Die nicht ord­nungs­ge­mä­ße Ladung – und die Ver­let­zung recht­li­chen Gehörs

Die Pflicht des Gerichts zur Gewäh­rung recht­li­chen Gehörs erfor­dert es u.a., den Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten Gele­gen­heit zu geben, sich zu ent­schei­dungs­er­heb­li­chen Tat­sa­chen und Beweis­ergeb­nis­sen zu äußern und ihre für wesent­lich gehal­te­nen Rechts­an­sich­ten vor­zu­tra­gen [1].

Die nicht ord­nungs­ge­mä­ße Ladung – und die Ver­let­zung recht­li­chen Gehörs

Hier­an fehlt es, wenn ein Betei­lig­ter zu der vom Finanz­ge­richt ange­setz­ten münd­li­chen Ver­hand­lung nicht ord­nungs­ge­mäß gela­den wor­den ist [2]. Auf die­sem Man­gel kann das Urteil beru­hen.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 23. Novem­ber 2016 – IV B 39/​16

  1. BFH, Beschluss vom 06.11.2007 – IX B 64/​07, BFH/​NV 2008, 242[]
  2. BFH, Beschluss vom 18.01.2011 – IV B 53/​09[]