Brenn­rech­te als Wirt­schafts­gut

Brenn­rech­te sind als bilan­zie­rungs­fä­hi­ge imma­te­ri­el­le Wirt­schafts­gü­ter zu erfas­sen. Sie sind ver­kehrsfä­hig – die selb­stän­di­ge Bewer­tungs­fä­hig­keit wird durch die all­ge­mei­ne Ver­kehrs­an­schau­ung bei Brenn­rech­ten aner­kannt – und erfül­len die Vor­aus­set­zun­gen für das Vor­lie­gen eines Wirt­schafts­guts. Unab­hän­gig davon genügt für die Aner­ken­nung als selb­stän­di­ges Wirt­schafts­gut, dass die­ses zusam­men mit dem Betrieb über­tra­gen wer­den kann, sofern es nur einer selb­stän­di­gen Bewer­tung zugäng­lich ist [1].

Brenn­rech­te als Wirt­schafts­gut

Nie­der­säch­si­ches Finanz­ge­richt, Urteil vom 18. Novem­ber 2009 – 2 K 100/​07

  1. vgl. nur BFH vom 6. Dezem­ber 1990, IV R 3/​89, BStBl II 1991, 346, m.w.N.[]