Die nach­träg­lich fest­ge­stell­te vGA – und die gesetz­lich fin­gier­te Null €-Beschei­ni­gung

Die gesetz­li­che Fik­ti­on des § 27 Abs. 5 Satz 2 KStG, der zufol­ge bei einer unter­blie­be­nen Ertei­lung einer Steu­er­be­schei­ni­gung i.S. von § 27 Abs. 3 KStG ein Betrag der Ein­la­gen­rück­ge­währ von null € als beschei­nigt gilt, wirkt auch dann, wenn nach­träg­lich im Rah­men einer steu­er­li­chen Außen­prü­fung eine vGA fest­ge­stellt wird, die bei Anwendung

Lesen
Fußball

Die Sport­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung des Profi-Fußballers

Die Bei­trä­ge eines Pro­fi­sport­lers für eine Sport­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung stel­len kei­ne Wer­bungs­kos­ten dar. In dem hier vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Fall woll­te der kla­gen­de Pro­­­fi-Fuß­­bal­­ler die Prä­mi­en für sei­ne Sport­un­fä­hig­keits­ver­si­che­run­gen von der Steu­er abset­zen. Die Ver­si­che­run­gen sahen Leis­tun­gen für den Fall vor, dass der Pro­­­fi-Fuß­­bal­­ler auf­grund eines Unfalls oder einer Krank­heit vor­über­ge­hend oder

Lesen
Ehering

Das gering­fü­gi­ge Ehegattenarbeitsverhältnisses

Lohn­zah­lun­gen an einen im Beruf des Steu­er­pflich­ti­gen mit­ar­bei­ten­den Ange­hö­ri­gen sind als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar, wenn der Ange­hö­ri­ge auf­grund eines wirk­sa­men, inhalt­lich dem zwi­schen Frem­den Übli­chen ent­spre­chen­den Arbeits­ver­trags beschäf­tigt wird, die ver­trag­lich geschul­de­te Arbeits­leis­tung erbringt und der Steu­er­pflich­ti­ge sei­ner­seits die Arbeit­ge­ber­pflich­ten, ins­be­son­de­re die der Lohn­zah­lung, erfüllt. Bei der nicht voll­zei­ti­gen Beschäf­ti­gung Angehöriger

Lesen
Aktie

Die insol­ven­te Akti­en­ge­sell­schaft – und der steu­er­li­che Wert­ver­lust beim Aktionär

§ 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und Abs. 2 Satz 2 EStG ent­hal­ten eine plan­wid­ri­ge Rege­lungs­lü­cke, soweit die dort ent­hal­te­nen Rea­li­sa­ti­ons­tat­be­stän­de den Ent­zug von Akti­en auf­grund der Auf­lö­sung und Abwick­lung einer inlän­di­schen AG durch ein Insol­venz­ver­fah­ren mit anschlie­ßen­der Löschung im Regis­ter nicht unmit­tel­bar erfas­sen. Die plan­wid­ri­ge Rege­lungs­lü­cke ist durch eine ent­spre­chen­de Anwen­dung des

Lesen
Finanzamt

GmbH & aty­pisch Still – und der Frei­be­trag für die GmbH

Der GmbH selbst steht in der „GmbH & aty­pisch Still“ der für Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten gel­ten­de Frei­be­trag nicht zu; der auf­grund des von ihr vor der Auf­nah­me des stil­len Gesell­schaf­ters erziel­ten Gewinns ermit­tel­te Gewer­be­er­trag ist daher nicht zu kür­zen. Die Tätig­keit einer GmbH gilt stets und in vol­lem Umfang als Gewer­be­be­trieb (§ 2 Abs.

Lesen
Kalender

Die unter­jäh­ri­ge Begrün­dung einer GmbH & aty­pisch Still – und der Freibetrag

Nimmt eine GmbH im lau­fen­den Jahr eine natür­li­che Per­son als aty­pisch stil­len Gesell­schaf­ter auf, so ist der für Ein­zel­un­ter­neh­men und Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten gel­ten­de Frei­be­trag von 24.500 € in dem an die GmbH als Geschäfts­herrn zu adres­sie­ren­den, die GmbH & aty­pisch Still betref­fen­den Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid zu berück­sich­ti­gen. Die Tätig­keit einer GmbH gilt stets und in

Lesen
Steuern

Betriebs­prü­fung: Was darf der Prüfer?

