Anspar­rück­la­ge vor Betriebs­er­öff­nung

Eine Anspar­rück­la­ge kann außer­halb des Anwen­dungs­be­reichs des § 7g Abs. 7 EStG n.F. vor Voll­endung der Betriebs­er­öff­nung bei her­zu­stel­len­den Wirt­schafts­gü­tern nur gebil­det wer­den, wenn für die Her­stel­lung des Wirt­schafts­gu­tes eine Geneh­mi­gung ver­bind­lich bean­tragt oder –falls eine Geneh­mi­gung nicht erfor­der­lich ist– mit der Her­stel­lung begon­nen wor­den ist.

Anspar­rück­la­ge vor Betriebs­er­öff­nung

Die Auf­tei­lung des Gewinns des Nor­mal­wirt­schafts­jah­res bei Land- und Forst­wir­ten auf die Kalen­der­jah­re, in denen das Wirt­schafts­jahr beginnt und endet, kann es nicht recht­fer­ti­gen, eine Anspar­rück­la­ge zur Hälf­te bereits im ers­ten Kalen­der­jahr zu berück­sich­ti­gen, wenn die Betriebs­er­öff­nung in die ers­te Hälf­te des zwei­ten Kalen­der­jah­res fällt.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 19. April 2007 – IV R 28/​05