Alte BMF-Schrei­ben

Um den Bestand an steu­er­li­chen Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten zu ver­rin­gern, wer­den für Steu­er­tat­be­stän­de, die nach dem 31. Dezem­ber 2004 ver­wirk­licht wer­den, die vom 1. Janu­ar 1980 bis zum 31. Dezem­ber 2004 ergan­ge­nen BMF-Schrei­ben auf­ge­ho­ben, soweit sie nicht in der Anla­ge auf­ge­führt sind (Posi­tiv­lis­te). Für vor dem 1. Janu­ar 2005 ver­wirk­lich­te Steu­er­tat­be­stän­de bleibt deren Anwen­dung unbe­rührt. BMF-Schrei­ben in die­sem Sin­ne sind Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten, die die Voll­zugs­gleich­heit im Bereich der von den Län­dern im Auf­trag des Bun­des ver­wal­te­ten Steu­ern sicher­stel­len sol­len. Die Auf­he­bung der BMF-Schrei­ben bedeu­tet kei­ne Auf­ga­be der bis­he­ri­gen Rechts­auf­fas­sung der Ver­wal­tung, son­dern dient der Berei­ni­gung der Wei­sungs­la­ge. Sie hat dekla­ra­to­ri­schen Cha­rak­ter, soweit die BMF-Schrei­ben bereits aus ande­ren Grün­den kei­ne Rechts­wir­kung mehr ent­fal­ten.

Alte BMF-Schrei­ben

Nach der Anla­ge zu die­sem BMF-Rund­schrei­ben blei­ben aller­dings immer noch 992 BMF-Rund­schrei­ben in Kraft. Bis­her waren es aller­dings ca. 2.500.

Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen, Schrei­ben vom 29. März 2007 – - IV C 6 – O 1000/​07/​0018 -
DOK 2007/​0088203