Unter­neh­mer sowie auch Ein­kom­mens­mil­lio­nä­re müs­sen damit rech­nen, dass das Finanz­amt eine soge­nann­te Außen­prü­fung, wie die Betriebs­prü­fung eigent­lich heißt, anord­net. Die­se steu­er­li­che Betriebs­prü­fung ist dazu da, um die Rich­tig­keit und Voll­stän­dig­keit der erklär­ten Steu­er­ar­ten zu über­prü­fen. Das Ziel: etwai­ge Steu­er­hin­ter­zie­hun­gen zu ent­de­cken. Die­se Außen­prü­fun­gen wer­den manch­mal stich­pro­ben­ar­tig durch­ge­führt, aber auch im

Lesen
Schreibtisch

Abschrei­bung von PC, Note­books und Programmen

Die Finanz­ver­wal­tung ändert ihre Auf­fas­sung zur Nut­zungs­dau­er von Com­pu­tern und Soft­ware. Die bis­her in der AfA-Tabel­­le für all­ge­mei­ne Anla­ge­gü­ter ent­hal­te­ne Nut­zungs­dau­er für Com­pu­ter wird von drei Jah­ren auf nur noch ein Jahr her­ab­ge­setzt. Den Kern­be­reich der Digi­ta­li­sie­rung bil­den die Com­pu­ter­hard­ware (ein­schließ­lich der dazu gehö­ren­den Peri­phe­rie­ge­rä­te) sowie die für die Dateneingabe

Lesen

Poli­ti­sche Betä­ti­gung – und die Gemeinnützigkeit

Ein­fluss­nah­me auf poli­ti­sche Wil­lens­bil­dung und öffent­li­che Mei­nung ist kein eigen­stän­di­ger gemein­nüt­zi­ger Zweck i.S. von § 52 AO. Dies hat der Bun­des­fi­nanz­hof nun im zwei­ten Recht­gang als Fol­ge­ent­schei­dung zu sei­nem ers­ten „attac-Urteil“ ent­schie­den. Wie der Bun­des­fi­nanz­hof in sei­nem ers­ten „attac-Urteil“ ent­schie­den hat, ist die Ver­fol­gung poli­ti­scher Zwe­cke nach Maß­ga­be der steu­er­recht­li­chen Regelungen

Lesen

Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen bei einem Solidarverein

Bei­trä­ge an einen nicht der Ver­si­che­rungs­auf­sicht unter­lie­gen­den Soli­dar­ver­ein, der Leis­tun­gen in Krank­heits­fäl­len gewährt, kön­nen ‑unbe­scha­det wei­te­rer Vor­­aus­­se­t­­zun­­­gen- nur dann als Son­der­aus­ga­ben abge­zo­gen wer­den, wenn auf die Leis­tun­gen des Soli­dar­ver­ein­ser­eins ein Rechts­an­spruch besteht. Eine ander­wei­ti­ge Absi­che­rung im Krank­heits­fall nach § 10 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a Satz 2 EStG i.V.m. § 5 Abs. 1 Nr.

Lesen

Schät­zung der Kapi­tal­ein­künf­te, die Erfah­rungs­sät­ze – und die Nichtzulassungsbeschwerde

Die Rüge der fal­schen Rechts­an­wen­dung und unzu­tref­fen­den tat­säch­li­chen Wür­di­gung des Streit­falls durch das Finanz­ge­richt im Rah­men einer Schät­zung ist im Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de­ver­fah­ren grund­sätz­lich unbe­acht­lich. Ein erheb­li­cher Rechts­an­wen­dungs­feh­ler des Finanz­ge­richt kann gemäß § 115 Abs. 2 Nr. 2 Alter­na­ti­ve 2 FGO aus­nahms­wei­se zur Zulas­sung der Revi­si­on füh­ren, wenn das Schät­zungs­er­geb­nis des Finanz­ge­richt objek­tiv will­kür­lich (wirt­schaft­lich

Lesen
Europäische Zentralbank

Fina­le Ver­lus­te einer Freistellungsbetriebsstätte

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on meh­re­re Fra­gen zum Abzug „fina­ler“ Ver­lus­te einer Frei­stel­lungs­be­triebs­stät­te zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt. Dem EuGH wer­den fol­gen­de Rechts­fra­gen zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt: Sind Art. 43 i.V.m. Art. 48 EG (jetzt Art. 49 i.V.m. Art. 54 AEUV) dahin aus­zu­le­gen, dass sie Rechts­vor­schrif­ten eines Mit­glied­staats, die es

Lesen
S-Bahn Berlin

Das Job­ti­cket und der lohn­steu­er­pflich­ti­ge Sachbezug

Wird das Job­ti­cket vom Arbeit­ge­ber ange­bo­ten, um die Beschäf­ti­gen zur Nut­zung des ÖPNV zu moti­vie­ren und so die ange­spann­te Park­platz­si­tua­ti­on zu ent­schär­fen, han­delt es sich nicht um einen lohn­steu­er­pflich­ti­gen Arbeits­lohn. Mit die­ser Begrün­dung hat das Hes­si­sche Finanz­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den, dass die Über­las­sung eines Job­ti­ckets bei den

