Die im Ände­rungs­be­scheid falsch ange­ge­be­ne Ände­rungs­vor­schrift

Die fal­sche Bezeich­nung der Ände­rungs­vor­schrift im Ände­rungs­be­scheid führt nicht zur Rechts­wid­rig­keit des geän­der­ten Bescheids.

Die im Ände­rungs­be­scheid falsch ange­ge­be­ne Ände­rungs­vor­schrift

Nach § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO ist das Finanz­amt berech­tigt, den Ein­kom­men­steu­er­be­scheid zu Las­ten des Steu­er­pflich­ti­gen zu ändern, wenn dem Finanz­amt die steu­er­erheb­li­chen Tat­sa­chen erst nach dem Erlass des Bescheids bekannt gewor­den sind. Die fal­sche Bezeich­nung der Ände­rungs­vor­schrift im Ände­rungs­be­scheid führt nicht zur Rechts­wid­rig­keit des geän­der­ten Bescheids 1.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 21. Okto­ber 2014 – VIII R 44/​11

  1. BFH, Beschluss vom 12.08.2013 – X B 196/​12, BFH/​NV 2013, 1761[]