All­ge­mei­ne Anwen­dung von BFH-Ent­schei­dun­gen

In einem finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren ergan­ge­ne und rechts­kräf­tig gewor­de­ne Ent­schei­dun­gen bin­den nur die am Rechts­streit Betei­lig­ten und ihre Rechts­nach­fol­ger (§ 110 Abs. 1 der Finanz­ge­richts­ord­nung). Durch eine Ver­öf­fent­li­chung von Urtei­len bzw. Beschlüs­sen des Bun­des­fi­nanz­hofs im Bun­des­steu­er­blatt Teil II wer­den aber die Finanz­äm­ter ange­wie­sen, die­se Ent­schei­dun­gen auch in ver­gleich­ba­ren Fäl­len anzu­wen­den. Aktu­ell ste­hen wie­der 73 Urtei­le zur Ver­öf­fent­li­chung im Bun­des­steu­er­blatt Teil II an.

All­ge­mei­ne Anwen­dung von BFH-Ent­schei­dun­gen