Das ord­nungs­ge­mä­ße Fahr­ten­buch

Ein ord­nungs­ge­mä­ßes Fahr­ten­buch muss grund­sätz­lich zu den beruf­li­chen Rei­sen Anga­ben zum Datum, zum Rei­se­ziel, zum auf­ge­such­ten Kun­den oder Geschäfts­part­ner bzw. zum Gegen­stand der dienst­li­chen Ver­rich­tung und zu dem bei Abschluss der Fahrt erreich­ten Gesamt­ki­lo­me­ter­stand des Fahr­zeugs ent­hal­ten.

Das ord­nungs­ge­mä­ße Fahr­ten­buch

Meh­re­re Teil­ab­schnit­te einer ein­heit­li­chen beruf­li­chen Rei­se kön­nen mit­ein­an­der zu einer zusam­men­fas­sen­den Ein­tra­gung ver­bun­den wer­den, wenn die ein­zel­nen auf­ge­such­ten Kun­den oder Geschäfts­part­ner im Fahr­ten­buch in der zeit­li­chen Rei­hen­fol­ge auf­ge­führt wer­den.

Der Über­gang von der beruf­li­chen Nut­zung zur pri­va­ten Nut­zung des Fahr­zeugs ist im Fahr­ten­buch durch Anga­be des bei Abschluss der beruf­li­chen Fahrt erreich­ten Gesamt­ki­lo­me­ter­stands zu doku­men­tie­ren.

Die erfor­der­li­chen Anga­ben müs­sen sich dem Fahr­ten­buch selbst ent­neh­men las­sen. Ein Ver­weis auf ergän­zen­de Unter­la­gen ist nur zuläs­sig, wenn der geschlos­se­ne Cha­rak­ter der Fahr­ten­buch­auf­zeich­nun­gen dadurch nicht beein­träch­tigt wird.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 16. März 2006 – VI R 87/​04