Ein­kom­men­steu­er als Mas­se­ver­bind­lich­keit

Die sich aus der Ver­wer­tung der Insol­venz­mas­se erge­ben­de Ein­kom­men­steu­er­schuld ist in einem auf den Zeit­raum nach Insol­venz­eröff­nung beschränk­ten Ein­kom­men­steu­er­be­scheid gegen­über dem Insol­venz­ver­wal­ter fest­zu­set­zen. Mas­se­ver­bind­lich­kei­ten sind die Ein­kom­men­steu­er­schul­den, die sich aus "ech­ten" Gewin­nen einer Mit­un­ter­neh­mer­schaft erge­ben.

Ein­kom­men­steu­er als Mas­se­ver­bind­lich­keit

Zu den Mas­se­ver­bind­lich­kei­ten gehö­ren auch die Ein­kom­men­steu­er­schul­den, die sich dar­aus erge­ben, dass bei Betei­li­gung an einer Mit­un­ter­neh­mer­schaft durch Auf­lö­sung einer Rück­stel­lung auf der Ebe­ne der Gesell­schaft (Mit­un­ter­neh­mer­schaft) ein Gewinn ent­steht.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 18. Mai 2010 – X R 60/​08