Direkt­ver­si­che­rung beim Ehe­gat­ten­ar­beits­ver­hält­nis

Wird in einem steu­er­lich anzu­er­ken­nen­den Arbeits­ver­hält­nis zwi­schen Ehe­gat­ten (ggf. auch zwi­schen einer Per­so­nen­ge­sell­schaft und dem Ehe­gat­ten eines Gesell­schaf­ters) ein Teil des bis dahin bestehen­den ange­mes­se­nen Lohn­an­spruchs in einen Direkt­ver­si­che­rungs­schutz umge­wan­delt ohne Ver­än­de­rung des Arbeits­ver­hält­nis­ses im Übri­gen (sog. ech­te Bar­loh­num­wand­lung), sind die Ver­si­che­rungs­bei­trä­ge betrieb­lich ver­an­lasst und regel­mä­ßig ohne Prü­fung einer sog. Über­ver­sor­gung als Betriebs­aus­ga­be zu berück­sich­ti­gen.

Direkt­ver­si­che­rung beim Ehe­gat­ten­ar­beits­ver­hält­nis

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 10. Juni 2008 – VIII R 68/​06