Anhö­rungs­rü­ge – und der Ver­tre­tungs­zwang

Der Ver­tre­tungs­zwang für Ver­fah­ren vor dem Bun­des­fi­nanz­hof (§ 62 Abs. 4 FGO) gilt auch für die Erhe­bung einer Anhö­rungs­rü­ge i.S. des § 133a FGO, wenn für die bean­stan­de­te Ent­schei­dung ‑wie hier eine Ent­schei­dung über eine Beschwer­de wegen Nicht­zu­las­sung der Revi­si­on- ihrer­seits Ver­tre­tungs­zwang galt 1.

Anhö­rungs­rü­ge – und der Ver­tre­tungs­zwang

Da der Ver­tre­tungs­zwang bei der Ein­le­gung des Rechts­be­helfs zu beach­ten ist, muss die Klä­ge­rin ihre gegen den Beschluss gerich­te­te Anhö­rungs­rü­ge durch eine pos­tu­la­ti­ons­fä­hi­ge Per­son oder Gesell­schaft i.S. des § 62 Abs. 4 FGO ein­le­gen.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 16. August 2016 – II S 16/​16

  1. BFH, Beschluss vom 14.02.2012 – X S 1/​12, BFH/​NV 2012, 1149[]