Abfär­be­wir­kung im Son­der­be­triebs­ver­mö­gen

Gewerb­li­che Einkünf­te im Son­der­be­reich des Gesell­schaf­ters einer frei­be­ruf­lich täti­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft füh­ren nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs – anders als Gewerb­li­che Ein­künf­te der Per­so­nen­ge­sell­schaft selbst – nicht zu einer Abfär­bung gemäß § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG auf die Ein­künf­te der Gesell­schaft im Gesamt­hands­be­reich.

Abfär­be­wir­kung im Son­der­be­triebs­ver­mö­gen

Der­ar­ti­ge im Son­der­be­triebs­ver­mö­gen eines Gesell­schaf­ters erziel­ten gewerb­li­chen Ein­künf­te füh­ren daher nicht dazu, dass die frei­be­ruf­li­chen Ein­künf­te der Per­so­nen­ge­sell­schaft als gewerb­lich umzu­qua­li­fi­zie­ren sind.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 28. Juni 2006 – XI R 31/​05