig gerin­ge­ren Auf­wan­des für den Rechts­an­walt die Ver­gleichs­be­rech­nung auf 2/​3 des Betra­ges zu kor­ri­gie­ren, der bei Wahr­neh­mung des Ter­mins vor­aus­sicht­lich ent­stan­den wäre. Bei Durch­füh­rung eines rei­nen „Annah­me­ter­mins“ ent­steht die Ter­mins­ge­bühr regel­mä­ßig nicht in Höhe der Mit­tel­ge­bühr.

Ter­mins­ge­bühr beim Sozi­al­ge­richt

Sozi­al­ge­richt Ham­burg, Beschluss vom 17. Janu­ar 2008 – S 8 AL 750/​06