Abfin­dung von Ver­sor­gungs­zu­sa­gen

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat zu der Fra­ge Stel­lung genom­men, in wel­cher Höhe Abfin­dun­gen von Ver­sor­gungs­zu­sa­gen steu­er­lich unschäd­lich sind und inwie­weit das Ver­fah­ren zur Ermitt­lung der Abfin­dungs­hö­he schrift­lich zu fixie­ren ist.

Abfin­dung von Ver­sor­gungs­zu­sa­gen

Hier­nach ist die schrift­li­che Anpas­sung von Abfin­dungs­klau­seln in Ver­sor­gungs­ver­pflich­tun­gen, d. h. Zusa­gen gegen­über Leis­tungs­emp­fän­gern und mit unver­fall­ba­ren Ver­sor­gungs­an­sprü­chen aus­ge­schie­de­nen Pen­si­ons­be­rech­tig­ten, aus Prak­ti­ka­bi­li­täts­grün­den ent­behr­lich, wenn:

  • die Abfin­dungs­klau­seln in Zusa­gen gegen­über den akti­ven Beschäf­tig­ten, nach Maß­ga­be des BMF-Schrei­bens vom 06.04.2005 frist­ge­recht schrift­lich ange­passt wer­den,
  • der ver­sor­gungs­ver­pflich­te­te Unter­neh­mer betriebs­öf­fent­lich erklärt , dass die­se Anpas­sun­gen ent­spre­chend für Abfin­dungs­klau­seln in Ver­sor­gungs­zu­sa­gen gegen­über aus­ge­schie­de­nen Pen­si­ons­be­rech­tig­ten gel­ten.

Wich­tig: Aus Ver­trau­ens-schutz­grün­den kön­nen schäd­li­che Abfin­dungs­klau­seln bis zum 31. Dezem­ber 2005 ohne nega­ti­ve steu­er­li­che Fol­gen schrift­lich ange­passt wer­den.

BMF-Schrei­ben vom 01.09.2005 – IV B 2 – S 2176 – 48/​05