Die verspätete Verfahrensrüge

Das Revisionsgericht darf grundsätzlich nur solche Verfahrensrügen berücksichtigen, die innerhalb der Revisionsbegründungsfrist in einer den Anforderungen des § 120 Abs. 3 Nr. 2 Buchst. b FGO genügenden Weise angebracht werden1.

Die verspätete Verfahrensrüge

Eine später angebrachte Rüge ist bereits wegen ihrer nicht fristgerechten Erhebung unzulässig.

Bundesfinanzhof, Urteil vom 28. Juni 2017 – XI R 12/15

  1. vgl. z.B. BFH, Urteile vom 29.05.2008 – VI R 11/07, BFHE 221, 182, BStBl II 2008, 933, unter II. 1., Rz 9; vom 21.01.2010 – III R 22/08, BFH/NV 2010, 1410, Rz 22; vom 22.02.2012 – X R 14/10, BFHE 236, 464, BStBl II 2012, 511, Rz 76; jeweils m.w.N. []