Anla­ge­ver­mö­gen bei Betriebs­auf­ga­be­ab­sicht

Wirt­schafts­gü­ter, die zum Zwe­cke der dau­er­haf­ten Ein­bin­dung in einen bereits bestehen­den Geschäfts­be­trieb erwor­ben wer­den, sind ‑vor­be­halt­lich eines Gestal­tungs­miss­brauchs- nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs auch dann im Anla­ge­ver­mö­gen und nicht im Umlauf­ver­mö­gen aus­zu­wei­sen, wenn die gesam­te orga­ni­sa­to­ri­sche Ein­heit, also der Betrieb ein­schließ­lich erwor­be­ner Wirt­schafts­gü­ter, kur­ze Zeit spä­ter mit der Absicht ihrer Wei­ter­füh­rung ver­äu­ßert wird. Glei­ches gilt, wenn der Betrieb zwar auf­grund des Zurück­be­halts wesent­li­chen Son­der­be­triebs­ver­mö­gens auf­ge­ge­ben, durch des­sen Ver­mie­tung an den Betriebs­er­wer­ber die fort­dau­ern­de Funk­ti­ons­fä­hig­keit der bis­he­ri­gen unter­neh­me­ri­schen Ein­heit jedoch sicher­ge­stellt wird.

Anla­ge­ver­mö­gen bei Betriebs­auf­ga­be­ab­sicht

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 10. August 2005 VIII R 78/​02