Der ange­foch­te­ne Ände­rungs­be­scheid – und die feh­len­de wirk­sa­me Bekannt­ga­be

Der Bun­des­fi­nanz­hof wäre ‑eben­so wie das Finanz­ge­richt- nicht gemäß § 96 Abs. 1 Satz 2 FGO dar­an gehin­dert, den ange­foch­te­nen Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid, soweit sich die­ser gegen die Klä­ger rich­tet, auf­zu­he­ben, wenn er zu dem Ergeb­nis gelang­te, die­ser Bescheid sei wegen nicht ord­nungs­ge­mä­ßer Bekannt­ga­be unwirk­sam.

Der ange­foch­te­ne Ände­rungs­be­scheid – und die feh­len­de wirk­sa­me Bekannt­ga­be

Die Auf­he­bung hät­te dann zur Fol­ge, dass der zuvor ergan­ge­ne Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid wie­der in Kraft trä­te1.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 8. Juni 2017 – IV R 6/​14

  1. zum Ver­hält­nis des Ände­rungs­be­scheids zum Aus­gangs­be­scheid vgl. BFH, Beschluss vom 25.10.1972 – GrS 1/​72, BFHE 108, 1, BSt­Bl II 1973, 231, unter 3.