Berich­ti­gung der Rechts­be­helfs­be­leh­rung

Nach § 55 Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 Finanz­ge­rich­tO ist die Revi­si­on inner­halb eines Jah­res ein­zu­le­gen, wenn in dem finanz­ge­richt­li­chen Urteil eine Rechts­mit­tel­be­leh­rung unter­blie­ben oder unrich­tig erteilt ist. Nennt eine Ent­schei­dung ‑wie im Streit­fall- nicht das rich­ti­ge Rechts­mit­tel, ist sie feh­ler­haft, da in die­sem Fall die ver­fah­rens­recht­li­che Lage nicht zutref­fend wie­der­ge­ge­ben wird [1].

Berich­ti­gung der Rechts­be­helfs­be­leh­rung

Mit Bekannt­ga­be eines ‑die rich­ti­ge Rechts­mit­tel­be­leh­rung beinhal­ten­den- Berich­ti­gungs­be­schlus­ses beginnt eine neue Rechts­mit­tel­frist [2], hier als neue Revi­si­ons­frist. Die­se Frist beträgt einen Monat nach Zustel­lung des Berich­ti­gungs­be­schlus­ses.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urtei­le vom 17. Juli 2013 – X R 37/​10 und X R 28/​13

  1. vgl. BFH, Urteil vom 19.12 1995 – IX R 48/​92, BFHE 179, 386, BStBl II 1996, 198[]
  2. BFH, Urteil vom 27.07.2004 – IX R 44/​01, BFH/​NV 2005, 188[]