Ein­künf­te eines Umwelt­au­di­tors

Eine pro­mo­vier­te Che­mi­ke­rin, die Zer­ti­fi­ka­te als „DGQ-Fach­au­di­tor für die che­mi­sche Indus­trie“ und als „DGQ-Umwelt­sys­tem-Audi­tor“ besitzt und die Unter­neh­men auf die von die­sen gewünsch­te Zer­ti­fi­zie­rung vor­be­rei­tet, Umwelt­ge­fähr­dungs­po­ten­zia­le ana­ly­siert, Manage­ment­sys­te­me für den betrieb­li­chen Umwelt­schutz ent­wi­ckelt, Arbeits­plät­ze des Unter­neh­mens im Hin­blick auf die für die Arbeit­neh­mer aus­ge­hen­den Gefähr­dun­gen beur­teilt, ent­spre­chen­de Lösun­gen zur Gefah­ren­ab­wehr erar­bei­tet, geeig­ne­te Lage­rungs­sys­te­me zur siche­ren Auf­be­wah­rung von das Grund­was­ser gefähr­den­den Flüs­sig­kei­ten aus­wählt und ent­spre­chen­de Betriebs­an­wei­sun­gen erstellt, übt nach einem jetzt ver­öf­fentlcih­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs eine einem Han­del­s­che­mi­ker ähn­li­che Tätig­keit aus. Sie erzielt damit kei­ne gewerb­li­chen Ein­künf­te, son­dern Ein­künf­te aus einer frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit.

Ein­künf­te eines Umwelt­au­di­tors

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 17. Janu­ar 2007 – XI R 5/​06