Anteils­ver­äu­ße­rung bei Grund­stücks­han­dels­ge­sell­schaft

Ein Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung des Anteils an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft, zu deren Betriebs­ver­mö­gen im Zeit­punkt der Ver­äu­ße­rung Grund­stü­cke gehö­ren, die dem Umlauf­ver­mö­gen des von der Gesell­schaft betrie­be­nen Unter­neh­mens zuzu­rech­nen sind, ist als lau­fen­der Gewinn dem Gewer­be­er­trag zuzu­rech­nen und unter­liegt somit auch der Gewer­be­steu­er. Das gilt jeden­falls dann, wenn das Betriebs­ver­mö­gen der Gesell­schaft aus­schließ­lich oder nahe­zu aus­schließ­lich aus sol­chen Grund­stü­cken besteht.

Anteils­ver­äu­ße­rung bei Grund­stücks­han­dels­ge­sell­schaft

Ein Grund­stück gehört nur dann zum Umlauf­ver­mö­gen einer gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft, wenn bei der Gesell­schaft die Vor­aus­set­zun­gen eines gewerb­li­chen Grund­stücks­han­dels erfüllt sind.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 14. Dezem­ber 2006 – IV R 3/​05