Lesen

Die Annah­me einer ver­deck­ten Gewinnausschüttung

Für die Annah­me einer ver­deck­ten Gewinn­aus­schüt­tung reicht die blo­ße unent­gelt­li­che Nut­zungs­mög­lich­keit einer von einer aus­län­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaft über­las­se­nen Immo­bi­lie aus. Mit die­ser Begrün­dung hat das Hes­si­sche Finanz­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines zur Ein­kom­men­steu­er zusam­men ver­an­lag­te Ehe­paa­res dem beklag­ten Finanz­amt recht gege­ben. Die Ehe­gat­ten waren an zwei spa­ni­schen Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten in Form

Lesen

Wert­gut­ha­ben­ver­ein­ba­rung unter Ehe­gat­ten – und die fremd­üb­li­che Ver­tei­lung der Ver­trags­chan­cen und ‑risi­ken

Schlie­ßen Ehe­gat­ten im Rah­men eines Arbeits­ver­hält­nis­ses zusätz­lich eine Wert­gut­ha­ben­ver­ein­ba­rung i.S. des SGB IV ab, muss für die­se ‑geson­­dert- ein Fremd­ver­gleich erfol­gen. Im Rah­men der Gesamt­wür­di­gung ist wesent­li­ches Indiz, ob die Ver­trags­chan­cen und ‑risi­ken fremd­üb­lich ver­teilt sind. Eine ein­sei­ti­ge Ver­tei­lung zu Las­ten des Arbei­t­­ge­­ber-Ehe­­ga­t­­ten ist regel­mä­ßig anzu­neh­men, wenn der Arbei­t­­neh­­mer-Ehe­­ga­t­­te unbegrenzt

Lesen

Der Antrag auf Schät­zung durch das Finanz­amt – und die Festsetzungsverjährung,

Stellt ein Steu­er­pflich­ti­ger, der zur Ein­rei­chung einer Steu­er­erklä­rung gesetz­lich ver­pflich­tet ist, vor Ablauf der Fest­set­zungs­frist bei dem für ihn zustän­di­gen Finanz­amt einen Antrag, kommt die­sem die Rechts­wir­kung des § 171 Abs. 3 AO nur dann zu, wenn sich das von ihm ver­folg­te Begeh­ren sei­nem sach­li­chen Gehalt nach zumin­dest in gro­ben Zügen

Lesen
Frankfurt

Organ­schaft – und der Ver­lust­aus­gleich aus vor­or­gan­schaft­li­chen Rücklagen

Sieht ein Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trag mit einer GmbH als Organ­ge­sell­schaft die Mög­lich­keit des Ver­lust­aus­gleichs durch Auf­lö­sung vor­or­gan­schaft­li­cher Rück­la­gen vor, ver­stößt dies gegen § 17 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 KStG i.V.m. § 302 Abs. 1 AktG. in dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall war die Mut­ter­ge­sell­schaft, eine GmbH, seit Juni 2016 allei­ni­ge Gesell­schaf­te­rin der Tochtergesellschaft,

Lesen
Frankfurt Skyline

Betei­li­gung über einen Treu­hand­kom­man­di­tis­ten – und die Bei­la­dung im zwei­stu­fi­gen Feststellungsverfahren

Sind an einer KG Treu­ge­ber über einen Treu­hand­kom­man­di­tis­ten betei­ligt, so ist die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung der Ein­künf­te aus der Gesell­schaft grund­sätz­lich in einem zwei­stu­fi­gen Ver­fah­ren durch­zu­füh­ren. In der ers­ten Stu­fe des Ver­fah­rens ist der Gewinn oder Ver­lust der Gesell­schaft fest­zu­stel­len und auf die Gesell­schaf­ter auf­zu­tei­len. In einem zwei­ten Feststellungsbescheid

Lesen

Voll­stre­ckungs­schutz bei Steuerschulden

Für die Voll­stre­ckung von Gewer­be­steu­er besteht kein Voll­stre­ckungs­schutz auf­grund des Schrei­bens des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums zur Berück­sich­ti­gung der Aus­wir­kun­gen des Coro­na­vi­rus. Der Voll­stre­ckungs­schutz umfasst aller­dings auch die rück­stän­di­gen Steu­ern, die bereits aus der Zeit vor der Coro­­na-Pan­­de­­mie stam­men. So hat das Finanz­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Unter­neh­mers ent­schie­den, der

