Abschrei­bung für den Erwerb von Gesell­schafts­an­tei­len

Bei der Gewinn­ermitt­lung nach § 4 Abs. 3 EStG sind die Anschaf­fungs­kos­ten eines Gesell­schaf­ters für den Erwerb sei­ner mit­un­ter­neh­me­ri­schen Betei­li­gung in einer steu­er­li­chen Ergän­zungs­rech­nung nach Maß­ga­be der Grund­sät­ze über die Auf­stel­lung von Ergän­zungs­bi­lan­zen zu erfas­sen, wenn sie in der Über­schuss­rech­nung der Gesamt­hand nicht berück­sich­tigt wer­den kön­nen.

Abschrei­bung für den Erwerb von Gesell­schafts­an­tei­len

Ein ent­gelt­li­cher Erwerb einer mit­un­ter­neh­me­ri­schen Betei­li­gung, der zur Auf­stel­lung einer Ergän­zungs­rech­nung füh­ren kann, liegt aus der Sicht des Erwer­bers auch vor, wenn der bis­he­ri­ge Ein­zel­in­ha­ber sei­nen frei­be­ruf­li­chen Betrieb in eine neu gegrün­de­te GbR ein­bringt und der ande­re Gesell­schaf­ter für sei­nen zukünf­ti­gen Anteil an der Gesell­schaft eine Zuzah­lung in das Pri­vat­ver­mö­gen des ehe­ma­li­gen Ein­zel­in­ha­bers erbringt.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 24. Juni 2009 – VIII R 13/​07