Ans­parab­schrei­bun­gen für Selb­stän­di­ge

Im Rah­men der Ans­parab­schrei­bung des § 7g EStG dür­fen Selbst­stän­di­ge, die in den nächs­ten zwei Jah­ren betrieb­li­che Inves­ti­tio­nen pla­nen, unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen bereits heu­te 40% der vor­aus­sicht­li­chen Inves­ti­ti­ons­kos­ten als Betriebs­aus­ga­ben ver­bu­chen.

Ans­parab­schrei­bun­gen für Selb­stän­di­ge

Soll die­se Ans­parab­schrei­bung für meh­re­re geplan­te Inves­ti­tio­nen in Anspruch genom­men wer­den, emp­fiehlt es sich, die­se in der Gewinn- und Ver­lust­rech­nung geson­dert aus­zu­wei­sen. Wer­den die Anspar­rück­la­gen gemein­sam aus­ge­wie­sen, ist dies zwar zuläs­sig (BMF-Schrei­ben, Az. IV A 6 – S 2183 b – 1/​04), aller­dings sind die geplan­ten Anschaf­fun­gen sind auf einem Extra­blatt ein­zeln auf­zu­füh­ren und zusam­men mit der GuV-Rech­nung beim Finanz­amt ein­zu­rei­chen. Wird die­se Anla­ge erst nach Auf­for­de­rung durch das Finanz­amt vor­ge­legt, braucht die Ans­parab­schrei­bung dage­gen steu­er­lich nicht mehr aner­kannt zu wer­den.

FG Ber­lin1 K 2271/​03