Lesen
VW-Bus

Die Fahr­ten des Arbeit­neh­mers von der Woh­nung zum Sammelpunkt

Auf­wen­dun­gen für Fahr­ten von einer Woh­nung, die den Lebens­mit­tel­punkt des Arbeit­neh­mers dar­stellt, zu einem Sam­mel­punkt i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4a Satz 3 EStG sind nur mit der Ent­fer­nungs­pau­scha­le als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen. Dies gilt auch dann, wenn die Fahr­ten an einer dem Arbeits­platz näher gele­ge­nen Woh­nung unter­bro­chen wer­den. Beruflich

Lesen
Geldautomat

Ver­sor­gungs­leis­tun­gen gegen Pflichtteilsverzicht

Ver­zich­tet ein Pflicht­teils­be­rech­tig­ter ledig­lich auf sei­nen Pflicht­teils­an­spruch, kön­nen die im Gegen­zug ver­ein­bar­ten Ver­sor­gungs­leis­tun­gen kei­ne zurück­be­hal­te­nen Ver­mö­gens­er­trä­ge sein, die den Abzug gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG i.d.F. vor dem JStG 2008 recht­fer­ti­gen. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Streit­fall hat­ten sich A und sei­ne ers­te Ehe­frau B im Jahr 1985 gegenseitig

Lesen
Fitnessstudio

Das Fir­men­fit­ness­pro­gramm

Die 44 €-Frei­gren­ze für Sach­be­zü­ge gilt auch, wenn Arbeit­neh­mer auf Kos­ten ihres Arbeit­ge­bers an einem Fir­men­fit­ness­pro­gramm teil­neh­men kön­nen. Die Frei­gren­ze des § 8 Abs. 2 Satz 9 bzw. Satz 11 EStG ist auch anwend­bar, wenn der Arbeit­ge­ber die betrieb­lich ver­an­lass­ten Sach­zu­wen­dun­gen an sei­ne Arbeit­neh­mer pau­schal gemäß § 37b EStG ver­steu­ert. Sach­be­zü­ge auf­grund der Teilnahme

Lesen
Biber

Ein Biber­scha­den als außer­ge­wöhn­li­che Belastung?

Wild­tier­schä­den als sol­che sind kei­nes­wegs unüb­lich und nicht mit unge­wöhn­li­chen Scha­dens­er­eig­nis­sen i.S. des § 33 EStG ver­gleich­bar. Mit einem Wild­tier­scha­den in Zusam­men­hang ste­hen­de Auf­wen­dun­gen zur Besei­ti­gung kon­kre­ter, von einem Gegen­stand des exis­tenz­not­wen­di­gen Bedarfs aus­ge­hen­der Gesund­heits­ge­fah­ren erlau­ben des­halb kei­ne Berück­sich­ti­gung als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen. Daher sind auch Auf­wen­dun­gen, die für die Beseitigung

Lesen

Gewinn und Ver­lust bei Aktiengeschäften

Ver­lus­te aus Akti­en­an­la­gen kön­nen nur mit Akti­en­ge­win­nen ver­rech­net wer­den. Mit der Umset­zung der Euro­päi­schen „„DAC 6“-Richtlinie (Direc­ti­ve on Admi­nis­tra­ti­ve Coope­ra­ti­on) in natio­na­les Recht, die bis zum Jah­res­en­de 2019 erfol­gen muss­te, ist die Ver­rech­nung aber nur noch bis zu einer Höhe von 10.000 € erlaubt. Durch das Gesetz zur Ein­füh­rung einer Pflicht

Lesen
Wohnhaus/Geschäftshaus

Das Arbeits­zim­mer im Mehrfamilienhaus

Eine Ein­bin­dung in die häus­li­che Sphä­re fehlt in der Regel, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus ‑zusätz­lich zu sei­ner pri­va­ten Woh­­nung- eine wei­te­re Woh­nung voll­stän­dig als Arbeits­zim­mer nutzt. Aus­nahms­wei­se kann sich die häus­li­che Sphä­re der Pri­vat­woh­nung jedoch auch auf die­se wei­te­re, zu beruf­li­chen Zwe­cken genutz­te Woh­nung im sel­ben Haus erstrecken.

Lesen

Das Gast­arzt­sti­pen­di­um für die Fach­arzt­wei­ter­bil­dung – und die Einkommensteuer

Leis­tun­gen aus einem Sti­pen­di­um, das einem aus­län­di­schen Medi­zi­ner (Gast­arzt) von sei­nem Hei­mat­land für des­sen Fach­arzt­wei­ter­bil­dung in Deutsch­land gewährt wird, kön­nen steu­er­ba­re wie­der­keh­ren­de Bezü­ge gemäß § 22 Nr. 1 Satz 1 sowie Satz 3 Buchst. b EStG sein. Vor­aus­set­zung hier­für ist, dass die Wei­ter­bil­dung im Rah­men eines Dienst- oder die­sem ver­gleich­ba­ren Rechts­ver­hält­nis­ses erfolgt, die Leistungen

Lesen