Der Ände­rungs­be­scheid wäh­rend lau­fen­der Nichtzulassungsbeschwerde

Ergeht wäh­rend des Ver­fah­rens über eine Beschwer­de wegen Nicht­zu­las­sung der Revi­si­on ein Ände­rungs­be­scheid, ist die Vor­ent­schei­dung nicht ent­spre­chend § 127 FGO auf­zu­he­ben und die Sache an das Finanz­ge­richt zurück­zu­ver­wei­sen, wenn die Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de unzu­läs­sig ist.

Der Ände­rungs­be­scheid wäh­rend lau­fen­der Nichtzulassungsbeschwerde

Eine (teil­wei­se) Auf­he­bung der Vor­ent­schei­dung gemäß § 127 FGO und Zurück­ver­wei­sung der Sache an das Finanz­ge­richt wegen der wäh­rend des Beschwer­de­ver­fah­rens ergan­ge­nen Ände­rungs­be­schei­de kommt in einem sol­chen Fall nicht in Betracht. Da die Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de unzu­läs­sig ist, sind die­se Beschei­de nicht gemäß § 68 FGO zum Gegen­stand des Beschwer­de­ver­fah­rens gewor­den1.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 25. Febru­ar 2021 – VIII B 6/​20

  1. s. BFH, Beschluss vom 30.05.2014 – I B 82/​13[]