Die Betriebs­stät­te im Pri­vat­haus – und die antei­li­gen Auf­wen­dun­gen für Küche, Flur und WC

Bei Nut­zung eines häus­li­chen Arbeits­zim­mers oder einer Betriebs­stät­te in der ansons­ten pri­vat genutz­ten Woh­nung besteht kei­ne Mög­lich­keit eines antei­li­gen Betriebs­aus­ga­ben­ab­zugs für Küche, Flur und WC.

Die Betriebs­stät­te im Pri­vat­haus – und die antei­li­gen Auf­wen­dun­gen für Küche, Flur und WC

Mit Urteil vom 17.02.2016 1 hat der Bun­des­fi­nanz­hof bereits ent­schie­den, dass die Auf­wen­dun­gen für pri­vat mit­ge­nutz­te All­ge­mein­räu­me nicht antei­lig den Kos­ten für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer zuzu­rech­nen sind.

Nichts ande­res gilt, wenn der betrieb­lich genutz­te Raum im ansons­ten selbst­ge­nutz­ten Haus nicht als häus­li­ches Arbeits­zim­mer, son­dern als "Werk­statt­raum" (Betriebs­stät­te) zu wür­di­gen ist.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 20. Juni 2016 – X B 14/​16

  1. BFH, Urteil vom 17.02.2016 – X R 26/​13, BFH/​NV 2016, 1206[]